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“Regional Medien online –

Mehr können meinungsstarke Medien nicht bewirken!”

  • Atomkraft als Wegbereiter-Technologie für Atomwaffen

    Am 22. Januar tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Atomwaffen sind ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten.

    Das von Hannovers Partnerstadt Hiroshima geführte, weltweite Städtebündnis Mayors for Peace mit rund 8.000 Mitgliedern, darunter 700 Städte in Deutschland, begrüßt das Inkrafttreten des Vertrags. Als Zeichen ihrer Unterstützung hisst Hannover – wie auch etliche deutsche Mitgliedsstädte – am 22. Januar die Mayors-for-Peace-Flagge. Denn Städte mit ihrer wichtigen Infrastruktur und einer hohen Bevölkerungszahl gelten nach wie vor als vorrangige Ziele im Falle eines nuklearen Angriffes.

    Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise rund 13.400 Nuklearwaffen. Derzeit investieren die Nuklearwaffenstaaten wieder massiv in die Modernisierung und Einsatzfähigkeit ihrer Atomwaffenarsenale.

    Nukleare Technologie als Prestigeobjekt: Vortrag als Zoom-Videokonferenz

    Bereits am Tag vor Inkrafttreten des Vertrages bieten die IPPNW-Studierendengruppe Hannover und ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover eine digitale Veranstaltung zum Thema „Der Sprengstoff für die Bombe – Atomkraft als Wegbereiter-Technologie für Atomwaffen“ an. Dr. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung, erläutert die Verbindungen zwischen militärischer und ziviler Nutzung der Atomkraft.

    Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr. Bitte melden Sie sich unter: frieden2020plus@hannover-stadt.de an.

    Auf der Website www.mayorsforpeace.de werden zudem weitere Vorträge zu den Themen „Frieden erzwingen?“, „Patriarchat und internationale (Ab-)Rüstung“ sowie „We are the Bomb – Zur Finanzierung nuklearer Rüstungskonzerne“ als Aufzeichnung angeboten.

    Hintergrund zur Entstehung des Atomwaffenverbotsvertrages

    Der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen (TPNW) wurde von den Vereinten Nationen am 7. Juli 2017 mit 122 Stimmen angenommen, am 20. September wurde er zur Unterschrift freigegeben. Nach der am 24. Oktober 2020 erfolgten 50. Ratifizierung tritt der Vertrag gemäß seinem Artikel 15 (1) am 22. Januar 2021 in Kraft. 51 Staaten haben ihn bislang ratifiziert, 86 unterzeichnet. Die Atommächte sind dem Vertrag nicht beigetreten. Auch Deutschland ist nicht dabei.

    In dem völkerrechtlich bindenden Vertrag verpflichten sich die Unterzeichnenden, "nie, unter keinen Umständen" Atomwaffen zu entwickeln, herzustellen, anzuschaffen, zu besitzen oder zu lagern. Darüber hinaus verpflichten sich die Mitgliedsstaaten, Personen, die von Kernwaffentests oder –einsätzen betroffen sind, umfassende Hilfe zu leisten und geeignete Maßnahmen zur Umweltsanierung der kontaminierten Gebiete in ihrem Hoheitsgebiet zu ergreifen. Auch nach Inkrafttreten des Vertrages ist ein Beitritt weiterer Staaten möglich.

    Der zivilgesellschaftlich auf den Weg gebrachte Vertrag geht auf die Aktivitäten der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt. Die Mayors for Peace sind eine der rund 500 Partnerorganisationen von ICAN.

    Weitere Informationen und den Originaltext des Vertrages finden Sie unter:

    https://www.un.org/disarmament/wmd/nuclear/tpnw/

     

     

  • Rotkäppchen und die Sponsorenwölfe

    #Hannover. Erst seit meinem Kunstfest am Aegi kam Galerist Simon nach seinem Wechsel aus der Finanzbranche im Kunsthandel, und auf den Spuren des megaintelligenten (ganz ungewöhnlich in Hannover) Oberstadtdirektors und NDR-Intendanten Martin Neuffer, sponsorenmaessig so richtig in Gang... Wer inzwischen alles mit dem Straßenkunstprogramm geschmückt wurde und wird, das passt exakt zum Provinznest. Auch die Beleuchtung der 3 warmen Schwestern habe ich initiiert, Simon kassierte die Beratung ab. Ip

    Eine Skulptur von John Henry ziert als Modell den Privatgarten von Galerist Robert Simon, aehnlich wie die Modelle des aus meinem Ideenwettbewerb hervorgegangenen Schwarzen Bären den Kleingartenzaun vom Stifter Wessel. #Neuffer+ich (mit Kunstfest am Aegi) sind die Quellen, und wer aus der Quelle getrunken hat, kehrt ihr den Rücken. Muss das immer so bleiben? ip


    Rotkäppchen (rechts außen) und die Sponsorenwölfe

  • For Survivers

     


    Pain Education for #homeoffice, ueberreicht durch Dres. Sabine Kleinstaeuber, Grit Kuhne und Anne Schierbaum, #Hannover, for Survivers in #CoronaZeiten. Ip




  • Online-Vortrag mit Andrea Röpke: „Völkische Siedler in der Lüneburger Heide “

    Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung « zu verhindern. Auch in der Lüneburger Heide sind solche Rechtsextremen aktiv. Der Vortrag gibt Einblicke in deren lokale Strukturen und Aktivitäten.

    Andrea Röpke ist Politologin und freie Journalistin mit Spezialgebiet Rechtsextremismus. Die Veröffentlichung ihrer aufwendigen Inside-Recherchen erfolgte u. a. beim WDR, in der taz und bei Süddeutsche Online sowie in Fachportalen wie Blick nach rechts und zahlreichen Büchern. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter »Das unerschrockene Wort« (2009) und »Journalistin des Jahres« (Kategorie Politik, 2011), den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage (2015) sowie den Otto-Brenner-Preis (2017).

    Der Online-Vortrag findet statt am Donnerstag, den 21. Januar 2021 um 18 Uhr. Er ist Teil der Reihe "Aktuelle Demokratiegefährdungen in historischer Perspektive" der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Alle Vorträge werden online via Zoom übertragen. Die Zugangsdaten sind nach Anmeldung unter folgender Mailadresse erhältlich: event@bergen-belsen.de. Um Anmeldung bis zum 19. Januar 2021 wird gebeten.

     

  • Abschied Anders Leben?

     


    #Hannover. Zickenalarm. So hat man auch in der Werbung Spaß... Für Nicht-Hannoveraner: #enercity schaltete den mittleren Turm des Heizkraftwerks als #Corona-Abstandsmahnung ab. Blöde Aktion. "Abschied Anders Leben, Stärke finden", textete daraufhin ein Bestatter seine Anzeige neu.


  • Ver-raten und ver-kauft?

    In einem Linienbus auf Kreta beklagte sich ein Grieche spontan bei mir: "Wieso heißt es ver-heiratet, ver-liebt, ver-lobt, das klingt wie ein Fehler. Wie ver-raten und ver-kauft." IP

    Dazu Linguistik-Prof. LUISE PUSCH, Hannover/Boston:

    "Kluge Analyse. Die Vorsilbe "ver-" hat aber mehrere Bedeutungen. Die produktivste Bedeutung ist allerdings "einen Fehler machen bei der Handlung x", z.B. "sich versprechen", "sich verfahren", "sich verhören", "sich verschreiben", "sich verplappern". Selbst ganz neu gebildete Verben können in dem Sinn verstanden werden: "sich verklingeln". "Sich verlieben" gehört nicht zu dieser Gruppe, kann aber scherzhaft so umgedeutet werden. "


  • #nonviolence

     Träumte,#Trumps hatten Streit+#Melania schloss sich ein. Er pochte+pochte+rief schließlich :Ich bin president der #USA, mächtigster Mann der Welt, ich kann per #peli-koffer #Atombomben zuenden, mach sofort auf. Nichts. Er kleinlaut:es tut mir leid, ich liebe dich. Sie öffnete. Ip


  • Wärmestube für Obdachlose in der Propstei St. Clemens

     Hannover. Von Montag, 11. Januar an, finden obdachlose Menschen eine zusätzliche Wärmestube in der Propstei St. Clemens in der Calenberger Neustadt nahe der Innenstadt. Dieser geschützte Rückzugsraum ergänzt das Angebot des benachbarten Tagestreffpunkts für Obdachlose der Caritas Hannover. Nutzer*innen finden nicht nur einen Platz zum Ausruhen, sondern erhalten auch warme Getränke, Brötchen oder eine einfache Mahlzeit. Das neue Angebot wird von Ehrenamtlichen aus der Katholischen Kirche Hannovers getragen, unterstützt durch eine Sozialarbeiterin der Caritas.

    Die Tagesschlafplätze sind im Keller der Propstei St. Clemens (Platz an der Basilika 2) eigerichtet. Bis 2009 hatte hier die Ökumenische Essenausgabe in den Wintermonaten ihren Platz, bis die Räume für die Nutzung zu klein wurden. Danach wurden die Räume mit Tageslicht bis Ende 2018 vom Forum für Sinti und Roma genutzt.

    Das Angebot kann während der Öffnungszeiten des Tagestreffpunkts genutzt werden: montags von 8.30 bis 13 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs von 8.30 Uhr bis 17 Uhr, donnerstags von 8:30 bis 13 Uhr und Freitag von 8:30 bis 13 Uhr.



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