Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

  • Lesetipp: Schläge
    www.culturbooks.de

    Über das Buch:
    Verführt von Politik, Poesie und dem Traum, gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen, verliebt sich eine junge Frau in einen charismatischen Universitätsdozenten. Nach der Hochzeit zieht sie zu ihm in eine verregnete Küstenstadt in einer Region Indiens, deren Sprache sie nicht beherrscht, und muss entdecken, dass ihr perfekter Mann sich hinter verschlossenen Türen in ein alles kontrollierendes Monster verwandelt. Als er sie auf seine idealisierte Version einer gehorsamen Frau reduziert, sie schikaniert und ihren Ehrgeiz, Schriftstellerin zu werden, im Keim erstickt, schwört sie, sich zu wehren – ein Widerstand, der sie entweder töten oder ihr die Freiheit zurückgeben wird.
    Die mitreißende Geschichte einer Selbstbefreiung: Meena Kandasamys sprachgewaltigerRoman erzählt literarisch brillant die Chronik einer missbräuchlichen Ehe und zeugt von der
    unbesiegbaren Kraft der Kunst.
    »Kandasamys Protagonistin ist klug und sexy und unabhängig und findet sich trotzdem in einer Situation wieder, in der häusliche Gewalt, Kontrolle und Isolation an der Tagesordnung sind.«
    Mithu Sanyal, WDR, Buch der Woche
    »Meena Kandasamys lebhafte, scharfe und präzise Stimme macht diesen eindringlichen Roman zu einem Triumph.« Ayòbámi Adébáyò, The Guardian
    Über die Autorin:
    Meena Kandasamy ist Autorin, Übersetzerin und Aktivistin. Sie ist in Chennai geboren und lebt in London.
    Meena Kandasamy: Schläge
    Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau
    Roman. Aus dem Englischen von Karen Gerwig. CulturBooks, 23.März
    2020. Hardcover. 264 Seiten. 22,00 Euro. ISBN 978-3-95988-148-7

    Auf Platz 1 der Litprom-Bestenliste im Sommer 2020
    Ein Guardian Buch des Jahres
    Ein Daily Telegraph Buch des Jahres
    Ein Observer Buch des Jahres
    Ein Financial Times Buch des Jahres
    »Kandasamy überzeugt mit Anschaulichkeit, Wucht und
    Durchschlagskraft.« The Times

  • Guten Morgen und Salam aleikum (Friede sei mit euch)
    #Hannover. Jetzt erst ist Zuckerfest, das Glück aller muslimischen Kinder. Und Bayram (Feiertag), von mir eigentlich im Mai erwartet, aber wohl coronavirusverschoben.
    In der Heimat der Muslime (als Ulusal Bayrami auch Tag nationaler Souveränität) wird dann ein Opferschaf oder eine Kuh in Helal-Manier geschächtet. Hier in Hannover zahlen Gemeindeglieder einen Beitrag für Kauf und Schlachten des Tiers an die Moschee. "Ob das allerdings dieses Jahr geschieht, ist wegen #Corona ungewiss", sagt eine Muslima. Aber gross einkaufen geht sie schonmal. Denn gefeiert wird auf jeden Fall. Ip


  • HappyEnd mit Elektroden
    Der Ehemann bekam eine Gaensehaut, als er seine Frau auf sich zugehen sah. "Hast du Schmerzen?" "Nein", lächelte sie: "Und ab Montag kann ich wieder an meinen Arbeitsplatz zurück."
    Da wo ein Tumor ihr Gehvermoegen ausgeschaltet hatte, sitzt jetzt im Nacken eine Platine mit zig Elektroden. Sie werden von einem Schrittmacher im Gesäß gesteuert. 
    Die #MHH behandelt also nicht nur Mafiosi exzellent 😊.
    Die 46jaehrige Büroangestellte wurde zudem von ihren süchtig machenden Schmerzmitteln befreit. Ip



  • 50Jahre Peters-Medienkunst: Königin Marie der Vergessenheit entrissen
    Das Historische Museum war oft meine Muse. Hier fand ich Anregungen zuhauf, wie z. B. Kettenhemden für die Modeseite der Hannoverschen Presse, und dies Portrait. Der Slogan ist natürlich auch meiner Hinrinde entsprungen und gefällt mir immer noch. Ip
    #Hannover. Entriss 1979 das Bildnis und die aufregende Geschichte der Königin Marie der Vergessenheit, für eine meiner Kunstaktionen mit dem Haus Westermann , das inzwischen wie zig andere Traditionsunternehmen das Zeitliche segnete. Ip
  • Koennt ihr noch Wetterbuchen liefern? Gedicht von Margarete Hannsman+ipfotos



    Aber es werden Menschen kommen
    Denen das zeitlauf zeitab
    Der Fabriken gleichgültig ist
    Sie wollen nicht auf Märkten einkaufen 
    Aber sie fragen 
    Nach dem Millionen
    Jahre alten Wind
    Ob ihr noch Vögel 
    Fische
    Füchse 
    Sumpfdotterblumen
    Aufgehoben habt
    Wenn anderswo 
    alle Wälder zerstückelt sind
    Alle Städte ueber die Ränder getreten 
    Alle Täler ueberquellen vom Muell
    Könnt ihr noch Wetterbuchen liefern? 
    Einen unbegradigten Fluss? 
    Mulden ohne schwelenden Abfall? 
    Hänge ohne Betongeschwüre? 
    Seitentaeler ohne Gewinn? 

    Habt ihr noch immer nicht genug
    Einkaufszentren in Wiesen gestreut
    Moebelmaerkte zwischen Skabiosen
    Nicht genug Skilifte ohne Schnee
    Nachschubstrassen für Brot und Spiele
    Panzerschneisen hügelentlang
    Fichtenschonungen auf der Albheide
    Wenn ihr die Schafe aussterben lasst
    Stirbt der Wacholder




  • Völkerverständigung, Integration: Erika Knoops Textiles Kunstmuseum gehört in den Kubus #Hannover. Schon 2008 schrieb ich mir als einzige freie Zeitung Hannovers die Finger über Erika Knoops textile Kunstaktionen wund. Spätestens jetzt muss die #Kulturhauptstadtbewerberin ihr Werk auf Dauer in den Kubus aufnehmen!
    lautet nun meine Online-Forderung.
    Oberbürgermeister Onay, besuchen Sie doch mit Ihrer Familie in den Ferien einmal das Museum für Textile Kunst. Ein neuer Standort wäre jetzt richtig. 

  • Bombenstimmung - Kalter Krieg

    - Neues Wettrüsten: Ein Memorandum
    PRESSEMITTEILUNG – WIR BITTEN UM BERICHTERSTATTUNG
    seit der Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ukraine wird Russland wieder als Feind betrachtet. Ein Krieg zwischen der NATO und Russland ist denkbar geworden. Europa befindet sich in einer militärisch- politischen Konfrontation. Die Ost-Expansion der NATO hat die strategische Lage in Europa zum Nachteil Russlands verändert. Rüstungskontrollabkommen sind hinfällig geworden. Die NATO hat neue Militärstützpunkte in Osteuropa. Russland stellt neue atomare Marschflugkörper auf.
    Die Theorie der „Abschreckung durch die Fähigkeit zum Vergeltungsschlag“ wurde stillschweigend über Bord geworfen. Der präventive Angriff auf die Atomraketen des Gegners ist jetzt explizit Teil der US-amerikanischen Konzepte der „Abschreckung“. Die Zielgenauigkeit der strategischen Atomwaffen ermöglicht ein Szenario der Zerstörung von Führungsstrukturen, Abwehrsystemen und Atomwaffen eines Gegners. Mit einem Überraschungsangriff könnte der Gegner (Russland) weitgehend entwaffnet und handlungsunfähig gemacht werden.
    Dafür werden die Atomwaffen „modernisiert“: Kleiner und zielgenauer. Russland stationiert neue mobile und superschnelle Waffen, um die Fähigkeit zum Gegenschlag aufrecht zu erhalten. Der Atomkrieg erscheint - demnächst? – führ- und gewinnbar.
    Aus der Kenntnis der gefährlichen Weltlage sollte die Motivation entstehen, sich für die Abschaffung der Atomwaffen und weitere Schritte zur Abrüstung einzusetzen.
    Das Memorandum nennt auch konkrete Maßnahmen zur Kriegsverhütung. Die Verträge über Rüstungskontrolle und die vorhandenen Strukturen der gemeinsamen Sicherheit werden angesprochen und mit weitergehenden Vorschlägen ergänzt.
    Deutschland könnte mit einer anderen Außenpolitik Initiativen für Abrüstung und gemeinsame Sicherheit ergreifen; sie wird das aber nur tun, wenn eine starke Friedensbewegung politischen Druck erzeugen kann.
    Ein Ansatzpunkt für die Friedensbewegung ist derzeit die Forderung nach Abzug der US-Atombomben aus Büchel und die Beendigung der sogenannten „nuklearen Teilhabe“.

    (siehe dazu auch mein Video auf YouTube mit Statement M. Hasenjaeger)

  • Huepfend in die kindergruppe
    Die #Digitalindustrie arbeitet sich, gnadenlos auf Gewinn und unsere Gesichter ausgerichtet, in rasantem Tempo vor. Waehrend meine Strasse für einen riesenkran gesperrt ist, der den neuesten #5G-sender aufs Dach der berufsschule hievt, geht eine fröhliche kindergruppe zum Spielplatz.

    Auch auf die Krabbelgruppe Zappelige Zebras steuert, vor vorfreude huepfend, eine Kleine mit strahlendem Lächeln zu. Die Mutter:"sie ist soo froh, wieder hierher zu können. Zuhause wars ihr zu langweilig. "
    Unter www.wodarg.com  lassen sich die auswirkungen sozialer Isolation wissenschaftlich fundiert nachlesen.

    Wobei die pulks von Maennern vor der Trinkhalle den Buergersteig als öffentlichem Raum für sich umnutzen und Passanten belästigen. Auch vor hotelbetrieben werden Buergersteige derart entstellt "umgenutzt". Ip

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