Hier und Jetzt

“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

  • Alchemie des Familienlebens
    De Vita Beata

    Gedicht von Ingeburg Peters (geschrieben ca. 2002)

    Handy liegt im Tomatenstrauch, 
    Einer hängt die Wäsche auf,
    Opernsaenger im Radio, 
    Die Sonne geht bald unter. 

    Tochter telefoniert rechnungslang, 
    Nachbar schläft bis abends, 
    Mann faltet Wäsche zusamm, 
    Die Bänke sind gescheuert. 

    Grillgeruch vom Nachbarhof, 
    Das weiße Laken hängt 1A,
    Suedlicher Sommer im deutschen Herbst, 
    Es ist so schön, dass du denkst, du sterbst. 

    Jetzt kommt Laken Nummer 2,
    Tochter liest den 'Spielmann' laut, 
    Mutter rezitiert 'Von der Glueckseligkeit' , 
    Einen kleinen Text von Leibniz. 

    (urheberrechtlich geschützt) 





  • Nachtrag 2 Ideengeberin Beleuchtung Heizkraftwerk Hannover zum Artikel "Schamlose Image-Pflege der Stadt Hannover"

    Abschrift einer E-mail-Korrespondenz vom 23. November 2007 zwischen mir und dem damaligen Kommunikationschef der Stadtwerke:

    Betreff: Wer seinen Durst gestillt hat, kehrt gleich der Quelle den Rücken 

    09.56 Uhr

    Lieber Herr Hagemann,

    vielen Dank für Ihren schnellen Rückruf gestern Abend.

    Aus meiner e-mail-Korrespondenz mit Ihnen geht ganz klar hervor, dass meine Vorschläge für Sie und Herrn Feist neu waren.

    Wenn Sie die Idee bereits gehabt hätten, hätten Sie dies sicher geäußert. Ich bin ein sehr kreativer Kopf. Lassen Sie mir doch die Ehre. Einer Frau - wär doch mal was Neues nach 7000 Jahren Patriarchat.

    Es lässt sich leicht voraussagen, wie das jetzt weitergehen würde: Zuerst probieren Sie günstig Möglichkeiten aus, die sich, wie sich gestern zeigte, ja sofort äußerst attraktiv auswirken.

    Dann wird vermutlich letztlich ein sehr berühmter Künstler mit großem Namen engagiert, um bundesweit Furore zu machen und die unbedeutende kleine Frau Peters ist wie immer hinten runtergefallen, wie ja,um nur eins von vielen Beispielen zu nennen, schon bei meinem im Ihme-Zentrum seinerzeit geforderten Durchbruch. Da bekam ich von den Wohnungs-Eigentümern Briefe, die reichlich für eine Beleidigungsklage ausgereicht hätten. Der Durchbruch ist inzwischen Realität.

    Muss das wirklich immer so laufen?

    Vielleicht finanziert ja letztendlich auch Carlyle Ihre HKW-Aktion, Geld haben die ja genug.

    Überlegen Sie doch mal, ob sie mich wenigstens als Ideen-Geberin im Spiel lassen.

    mit freundlichen Grüßem

    Ingeburg Peters

    City-Zeitung/Ihme-zeitung

    Die Zeitung mit den kreativen Impulsen

     

    Antwort 10.52 Uhr 


    Hallo Frau Peters,

    Ihre Vorschläge, die Rasterstruktur des HKW für eine kunstvolle Beleuchtung zu nutzen, ist einzigartig gewesen und ich versichere Ihnen, dass wir diesem Anspruch nicht gerecht werden (können). Somit brauchen Sie keine Angst haben, dass Sie aus urheberrechtlichen Gründen nicht hinten rutnerfallen. 

    Auch werden wir keinen internationalen Künstler engagieren, sonder unsere Abteilung Straßenbeleuchtung wird zusammen mit einem Hersteller Planung und Umsetzung realisieren (und wir zahlen selber).

    Liebe Frau Peters, ich habe kein Problem damit, Ihnen die Ehre zu lassen, sofern wir uns darauf einigen, dass enercity (sinngemäß) eine Anregung/Idee von Ingeburg Peters/Ihme-Zeitung gerne aufgegriffen hat, das Heizkraftwerk ins rechte Licht zu rücken, um für Linden einen entsprechenden attraktiven Contrapunkt zu schaffen, ohne dass am Ende über die Details der Umsetzung oder die künstlerische Tiefe der Umsetzung gestritten wird.

    Das kommt Ihnen doch entgegen...

    Viele Grüße Gernot Hagemann

    Geschehen ist daraufhin in der #Kulturhauptstadt für meine "Ehre" nichts, im Gegenteil.ip





     Foto meiner seinerzeit vorgelegten Entwürfe Die Schoepfungshoehe für das Urheberrecht ist überdeutlich erreicht... Ingeburg Peters


  • Spontaner Nachtrag zum Artikel Schamlose Image-Pflege

    Die Beleuchtung der 3 warmen Schwestern von #enercity/Stadtwerke initiiert

    Das Kulturbüro vergab 15 000 € an einen Künstler, der meine durchs Hostel inspirierte Aktion "Zeig mir deinen Ausweis" adaptierte. 

    Den Kinderladen Glocksee salonfähig gemacht.

    Die Grundschule Goetheplatz in Reformschule verwandelt.

    Und wenn ich einmal die Zeit finde, alte Ausgaben durchzublaettern, kann ich den Anstoß zum Parkpflegewerk Herrenhausen nachweisen, den 1.Kunstmarkt Deutschlands im Ihme-Zentrum,

    um nur einiges zu nennen, das mir gerade so im Vorübergehen einfällt...

    Stattdessen bekam einmal ein Kosmetiksalon den Stadthannoverpreis, wurden Putz(munter)firmen gefördert... Ip



  • Die schamlose Image-Pflege der Stadt Hannover

     Ich freue mich, dass zum dritten Mal in Folge meine Bewerbung um den #StadtHannoverPreis abgelehnt wurde.

    Ich tat es nur aus kostengruenden, bin alt und brauche das Geld. 

    Schaemt sich die Stadtverwaltung vielleicht, dass sie Millionen durch meine #Hostel-Idee eingenommen hat und nun ein Beherbergungsverbot aussprechen soll?

    Sie schämt sich sicher, dass erst ich mit meiner Berichterstattung über das verwahrloste Mädchenhaus die Millionenförderung für die jüdische #GedenkstätteAhlem auslöste? 

    Und eventuell über meine Zeitung, die ich der Familie des damaligen Bundeskanzlers vor die Füße legte, nicht am #Irakkrieg teilzunehmen? 

    Immerhin habe ich dafür 2012 den Friedensnobelpreis bekommen, gemeinsam mit Doris Schröder-Koepf, Johan Galtung, H. H. Nolte und anderen Europäern. 

    Die politischen Gremien haben Angst vor einer Aussenseiterin wie mir, die seit über 40 Jahren ehrlich ist, in ihrer Ihmecityzeitung und anderswo, neuerdings online, und das schreibt, was niemand hören will, z. B. in  Sachen #Ihmezentrum? 

    Oder schämt man sich nicht einmal, dass auch mein #Dichterdenkerprojekt schamlos ausgebeutet wurde, mit #Leibniz (der Shop wirft einiges ab), Goethe, Humboldts, Rueckert, Wieland, Lenau? 

    Viele Grüße aus der Lenau-Straße 😘

    Von Ingeburg Peters  

    Kulturschaffend: Www.ingeburgpeters.de 

    Schauen Sie einmal unter Galerie/Bäume, was der Stadtbaurat hier anrichtete:Www.regionalmedien.de 

    Nachhaltig:Www.hostelhannover.de




  • Zur Geschichte der Weimarer Republik. Am Beispiel Hannover


    Die Weimarer Republik übernimmt die Farben der demokratischen Bewegung von 1848: Schwarz-Rot-Gold - und behält die Farben des alten Kaiserreichs, Schwarz-Weiß-Rot, als offizielle Handels- und Kriegsflagge. Die widersprüchliche Weimarer Farbenlehre steht symbolisch für die gesellschaftlichen Machtkämpfe zwischen 1918 und 1933. Denn die Mächte des alten Reichs, Adel, Militär und Wirtschaft, sind keineswegs überwunden. Als Gegner der Demokratie erobern sie schrittweise die Institutionen der Republik.Vortrag von Dr. Peter Schulze in der Theater Lounge (Untergeschoss) im Freizeitheim Linden:

    Antisemitismus in Hannover: Judenfeindschaft als völkische Gesellschaftskritik

    Mittwoch, 21.10.2020, 19 Uhr Antisemitismus in den 1920er Jahren ist Ausdruck einer völkischen Fundamentalopposition gegen die Weimarer Republik und den gesellschaftlichen Wandel. Die aufsteigende völkische, später die nationalsozialistische Bewegung, verbreiten die Parole „Die Juden sind an allem schuld!"



  • Ein Besuch im Vermehrungsgarten lohnt sich

    Der Vermehrungsgarten Hannover in der Straße An der Bauerwiese 42 entstand im Jahr 2014. Was mit einer Brachfläche begann, die der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün pachtfrei zur Verfügung stellte, hat sich heute zu einem sehenswerten Schau- und Lerngarten für Hannover im Stadtteil Ricklingen entwickelt. Die Vermehrung samenfester Gemüsesorten und besonderer Kräuter, mit Beteiligung von ehrenamtlich engagierten Einwohner*innen, ist das zentrale Thema und der Arbeitsschwerpunkt des Vermehrungsgartens, der der erste Garten dieser Art in einer Großstadt ist.

    Das Projekt unter ehrenamtlicher Leitung von Kornelia Stock von Transition Town Hannover e.V. ist für alle offen und wird regelmäßig von interessierten Einwohner*innen besucht. Dabei können die Abläufe beim Anbau und der Pflege der besonderen Sorten verfolgt werden. Im persönlichen Gespräch wird das Fachwissen über den Sortenanbau vermittelt und werden Fragen beantwortet. Samenfeste Gemüsesorten, einige auch von der Roten Liste Gemüsepflanzen, werden präsentiert, vermehrt und mit dem Ziel weitergegeben, dass sie in vielen Haus- und Kleingärten angebaut und erhalten werden können. Damit verbunden ist eine kontinuierliche Bildungsarbeit, um ein besseres Verständnis der Natur zu erreichen.

    In Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, vielen Einwohner*innen, Organisationen und Firmen werden kontinuierlich größere Vorhaben umgesetzt, um den Vermehrungsgarten weiter aufzubauen und zu entwickeln. Ausführliche Informationen über den Vermehrungsgarten und alle Aktivitäten bietet das Internet unter https://vermehrungsgarten.de.

    In Deutschland startete die UN-Dekade im Jahr 2011 und wird bis 2020 im Auftrag von und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium (BMUB) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) von der Geschäftsstelle der UN-Dekade umgesetzt. Zentrales Instrument der deutschen UN-Dekade-Aktivitäten ist der UN-Dekade-Wettbewerb. Jede Woche wird ein Projekt ausgezeichnet, das sich in besonderer Weise für die Erhaltung, Nutzung oder Vermittlung der biologischen Vielfalt einsetzt. Weitere Informationen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt sind im Internet unter www.undekade-biologischevielfalt.de zu finden.



  • Die Monarchie ist bei uns abgeschafft


    Von Ingeburg Peters, geschrieben 2018

    Bewerbung zur #Kulturhauptstadt2025

    #Hannover. Zur Zeit stellt der belgische Orgelbauer Dominique Thomas die Pfeifen der neuen kostbaren Barockorgel in der von mir Leibniz-Kirche genannten (auch andere Sympathisanten würden den kürzeren Namen im Umfeld von Markt-, Kreuz-, Clemenskirche begrüßen) Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis fein ein, eine lang andauernde Tätigkeit, damit alle sowohl einzeln als auch gesamt dann 2019 harmonisch zusammen klingen. Schließlich hat das Land Niedersachsen eine Million Euro dafür bezahlt. Zusammen mit ihr gehört auch die bereits angekaufte Spanische Orgel der #Musikhochschule #Hannover.

    Die Welfen klagen in Amerika

     
    Die normale Orgel aber wird weiter mit E-Pfeifen bedient, wo doch der Naturton viel schöner klänge. 
    Da die Kirche dem Königshaus Hannover als Hauskirche dient, das zur Zeit des Einbaus der E-Pfeifen mal wieder klamm mit Geld war (?) und auch derzeit in Amerika die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verklagt (vermutlich auf ErfolgsHonorarbasis), den Welfenschatz als entwendetes Kulturgut herauszugeben, den es seinerzeit zumindest in Teilen wie Sauerbier (lt.Kunstzeitung) zum Verkauf anbot (und Joseph Goebbels kaufte….) ergeben sich Fragen zur eklatanten Affinität der dort tätigen Pastorin Martina Trauschke zum Adel. 

    Eine recht spärliche Gemeinde

    Cateringwagen vor der Kirche sind häufig.
    Und Logenmitglied Trauschke hält gern Hof. 
    Im Turmzimmer der Kirche findet ihr Politischer Salon statt.
    Bestsellerautorin Barbara Beuys sprach über Sophie Charlotte, Preußens erste Königin, Hans Zimmer über die Liebesgeschichte der hannoverschen Kurfürstin Sophie Dorothea mit dem Grafen von Königsmarck, Dr. Hannah Lotte Lund über Netzwerke der Gebildeten im langen 18. Jahrhundert "Vom Frawenzymer zum Salon". Das Altartuch einer Adeligen wurde ausgestellt u.v.m.
    In ihren Predigten und im Gemeinderundbrief (die Gemeinde fällt zahlenmäßig recht spärlich aus im Verhältnis zum Aufwand mit eigenem Kirchenmusikdirektor, Kantorei und Konzerten) berichtet  Trauschke über den Namenspatron Johannes der Täufer, dessen zwei große Bilder des Taufens aber entfernt wurden. 

    Leibniz war Lohnschreiber der Welfen

    Leibniz, dessen Grab sich in der Kirche befindet, war Lohnschreiber der Welfen und kehrte höchst ungern aus Frankreich zu seinen hiesigen PR-Aufgaben zurück.
    Marktkirchen-Pastorin Margot Käßmann füllte die Reihen mit ihren brillanten Predigten, StadtSuperintendent Dannowski kümmerte sich um die Bildende Kunst; St. Clemens nebenan feiert gerade 300jähriges Bestehen mit vielen wunderbaren Konzerten. Die Konkurrenz unter den dicht an dicht in Hannover-Mitte liegenden herrlichen Kirchen (die Reformierte schließt sich am Archiv an) war und bleibt groß. 

    Wo ist der Bezug zu den Gläubigen?

    Dennoch kann man bei den anderen Kirchen-Aktivitäten noch einen Bezug zu den Gläubigen erkennen, während Trauschke es augenscheinlich Spaß macht, Umgang mit der High Society, zu der die Welfen sowie andere bedeutende Mediengrößen zweifelsohne gehören, auf Kosten der Kirche zu pflegen. 

    Auch der verstorbene Horen-Herausgeber aus dem Kulturamt der Stadt, Kurt Morawietz, achtete eifersüchtig auf alles, was mit den Welfen zu tun hatte. Dem alten Ernst-August war das recht, denn er wollte ohnehin die Monarchie wieder installiert sehen. Auch das Werbe-ReiterDenkmal Ernst-August am Bahnhof wurde durch Bürgerspenden finanziert, mit genauer Vorgabe der Inschrift „Dem Landesvater sein treues Volk“.
    Nun aber ist die Monarchie in Deutschland schon lange abgeschafft.

    Her mit den Naturtonpfeifen!

     
    Der große Reformator Leibniz, zu dessen Beerdigung niemand vom Königshaus erschien, wäre es wert, dass die Kirche nach ihm benannt wird. 
    Und Kirche und Steuerzahler sollten nach Einbau Barock- und Spanischer Orgel nun nochmal in die Tasche greifen und die E-Pfeifen der „Alltags-Orgel“ gegen echte austauschen…damit nicht nur das Welfenhaus und Konzertbesucher von den horrenden Kosten für eine einzige Kirche in der SPD-Hochburg Hannover profitieren.
  • Quantenbündnis: Land Niedersachsen entwickelt gemeinsam mit Universitäten und Forschungseinrichtungen bis 2025 einen Quantencomputer für Deutschland


     „Quantum Valley Lower Saxony“ soll als neu gegründetes Bündnis Grundlagenforschung und Industrietransfer zügig voranbringen. Niedersachsens Spitzenforschung hat gute Chancen im globalen Wettlauf um Quantentechnologien. Erste Sitzung des Lenkungskreises gestern Abend in Hannover im Ministerium für Wissenschaft und Kultur.Quantentechnologien versprechen vielfältige Anwendungen mit bisher unerreichter Präzision und Leistung. Dieses enorme Zukunftspotential für Industrie und Gesellschaft wurde in Niedersachsen früh erkannt: Mehr als 220 Millionen Euro flossen in den letzten zehn Jahren in die Quantenforschung. Damit ist die niedersächsische Quantenforschung heute auf Spitzenniveau.

     Jetzt haben sich die führenden Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und das Land Niedersachsen zu einem neuen Bündnis mit dem programmatischen Namen „Quantum Valley Lower Saxony“ (QVLS) zusammengeschlossen. Das Ziel: Die exzellente Expertise von mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den beteiligten Instituten zu bündeln, um bis 2025 einen Ionenfallen-Quantencomputer zu entwickeln ‒ eine Leistung, mit der Niedersachsen seine international herausragende Position als Forschungs- und Entwicklungsstandort für Quantentechnologien eindrucksvoll stärken wird. Gestern Abend ist der Lenkungskreis im Wissenschaftsministerium zu seiner ersten Sitzung zusammengetroffen.

     Gründungsinstitutionen des neuen Forschungsverbunds „Quantum Valley Lower Saxony“ sind die Leibniz Universität Hannover, die TU Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft sowie das kürzlich gegründete Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-SI) sowie die Sartorius AG.

     Mit der Ionenfallentechnologie nutzen die Forscherinnen und Forscher einen der derzeit vielversprechendsten Ansätze, um skalierbare Quantencomputer zu entwickeln. Die Zusammenführung aller erforderlichen Expertise unter einem Dach ‒ von der Nanotechnologie bis zu Quanten-Algorithmen oder der Herstellung von Ionenfallen-Chips ‒ ist ein überzeugendes Alleinstellungsmerkmal im weltweiten Vergleich.

     Das Ziel der Landesinitiative „Quantum Valley Lower Saxony“ ist aber nicht nur die Führungsrolle in der Forschung weiter auszubauen. Mit einer eigenen Geschäftsstelle, die zum 1. Januar 2021 ihren Betrieb aufnehmen wird, soll auch der Technologietransfer in die Wirtschaft und insbesondere in die Start-up-Szene einen kräftigen Schub erhalten. Beides, Grundlagenforschung und industrielle Wertschöpfung, sind die Voraussetzungen, um in den Quantentechnologien und insbesondere im Quantencomputing Spitzenpositionen zu erobern.

     Dieser globale Wettlauf ist es auch, der ein hohes Handlungstempo erfordert. Deshalb unterstützen das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung das Projekt „Quantum Valley Lower Saxony“ kurzfristig mit Mitteln aus dem Niedersächsischen Vorab. Gleichzeitig bewirbt sich das Bündnis um zusätzliche Finanzierung aus dem Konjunkturpaket und den Förderprogrammen für Quantentechnologien der Bundesregierung.

     Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur: „Niedersachsen kann Quantenforschung. Das wurde uns zuletzt in der Exzellenzstrategie von internationalen Gutachterteams eindrucksvoll bestätigt. Jetzt geht es darum, auch ganz vorne in der Anwendung und im Transfer zu sein. Das Land hat bereits viel investiert, jetzt wollen wir nationale und europäische Mittel einwerben.“

     Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Gründungsbeauftragter „Quantum Valley Lower Saxony“: „Quantencomputer und Quantentechnologien werden die Zukunft bahnbrechend verändern. Durch die Initiative Quantum Valley Lower Saxony ergreift die Region nun die Chance, für den bevorstehenden Technologiesprung einen international sichtbaren Beitrag zu leisten und damit den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Niedersachsen zu stärken.“Dr. Oscar-Werner Reif, Leiter der weltweiten Forschung und Entwicklung des Sartorius-Konzerns: „Quantensensorik und Quantencomputing werden in Zukunft bestimmen, wie neuartige Materialien und Werkstoffe entwickelt werden. Sie ermöglichen es zum Beispiel riesige Datenmengen in kürzester Zeit zu verarbeiten und vollkommen neue Messverfahren zu entwickeln. Dadurch helfen sie in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel im Gesundheitswesen oder in der Logistik, neue Methoden und Wege zu erschließen.“Hintergrund: Lasertechnologie und Mikroelektronik sind mittlerweile alltäglich genutzte Errungenschaften der Quantentechnologie. Quantencomputer werden der Gesellschaft völlig neue Möglichkeiten erschließen Sie machen die Entwicklung vollkommen neuer Materialien und Medikamente, neuer Konzepte und Algorithmen für die künstliche Intelligenz möglich und geben neue Einblicke in die Quantenwelt.


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