Impulse

Der Insel Lanzarote einen medialen und finanziellen Aufschwung durch die Gründung der ersten Insel-Zeitung verschafft. Diese Ausgabe und auch die englische Version trugen noch im Impressum meinen Namen als Gründungsvermerk, danach erlagen die Inhaber des Lancelot-Verlags dem Höhenrausch, nun eine Mediengruppe zu sein, und entfernten ihn.

Nach dem Schock des 11. September 2001 eine Ausgabe City- und Ihme-Zeitung, Titelseite „Dem König sein treues Volk?“mit dem Aufruf zum Ungehorsam gegenüber der amerikanischen Kriegspolitik herausgebracht, und diese Ausgabe vor dem Lehrerzimmer des Kaiser-Wilhelm-Ratsgymnasiums platziert, wo die Frau des damaligen Bundeskanzlers, der innenpolitisch unter Kritik stand, in Sachen Schule vorzusprechen pflegte (ausgelegt auch bei Ministerien, vor Wahllokalen). Nachzuschlagen in der Landesbibliothek.

Dezidiert „am Geburtstag“ seiner Frau Doris gab Kanzler Schröder bekannt, Deutschland nehme nicht am Irak-Krieg teil.

Zusammenhänge zwischen weltwirtschaftlicher Entwicklung, Krieg und Armut journalistisch auf lokaler Ebene darzustellen, macht das Sinn? Es macht sogar sehr viel Sinn! Jede und jeder ist aufgerufen, mitzudenken, mitzuhandeln, sich einzumischen, auch wenn es um Weltpolitik geht. Gerade das Regionale kann manchmal mehr bewirken als das Überregionale. 

Eine andere Ausgabe thematisierte das dem Vandalismus preisgegebene Mädchenhaus der Israelitischen Gartenbauschule.

Im Hinterhaus Lenaustraße 12 wurde die Gruppe Freitext mit Prof.Dr.Bernhard Taureck gegründet, der damals ebenfalls beteiligte Dichter Deniz Utlu gibt jetzt eine Zeitung gleichen Namens heraus.

Die Gründung des ersten Backpacker-Hostels in Hannover zog eine Welle von weiteren nach sich. Die Naturfreunde eröffneten wieder, Gastronomen wie Wienecke machen Riesenumsätze.

Anregung 1973 der 1. Studentenzeitung für Hannover, des Parkpflegewerks Georgengarten und Hannover als Garten im KulturMagazin mittendrin ab 1986 (zu scrollen unter www.ingeburgpeters.de), Büchlein „Mein Hannover“ 1999.

2004 das Buch Mensch Maria, das so gar nicht dem Gender-Zeitgeist entsprach. Jetzt kommt die Künstlerin Madonna nach Hannover, die das Thema Maria am Kreuz ebenfalls aufgriff, wie schon vor uns Gala Eluard, die „Macherin“ des surrealistischen Malers Dali…

Die Ihme- und City-Zeitung hat unzählige gute Ideen in die Stadt Hannover gebracht, und die stammten fast ausnahmslos von mir. Neuerdings als www.regionalmedien.de online. Stadtimagepfleger Gehrke bat um Einsicht in viele PR-Konzepte und bekam sie. Den Förderverein Engesohder Friedhof bei Lars Stange angeregt. Mit Martin Neuffer die Neuordnung seines Straßenkunstprogramms angestoßen. Kunstfest am Aegi veranstaltet, aus dem das Kunstförderungsprogramm der damaligen Kreissparkasse, jetzt Sparkasse, hervorging. Graffitigalerie Glocksee von ihren Anfängen bis heute fotografisch begleitet. Rolle von Carlyle im Ihme-Zentrum offengelegt. Kinderladen Glockseestrolche aus der Schmuddelecke geholt, gemeinsam mit Studienrätin Elisabeth C. Gründler eine 2. Glockseeschule bis in den Stadtrat gebracht. Das erste Sofa in Klassenzimmer der Grundschule Goetheplatz geschleppt, dort Betriebsbesichtigungen veranstaltet, von Verpackungsbetrieb über Bäckerei und Verkehrsbetriebe bis Krankenhaus (heute gibt’s in vielen Räumen ein Sofa in der „Reformschule“). Lag jahrelang dem Vorstandsvorsitzenden enercity wegen der Beleuchtung Stadtwerketürme in den Ohren; habe inzwischen noch ein paar weitere positive Projekte in Arbeit. 2015 Idee und Initiierung des Dichter-Denker-Projekts Hannover-Mitte mit Aktionen zu Goethe, Eckermann, Lenau, Rückert, Wieland, Mutter und Söhne Humboldt, Leibniz, Hannah Arendt u.a.

Ingeburg Peters

Wer hilft mit, dies Denkmal für Hannover durchzusetzen?

Kolbes Menschenpaar am Maschsee, von der Fritz-Behrens-Stiftung gesponsort
An dieser Ecke fehlt doch was… ip-fotos

Hannover und die Kunst, das ist so eine Sache. Die riesige Gandhi-Büste am Clara-Zetkin-Weg ist ein Geschenk, okay. Irgendwo musste sie hin. Straßenkunst-Initiator Martin Neuffer sieht sie ja nicht mehr…Kunst bewegt die Menschen im Idealfall. Und da habe ich als Aktions-Künstlerin in Schwesternschaft zu Schlingensief/Beuys/Heller einen Vorschlag für eine Skulptur an „Führers“ Maschsee.Am Halbrund Maschsee gegenüber vom „Menschenpaar“ mit dem idealisierten Akt von Kolbe fehlt nämlich ein kontrastierendes Pendant.Meine Idee ist, dort eine körperbehinderte kleine Jüdin mit schiefer Hüfte zu realisieren, mir fiele momentan nur Balkenhol aus Fritzlar als ausführender Bildhauer ein: Rosa Luxemburg, die in der Hand Goethes „Faust“ hält, den Finger in dem Passus „Im Garten“, der die Misere des abgekoppelten Finanzsystems besser erkannte als Marx. Da wäre ein direkter, geistreicher Bezug zum Marmor-Denkmal Königin Sophie im Großen Garten Herrenhausen gegeben, die den Finger in Leibnizens Theodizee-Buch hält. Kurz vor ihrer Ermordung las Luxemburg im Faust. Beteiligt an dem unschönen Akt war Noske, späterer Oberpräsident von Hannover.Übrigens: Ernst Thälmann saß in Hannover in Isolationshaft. Über Rosa Luxemburg, Wilhelm II. konterkarierend, der in Hannover fröhliche Urständ in zahlreichen Feierlichkeiten und Publikationen erlebt, habe ich von einem Praktikanten diesen Artikel erarbeiten lassen:http://www.heise.de/tp/artikel/38/38794/1.htmlDa hätte Hannover einiges gut zu machen, finde ich, und sprach bereits Sponsoren an: ein Geschäftsmann jüdischen Glaubens antwortete „Was geht mich Rosa Luxemburg an?“ „Das bekommen Sie bei der Stadt nicht durch“, winkte Stiftungsvorsitzender ab. Tja, die blitzgescheite Sau (Zitat aus dem Artikel oben) geht uns Schlafmützen, die dabei zusehen, wie unsere Existenzgrundlage verzockt wird, ne Menge an. Ob Rat und Verwaltung Hannover wohl die Größe besäßen, der berühmten Leiche aus dem Landwehrkanal ein zeitgemäßes künstlerisches Denkmal zu setzen…?Bitte benutzen Sie den Spendenbutton auf meiner Site, um die Sache voranzubringen.