Hier und Jetzt

„Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!“

Ingeburg Peters

  • Kameras auf der Brust?
    16.Jul.2026 | 02:07

    Die sogenannten Zugbegleiter:innen (früher Schaffner genannt) der Deutschen Bahn können jetzt Kameras auf der Brust tragen. Was das wohl soll? Im stressigen Schichtdienst sich auch noch mit Technik herumärgern, während die Gefahren doch im menschlichen Bereich liegen? ip

  • Kernfusion ist keine harmlose Zukunftstechnologie
    16.Jul.2026 | 09:07

    "Seit über 70 Jahren wird an der Kernfusion geforscht. Seit über 70 Jahren heißt es: Bald ist der Durchbruch da. Doch bis heute ist kein einziges Fusionskraftwerk am Netz. Trotz immer neuer Ankündigungen und Investitionen in Milliardenhöhe bleibt die Kernfusion vor allem eines: ein leeres Zukunftsversprechen.

    Trotzdem schafft die Bundesregierung bereits Fakten:

    Sie will Kernfusionsanlagen in das Strahlenschutzgesetz aufnehmen. Damit soll die Kernfusion erstmals in Deutschland gesetzlich geregelt werden – aber das reicht nicht aus.

    Denn Kernfusion ist keine harmlose Zukunftstechnologie. Tritium, das in Fusionsreaktoren durch hochenergetische Neutronen erzeugt werden soll, ist zugleich ein zentraler Bestandteil moderner Atomwaffen. Außerdem ließe sich in Fusionsreaktoren auch aus Uran Plutonium erzeugen – ebenfalls ein Material, das für Atomwaffen wichtig ist. Bei der Nutzung der Kernfusion besteht also ein echtes Risiko der Weiterverbreitung atomwaffenfähiger Stoffe.

    Zudem hat auch die Kernfusion ein Atommüllproblem: Die extremen Belastungen im Reaktor machen es nötig, Bauteile regelmäßig auszutauschen. Das Ergebnis sind große Mengen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, die sicher gelagert werden müssen.

    Deshalb müssen für Fusionsanlagen dieselben hohen Sicherheitsmaßstäbe gelten wie für andere Atomanlagen. Das Atomgesetz geht über den reinen Strahlenschutz hinaus. Es regelt die Genehmigung, Aufsicht, den Umgang mit Störfällen, Entsorgung und die Verantwortung für die radioaktiven Abfälle. Kernfusionsanlagen sollten daher nicht nur im Strahlenschutzgesetz, sondern auch im Atomgesetz geregelt werden. Mehr Hintergründe findest Du im Blogartikel meiner Kollegin Miriam Tornieporth.

    Die eigentliche Gefahr: verlorene Zeit. Die Debatte über Kernfusion lenkt von den Lösungen ab, die wir längst haben.

    Während über eine vermeintliche Zukunftstechnologie gesprochen wird, die vielleicht in einigen Jahrzehnten einsatzbereit sein könnte, gerät der dringend notwendige Ausbau von Wind- und Solarenergie ins Stocken. Das verlängert die Abhängigkeit von Kohle und fossilem Gas – und kostet wertvolle Zeit im Kampf gegen die Klimakrise.

    Für den Klimaschutz käme die Kernfusion ohnehin viel zu spät.

    Wind und Sonne liefern schon heute saubere, sichere und bezahlbare Energie – ganz ohne das Risiko neuer radioaktiver Abfälle oder waffenfähiger Materialien.

    Wir dürfen uns nicht von leeren Zukunftsversprechen blenden lassen.

    Wir brauchen keine neue atomare Seifenblase.

    Wir brauchen eine konsequente Energiewende – jetzt!

    Hilf mit, den Mythos Kernfusion zu entlarven.

    Bestelle jetzt unseren neuen Flyer „Seifenblase Kernfusion“, teile die Informationen mit anderen und unterstütze unsere Aufklärungsarbeit. Denn je mehr Menschen die Risiken kennen, desto schwerer wird es, die Kernfusion als vermeintliche Wunderlösung zu verkaufen."

    Herzliche Grüße Carolin Franta und das ganze .ausgestrahlt-Team

    Dazu meine Anmerkung: "Einen Grenzwert für die Verträglichkeit radioaktiver Strahlung gibt es nicht. Der Glaube an Grenzwerte täuscht über das tödliche Risiko hinweg." schrieben Gould und Goldman 1992. Frederic Vester 1987: "Kernenergie ist nicht ökonomisch. Die Atomwirtschaft konfrontiert unsere Gesellschaft mit Auseinandersetzungen, die den politischen Grundkonsens bedrohen." 

  • Auch bei den Störchen werden die Flugzeiten kürzer...
    16.Jul.2026 | 09:07

    Mehr als 200 Weißstorchpaare in der Region - 357 Jungstörche werden flügge

    Region Hannover, 16.17.2026. Der Weißstorchbestand in der Region Hannover wächst weiter: In seiner vorläufigen Saisonbilanz für 2026 hat Dr. Reinhard Löhmer, ehrenamtlicher Beauftragter für die Weißstorchbetreuung in der Region Hannover, 204 besetzte Nester erfasst. Das sind 17 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2025. Von den 204 Paaren haben 147 erfolgreich gebrütet und voraussichtlich rund 357 Jungstörche aufgezogen.

    Seit 1934 wird der Weißstorchbestand in der Region erfasst. Damals wurden 55 Paare gezählt. Den historischen Tiefststand erreichte der Bestand 1988 mit nur neun Paaren.

    Wie hat sich der Weißstorchbestand 2026 entwickelt?

    Der Weißstorchbestand ist gegenüber dem Vorjahr von 187 auf 204 Paare und damit um gut neun Prozent gewachsen. Dr. Reinhard Löhmer registrierte insgesamt 20 neue Nestgründungen. Dabei besiedeln die Tiere zunehmend auch Gebiete, in denen historisch keine Weißstörche vorkamen. Ein Beispiel ist das Stadtgebiet von Springe mit inzwischen sechs Nestern.

    Zum Bestandswachstum hat nach Einschätzung des Experten insbesondere der starke Jahrgang 2024 beigetragen. Viele dieser nun zweijährigen Tiere haben sich erstmals an der Brut beteiligt oder bereits eigene Nester gegründet.

    Wo liegen die Storchenhochburgen in der Region?

    Mit Abstand die meisten Weißstorchpaare leben weiterhin in Wunstorf. Dort wurden in diesem Jahr 60 besetzte Nester gezählt – sieben mehr als 2025. Es folgen Neustadt a. Rbge. mit 37 Paaren und Garbsen mit 17 Paaren.

    Der starke Bestand in Wunstorf konzentriert sich vor allem auf die Aueniederung im Raum Bokeloh, Mesmerode und Idensen. „Die weitere Zunahme ist nach wie vor erstaunlich, weil sich der Lebensraum in diesem Gebiet seit Langem nicht erkennbar verändert hat“, sagt Dr. Reinhard Löhmer.

    Wie erfolgreich verlief die Brut?

    Von den insgesamt 204 Paaren haben 147 erfolgreich gebrütet. 57 Paare beziehungsweise 27,9 Prozent blieben ohne Bruterfolg. Am Ende der Saison werden voraussichtlich rund 357 Jungstörche ausgeflogen sein. Das entspricht durchschnittlich 1,75 Jungtieren je Paar und liegt damit ungefähr auf dem langjährigen Mittel von 1,8.

    Die meisten erfolgreichen Paare haben zwei oder drei Jungstörche aufgezogen. In zehn Nestern werden jeweils vier Junge flügge. Den Spitzenwert erreicht ein Brutpaar in Steinwedel mit fünf Jungstörchen.

    Trotz eines insgesamt guten Nahrungsangebots fiel das Brutergebnis nicht höher aus. Dr. Reinhard Löhmer erklärt: „Durch die nasse und kühle Witterung zur Zeit der Eisheiligen und der Schafskälte gab es relativ hohe Verluste bei den Jungen. Betroffen waren sowohl frühe als auch späte Bruten. Gleichzeitig berichteten Landwirte von zahlreichen Mäusen im Grünland. Mäusejahre sind für Störche eigentlich Jahre mit hoher Reproduktion – wenn das Wetter mitspielt.“

    Warum wächst der Bestand weiter?

    Eine wesentliche Ursache liegt nach Einschätzung des Experten im veränderten Zugverhalten. Mehr als 70 Prozent der Brutvögel in der Region gehören inzwischen zu den sogenannten Westziehern. Viele von ihnen überwintern nicht mehr in Westafrika, sondern im spanischen Raum oder bereits in Mitteleuropa. Dadurch sind die Zugwege kürzer geworden und die Tiere müssen häufig nicht mehr die Sahara überqueren.

    „Die Vogelgrippe im Großraum Madrid hat entgegen den Befürchtungen nicht zu gravierenden Einbußen im Brutbestand geführt“, sagt Dr. Reinhard Löhmer. „Der starke Jahrgang 2024 hat mögliche Verluste offenbar kompensiert und zugleich zum erneuten Anstieg der Zahl der Brutpaare beigetragen.“

    Wie verlässlich ist die Bilanz und wie geht es weiter?

    Die Zahlen sind noch vorläufig. Die ersten Jungstörche sind bereits flügge. Mit wenigen Ausnahmen werden bis Anfang August alle Jungtiere ihre Nester verlassen haben. Eine vollständige Erfassung wird zunehmend schwieriger, weil Weißstörche neue Gebiete besiedeln und immer häufiger in Bäumen brüten. Inzwischen befinden sich mehr als 33 Prozent der Nester in oder auf Bäumen. Durch die Belaubung ist der Bruterfolg dort gegen Ende der Saison häufig kaum noch zu erkennen. Hinweise aus der Bevölkerung auf bislang nicht erfasste Nester können deshalb bei der Bestandserhebung helfen.

    Auch für das kommende Jahr erwartet Dr. Reinhard Löhmer grundsätzlich eine weitere Zunahme: „Durch den ebenfalls starken Jahrgang 2025 ist im kommenden Frühjahr mit weiteren Brutpaaren zu rechnen – vorausgesetzt, Seuchen oder Katastrophen bremsen die Entwicklung nicht aus.“

  • Putin kann täglich aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag aussteigen, wenn weiter deutsche Drohnen aus dem Baltikum kommen,
    15.Jul.2026 | 06:07

    ... und auch aus der FEINDSTAATENKLAUSEL der Uno-Charta, wenn gezielte Provokationen von Pistorius anhalten. 

    Ulrich Heyden im Gespräch: https://youtu.be/HZYqDBcP5LE?si=q-afYgk2yHqPG-9h

    Dazu ChatGTP: 'Der Zwei-plus-Vier-Vertrag (offiziell: Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland) wurde am 12. September 1990 von den beiden deutschen Staaten (Bundesrepublik Deutschland und DDR) sowie den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs (USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich) unterzeichnet. Er schuf die völkerrechtlichen Voraussetzungen für die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

    Die wichtigsten Inhalte sind:

    Volle Souveränität Deutschlands

    Deutschland erhielt seine vollständige staatliche Souveränität zurück.

    Die Vorbehaltsrechte der vier Siegermächte für Deutschland und Berlin wurden beendet.

    Endgültige Grenzen

    Deutschland erkannte seine bestehenden Grenzen als endgültig an.

    Insbesondere wurde die Oder-Neiße-Grenze zu Polen bestätigt.

    Deutschland verpflichtete sich, keine Gebietsansprüche gegenüber anderen Staaten zu erheben.

    Friedenspflicht

    Deutschland erklärte, dass von seinem Staatsgebiet nur Frieden ausgehen werde.

    Angriffskriege wurden ausgeschlossen und bleiben verfassungswidrig.

    Begrenzung der Streitkräfte

    Die Bundeswehr wurde auf höchstens 370.000 Soldaten begrenzt.

    Deutschland verpflichtete sich zur Rüstungskontrolle.

    Regelungen zu ausländischen Truppen und Atomwaffen

    Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Ostdeutschland durften dort keine ausländischen NATO-Truppen und keine Atomwaffen stationiert werden.

    Die sowjetischen Streitkräfte sollten bis Ende 1994 vollständig aus dem Gebiet der ehemaligen DDR abziehen.

    Verzicht auf ABC-Waffen

    Deutschland bekräftigte seinen Verzicht auf die Herstellung, den Besitz und die Verfügung über atomare, biologische und chemische Waffen.

    Bedeutung

    Der Zwei-plus-Vier-Vertrag wird häufig als das „Friedensabkommen“ zur deutschen Einheit bezeichnet, obwohl er diesen Namen nicht trägt. Er beseitigte die letzten völkerrechtlichen Hindernisse für die Wiedervereinigung und legte die außen- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen des vereinten Deutschlands fest.

    Kurz zusammengefasst:

    ✅ volle Souveränität Deutschlands,

    ✅ Anerkennung der endgültigen Grenzen,

    ✅ Verzicht auf Gebietsansprüche und Angriffskriege,

    ✅ Begrenzung der Streitkräfte,

    ✅ Regelung des Abzugs sowjetischer Truppen und der NATO-Präsenz im Osten,

    ✅ Grundlage für die deutsche Wiedervereinigung.

    Die Feindstaatenklausel (Enemy State Clauses) der UNO-Charta bezeichnet die Artikel 53, 77 und 107 der Charta der Vereinten Nationen von 1945.

    Sie richtete sich ursprünglich gegen die Staaten, die im Zweiten Weltkrieg Gegner der Alliierten waren – insbesondere Deutschland, Japan, Italien sowie deren Verbündete.

    Die Kernaussage lautet:

    Den Siegermächten wurde erlaubt, gegen einen ehemaligen Feindstaat auch ohne vorherige Zustimmung des Sicherheitsrates militärische Maßnahmen zu ergreifen, falls dieser erneut eine aggressive Politik verfolgen sollte.

    Heute hat die Klausel praktisch keine Bedeutung mehr

    Mit dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland (1973) und später des vereinten Deutschlands zur UNO sowie der vollständigen Souveränität durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag (1990) gilt Deutschland als gleichberechtigtes Mitglied der Vereinten Nationen.

    Die Feindstaatenklauseln werden seit Jahrzehnten als überholt und gegenstandslos angesehen.

    Mehrfach haben die Mitgliedstaaten der UNO erklärt, dass diese Bestimmungen keine praktische oder rechtliche Bedeutung mehr haben.

    Warum stehen sie noch in der UNO-Charta?

    Die Charta kann nur durch ein aufwendiges Änderungsverfahren geändert werden. Dafür ist unter anderem erforderlich:

    eine Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung und

    die Zustimmung von zwei Dritteln der Mitgliedstaaten einschließlich aller fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates.

    Da die Klauseln als wirkungslos gelten, wurde dieses Verfahren bislang nicht durchgeführt.

    Häufiges Missverständnis

    Es wird manchmal behauptet, Deutschland könne sich wegen der Feindstaatenklausel nicht auf seine Souveränität berufen oder jederzeit von den Siegermächten angegriffen werden. Das entspricht nicht der heute herrschenden völkerrechtlichen Auffassung. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag und die spätere Staatenpraxis haben diese Bestimmungen faktisch überholt.

    Kurz zusammengefasst:

    Die Feindstaatenklausel war eine Übergangsregelung aus der Nachkriegszeit.

    Sie erlaubte ursprünglich Maßnahmen gegen ehemalige Kriegsgegner.

    Für Deutschland hat sie heute keine praktische oder anerkannte rechtliche Wirkung mehr, obwohl die entsprechenden Artikel aus formalen Gründen noch im Wortlaut der UNO-Charta enthalten sind.'

  • Allenthalben Identitätsprobleme: Menschen in der Verstreutheit
    14.Jul.2026 | 01:07

    "Jürgen, wir haben uns Spargel aus Deutschland mitbringen lassen. Du kannst etwas davon abhaben" sagt eine Deutsche zu einem Deutschen auf dem Flughafen von Lanzarote, der dasjenige für Auswanderer und Langzeiturlauber bedeutet, was ein Bahnhof in Deutschland für Migranten ist, die hier allerdings wegen fehlender Kaufkraft massiv von Security-Diensten vertrieben werden: Kommunikationsgelegenheit. 

    Diaspora (Verstreutheit) bezeichnet die Zerstreuung einer Volks-, Religions- oder Kulturgemeinschaft außerhalb ihres ursprünglichen Heimatgebiets sowie Gemeinschaft der Menschen, die dort leben und ihre Verbindung zur Herkunft bewahren. Viele Mitglieder einer Diaspora pflegen ihre Sprache, Kultur, Nationalität, manchmal auch gefährlich inhumane Traditionen, sogar im Ausland und fühlen sich dem Heimatland verbunden, schicken Geld an zurückgelassene Verwandte, sprechen in der Familie die Muttersprache. 

    Beispielsweise leben Juden und Inder oft auf dem Globus verstreut, aber auch Asiaten in Amerika, Kurden im Vorderen Orient, Deutsche in Südafrika, Türken in Deutschland, sowie Geflüchtete aus Syrien, Sudan, Iran und der Ukraine usw. Die Supermärkte haben sich darauf eingestellt. Musste mich an die Ziegenköpfe in der Auslage eines Fleischerladens erst gewöhnen. 

    Identitätsarbeit 

    Ein türkischer Staatsbürger, der in Deutschland aufgewachsen ist und nur deutsch spricht, wird von manchen Deutschen als Türke angesehen und behandelt, aber in der Türkei wegen seiner Sprache, seines Wohnorts und seiner Sozialisation als Deutscher. Das Bewusstsein der eigenen Identität stimmt nicht immer mit der Identifizierung durch die Umwelt überein (z. B. verstehen sich manche Nachfahren von Deutschen, die aus Russland stammen, noch als Deutsche, werden aber hierzulande als Fremde behandelt).

    Die Diaspora-Liste ist schier endlos: https://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora. Buchautor Robin Cohen: "Die letzten Spuren ihrer ursprünglichen kulturellen Zugehörigkeit von Menschen in einer Diaspora bestehen häufig im Widerstand der im Exil lebenden Gemeinschaft gegen einen Wechsel der Sprache und in der Aufrechterhaltung der traditionellen religiösen Praxis."

    Zum manchmal widersprüchlichen Nebeneinander besteht nach Wissenschaftler Heiner Keupp die alltägliche Identitätsarbeit aus Vertrauen, Anerkennung, Authentizität, Handlungsfähigkeit, Ressourcen und Kommunikation. Zugleich sieht er aber auch einen Zwang zur Selbstbehauptung.

    Für mich ist eines sicher: die Antwort auf Fragen der Identität liegt ganz bestimmt nicht bei der AfD! ip

    Die Stadt Frankfurt bietet auch dieses Jahr einen "Deutschsommer" für Kinder mit viel Spaß und Events an. Die systematische Auswertung der Sprachtests, die jeweils vor und nach der Programmteilnahme durchgeführt werden, bestätigen eine Wirksamkeit des Ansatzes: Die Ergebnisse des Sprachtests waren 2025 mit einer Übertrittsquote von den leistungsschwächeren in die leistungsstärkeren Gruppen im Bereich Verbbildung mit 43 Prozent sehr gut. Im Satzbau lag die Übertrittsquote bei 30 Prozent. 

    Zudem stärkt der Deutschsommer nachweislich die Selbstwirksamkeit sowie die Kommunikations- und Kooperationskompetenzen der Kinder umfassend: Die Kinder werden selbstbewusster, eigenständiger und offener, neue Freunde kennenzulernen. Auch die persönlichen Erinnerungen ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegeln diese Wirkung wider.

    Und Deutsche im Ausland? Lernen sie die dortige Sprache? Siehe oben. Besonders leicht haben es die Engländer, die das Sichaneignen anderer Sprachen aufgrund ihrer Muttersprache als Lingua Franca oft nicht für notwendig halten. ip

  • Theodor Storm: Die Bienen häng(t)en Zweig um Zweig sich an der Edelheide Glöckchen
    14.Jul.2026 | 09:07
    Hannover. Konnte dieses Kalenderbild eines Fotografen, dessen Namen ich mir zudem nicht einmal merkte, in seinen gedeckten, dunkleren Farben des Originals leider nur unzureichend digital bearbeiten, das die Lüneburger Heide ganz ohne Flugzeugtrails und südliche Bläue zeigt, wie ich es nur einmal in der Rhön erlebte, wo es auch noch Funklöcher gab.

    Angesichts der derzeitigen Verhältnisse kommt es mir vor, wie in einer anderen Welt fotografiert, an anderem Ort, einem anderen Deutschland mit Nebelschwaden über der Loreley, Herbst am Wohldenberg, dunkelbraunen Ackerfurchen, Alleen imposanter Baumriesen neben Landstraßen, einem Feldweg mit blühenden Bäumen, und was ich sonst noch von seinen durchkomponierten Bildern an die Wand gehängt habe. Und das wurde es wohl auch...iptextfoto
  • Tipps für Busfahrten an heißen Tagen
    13.Jul.2026 | 02:07

    Fenster und Dachluken geschlossen halten 

    Plätze abseits der Türbereiche wählen

    Verschiedene Wagenbereiche ausprobieren

    Stoßzeiten zwischen 12 und 17 Uhr wenn möglich meiden

    Ausreichend trinken

    Rücksicht nehmen und auf andere Fahrgäste achten (ffminfo) 

  • Fetisch Intelligenz
    12.Jul.2026 | 11:07

     

    Foto: Literaturhaus 
    Hannover. Gisela Schmalz ist Professorin für Digital Business an einer internationalen Hochschule. Am 14. 9. um 19 Uhr referiert sie im Literaturhaus, Sophienstraße 2, darüber, warum heute so viele Kinder als hochbegabt gelten. Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? 

    In ihrem Sachbuch untersucht sie, wie IQ, Leistungsdenken und KI-Diskurse Gesellschaft und Politik prägen und genutzt wird, um Menschen zu bewerten, zu sortieren und soziale Unterschiede zu legitimieren. Schmalz plädiert für ein humanistisches Verständnis von Intelligenz. WWW.LITERATURHAUS-HANNOVER. DE

  • Allenthalben unerbetene Botschaften
    11.Jul.2026 | 06:07

    Hannover. Wenn jedes Unternehmen Informationen, welcher Art auch immer, so weithin sichtbar wie enercity über die Stadt ergießen würde, hätten wir bald keine eye-catching-freie Minute der Erholung mehr.  upfoto

    An der Bastion gegenüber dem Heizkraftwerk spielte sich Samstagabend niedersächsische Apartheid ab. 95 Prozent schwarzes Publikum feierte eine "Hiphop-Party gegen Rechts" mit reichlich Raggae, während an der Bar Strandleben rein weiß in den Liegestühlen und Hängematten gelagert wurde. Auf den Rasenflächen war es dann etwas gemischter. ip

  • If I had a song...
    11.Jul.2026 | 07:07

     Song for freedom

    Hast du keine Angst? https://youtu.be/Ys_mgEcVXDE?si=mKx-CibfPIH69-Op

  • Nur Ja heißt Ja
    10.Jul.2026 | 12:07

    Zum heutigen Abstimmungsergebnis des Bundesrats zu „Nur Ja heißt Ja“ äußert sich die Niedersächsische Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann :„Heute ist ein großer Tag für die Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung in unserem Land und für den Schutz von Opfern sexueller Gewalt. Der Bundesrat hat einer Entschließung, die Hamburg und Niedersachsen eingebracht haben, zugestimmt und damit ein wegweisendes Signal gesetzt. Sexuelle Handlungen setzen die freiwillige und erkennbare Zustimmung aller Beteiligten voraus. Unser Ziel ist es, bestehende Schutzlücken zu schließen und dem Prinzip der sexuellen Selbstbestimmung noch größeres Gewicht beizumessen – diesem Ziel sind wir heute ein großes Stück näher gekommen. Die „Nur ja heißt ja“-Lösung verlagert die Verantwortung dahin, wo sie hingehört: zu den Tätern. Unsere Botschaft ist klar: Sex braucht Einvernehmen. Schweigen, Unsicherheit oder Erstarren dürfen nicht zur Straflosigkeit von Sexualstraftätern führen. Wer die Grenzen eines anderen Menschen missachtet, verletzt dessen Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und gehört dafür konsequent bestraft. Es wird Zeit für ein Sexualstrafrecht, das unserem Anspruch als moderne Gesellschaft genügt: Die sexuelle Selbstbestimmung und die körperliche Unversehrtheit stehen nicht zur Disposition.“

  • Eierkartons auf den Boden der Biotonne legen! Maden-Alarm!
    10.Jul.2026 | 11:07

    Abfallwirtschaftsbetrieb informiert: Maden-Alarm im Bioabfall. So bleibt die Biotonne im Sommer sauber

    Der Sommer sorgt für warme Temperaturen, bringt jedoch auch Herausforderungen für die Abfallwirtschaft und die Haushalte mit sich. Wenn Bioabfälle in der Hitze gären, lässt der Maden-Alarm meist nicht lange auf sich warten. Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) gibt praktische Tipps, wie der Abfall sauber durch die heißen Tage kommt und positioniert sich als nützlicher Alltagsberater.

    Aus richtig getrennten Küchen- und Gartenabfällen stellt aha hochwertigen Kompost her. Damit der Weg dorthin nicht zur Geruchsprobe wird, helfen ein paar einfache Handgriffe im Alltag:

    Die aha-Checkliste:

    Der Schattenspender: Stellen Sie die Biotonne unbedingt an einen schattigen Platz. Direkte Sonneneinstrahlung beschleunigt den Gärprozess und zieht Fliegen magisch an.

    Die Feuchtigkeitsbremse: Legen Sie den Boden der Biotonne sowie den Küchen-Bioeimer mit etwas Zeitungspapier oder Eierkartons aus. Das saugt austretende Flüssigkeiten auf – denn ohne Feuchtigkeit können sich Maden nicht entwickeln.

    Gut verpackt: Wickeln Sie nasse Bioabfälle in Zeitungspapier ein. Wichtig: Plastiktüten und auch sogenannte „Bio-Plastikbeutel“ sind absolut tabu. Sie zersetzen sich in den Kompostieranlagen nicht schnell genug und verbleiben als Mikroplastik in der Umwelt.

    Deckel zu: Der Tonnendeckel sollte im Sommer konsequent geschlossen bleiben. Das verhindert, dass Fliegen ihre Eier im Müll ablegen, und dämmt Gerüche ein.

    Die Geruchskiller (Hausmittel): Eine dünne Schicht Kaffeepulver oder Natron über dem Abfall bindet schlechte Gerüche und hält Ungeziefer fern. Auch ein Stück Karton oben auf dem Abfall schützt vor unerwünschten Gästen.

    Regelmäßige Reinigung: Eine schnelle Spülung der Tonne nach der Leerung beugt hartnäckigem Befall vor.

    Mit diesen einfachen Kniffen leisten alle Bürgerinnen und Bürger gemeinsam einen Beitrag für eine saubere und nachhaltige Umwelt.

    Weiterführende Informationen zur richtigen Abfalltrennung finden Interessierte online unter www.aha-region.de/bioabfaelle.

Anzeigen unter Handel-und-Wandel