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Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“.

  • fahrnfahrnfahrn auf der Autobahn - the Highway to hell https://twitter.com/ingeburgpeters/status/1406165904807890945?s=20

  • Gewächse aus meinem geistigen Garten Gewächse aus meinem geistigen Garten, woanders weitergezuechtet, aber mit meinem Kompost angereichert: Monika Fischer (entdeckte sie als Poetin) Heidemarie Bocks Schreibfaehigkeiten (ging zur Evangelischen Zeitung), KirstenRistau (sie war eine Anzeigen-Anwerbewoelfin im Schafspelz).
    Viktor Ayzenshtadt  (Lehrbeauftragter IT Uni Hannover), Elisabeth C. Gründler (interviewte B. Litaeer über alternatives Geldwesen) Unica Peters (heute Jumpp-Frauenbetriebe Frankfurt), Burkhard Heiß (Selbsthilfemagazin Brennpunkt, Abschlussnote IHK: 6), Glenn Büsing (preisgekrönter Drehbuchautor), Gabriele Meister (ARD+Buchautorin), Jonas Koopmann, Wilfried Klapperstueck (Auf der Suche nach dem Meer) , Armin Pick (Eckball.de), Lutz Kahe (Ztg. HerzKinder), Emmi Horn (Notenverlag), Claus Ruehmkorb (zu früh verstorben), mein Stiefsohn wollte nicht, er war schon sehr krank. Sowie zahlreiche Praktikant:innen wie z. B. Silke Schumacher, sie war aber nur kurz hier, die #Kommunikationschefinnen wurden, und all die anderen, deren Namen ich gerade vergessen habe, aber vielleicht wiederfinde und nachtrage...
    Der Schwiegersohn eines Berufsschullehrers war darunter. Liess ihn buchhaltern, aber es klappte nicht ordnungsgemäß. Der Schwiegerpapa fand eine andere Firma für ihn und er schloss später die Buchhaltungspruefung mit Bravour ab. Ip
  • Ausbeutung ertragen: "Das können Sie doch alles nicht beweisen". Eine etwas andere Story über Wohn-und Arbeitsraumschutz in der Innenstadt

    Woertlich übersetzt ist Ökologie die Wissenschaft oder Theorie des Hauses (von griechisch oikos=Haus) 


    #Hannover. Rausgeekelt werden manchmal auch eigentuemer:innen. Eine ältere frau im ihmezentrum starb bald darauf , nachdem sie einen angeblichen „privatdozenten“ bei sich als untermieter aufnahm, der sich als messie entpuppte und nicht wieder rauszukriegen war. Eine andere wurde so lange von mafiösen „interessenten“ gemobbt, bis sie verkaufte. Einer dritten schnitt der „mieter“ alle leitungen durch und fuhr mit ihrem auto davon. Ein künstler in hannover-linden nahm sich das Leben, nachdem er sein hinterhaus verkaufen sollte.

     nun mein fall im hotspot stadtmitte: Vor der sogenannten gentrifizierung war meinem damaligen hauswirt egal, wer hier wohnte, solange die miete kam. Mit den inserenten meiner stadtteilzeitungen verrechnete ich den einbau einer heizung im Erdgeschoss seines vorderhauses, ließ auf eigene Kosten die verrottete ballustrade streichen und die kellerfront zur straße von einem meiner Mutter befreundeten handwerker sorgfältigst mit eisengittern verkleiden, die noch heute, nach über 40 jahren, durchhalten.

    Der verkaufte mir das über 100 Jahre alte Hinterhaus, bevor er sich in die Schweiz absetzte, das ich immer noch abzahle und hier ebenfalls heizungen, sanitärräume einbauen, tragende Wände, Bleileitungen entfernen ließ. Die mietwohnung erdgeschoss vorderhaus, die als büro gedient hatte, gab ich danach aus kostengründen auf.


    Auch durch meine interventionen blieb das vorderhaus für studenten-wg’s erhalten. 

    Aber nun habe ich unter den studenten und nachbarn das stigma der  „vermieterin“, obwohl ich nur, Kooperation erwartend, einen von Obdachlosigkeit Bedrohten in meinem medialen Werkstatthaus aufnahm. Der mann ist die Hölle (Gebühren, Kaution, Gemeinkosten, unter dem Versprechen, dann auszuziehen, hat er mir wieder abgeluchst - mein Anwalt dazu:"Wie naiv seid ihr Frauen eigentlich...") und die immobiliengeier freuen sich schon, dass ich bald aufgebe. Charmanteste Kaufangebote und scheinbare hilfeleistungen kommen von ihnen und werden auch wieder spontan entzogen.

    Freundlichkeit mit fatalen Folgen

    Der freundlich unter Vereinbarungen Aufgenommene, die er samt und sonders ins gegenteil verkehrte, sobald eingelassen, und seine betreuende staatlich finanzierte Anwältin machen mich nach strich und faden fertig (O-ton "sie hat mit der Wurst nach dem Schinken geschmissen" ) , ruinieren mein liebevoll ausgestattetes Hostel-Erdgeschoss (wo kulturelle Veranstaltungen wie "Freitext", Stimmbildung PeterMissler, Diskussionsnachmittage mit der Poetryslammerin Marlene StamerJohanns, auch der Schwester von UlrikeMeinhof, verdi-Feministinnenfeten,Initiative Zweite Glockseeschule, Flamenco-Duende mit #Tierra, Familien-+Kinderladen-Thing Platz, Universitätsseminare u. a. stattfanden) , so dass ich dort schon durch den immerwährenden gestank nicht einmal eine mittagspause vom gärtchen einlegen kann und als Putzfrau das Groebste eindaemme. 

    Lampen und Balken sind von Fliegen und Bratdunst schwarz verklebt, von der Decke hängen verpuppte Larven. Hinter der beschmierten Eingangstuer liegen Stapel verrottender, nach ranziger Milch riechende Lebensmittelhaufen. Zugang wurde mir und dem Anwalt verweigert, bin auf Selbstjustiz verwiesen, habe tausende Euro an Anwalts-+Gerichtskosten verloren, für 100 € bezahlte aha-Muellsaecke u. V. A. M. 

    Der penetrante Geruch zieht durchs gesamte Haus, hängt in der Kleidung, an den Händen, in der Nase fest. 

    Wenns kalt ist, bibbere ich in der 2. Etage, während der sogenannte „mieter“, der in anderen unterkünften mehr zahlte und dort dennoch gas und strom abstellen ließ, sich fröhlich gesund heizt und nach Belieben den Heizkessel manipuliert. Mich nimmt er nicht ernst, er sei stärker (Adolf lässt grüßen...). Schlafe bei Hitze notgedrungen am Kellereingang auf einer Matratze, die Schizophrenie schaut schamlos um die Ecke. 

    Fenster zum Lüften kann ich nicht öffnen, weil er die gesamte Nacht unruhe im hof und haus erzeugt. Nicht gezählt die unzähligen beleidigungen, Unterstellungen, verdächtigungen, Noetigungen, bedrohlichen Gesten und Demütigungen meiner person wie z. B. „eigentum ist diebstahl“. Und die Geschicklichkeit, mit der er listig Mitleid für sich bei anderen zu wecken weiß, obwohl ich ihm eine viel geeignetere Wohnung in der Wagnerschen Stiftung vermittelt hatte, die er sich nicht einmal ansah. 

    Er ließ sogar das zdf ein, einen film über ihn zu drehen, wobei die prekäre autorin sich strafbar machte, indem sie mich mobbte: „Schließ gut ab vor der frau“. Mein Zittern wie Espenlaub wurde ignoriert. 

    Nachbarn argwöhnen eine "Beziehung", die aber für mich darin besteht, mit dem Schlüsselbund um den Hals und einem Beutel mit Wertsachen in der Hand mein Zuhause zu verlieren, nachdem Galaxyhandy weg war, Staubsauger, Waschmaschinen+Kuehlschraenke ruiniert, und vor allem ein Ordner mit alten Gedichten von mir verschwand, von denen ich keine Kopien habe. Mein Anwalt lakonisch::"Das können Sie doch alles nicht beweisen". Mir wurde geraten, durchs Knopfloch zu filmen, aber so etwas tu ich nicht. Allerdings leidet meine Selbstachtung auch so mehr und mehr. 

    Meine Tochter weiß ebenfalls nicht weiter, waehrend Vertrauen zu Jurisprudenz und Polizei (die ich mehrfach um Hilfe bat) erodiert. (siehe Foto) 

    Bin meiner menschen- und grundrechte beraubt und traue mich nicht einmal, zu verreisen, weil er dann erst recht im haus herumschleicht oder andere hereinlässt… saut jedes noch so kleine Vakuum voll, falls ich einmal längerfristig nachlasse, bewegt sich frei auf allen Etagen, backt sich nachts bis zum Morgen in meiner Teekueche Pizza und kocht, bis auch hier die Wände schimmeln(obwohl ihm gerichtlich nur das Erwärmen einer Suppe zugestanden wurde), um dann nachmittags dort wieder zu erscheinen, wenn ich da bin, mich abends im Garten mit der Taschenlampe anzuleuchten - für den nichts weiter als ein lustiges Spielchen, andere wie Marionetten tanzen zu lassen. 

    Sämtliche juristischen schritte waren erfolglos. Mein eigener anwalt war nämlich ohne mein wissen mit seiner betreuerin befreundet... Und die Rechtsanwaltsschwemme giert nach jedem Strohhalm. 

    Das landgericht zeigte sich uninteressiert an einer berufung, eine renommierte anwältin schließlich lehnte mein mandat wegen zu großen beratungsaufwandes bei fehlenden finanziellen Mitteln ab... 

    Und der mainstream liebt durch diverse fernsehsendungen diese männer, die „am rande der gesellschaft leben“ und hasst Frauen, die auch nur irgendetwas besitzen, und sei es noch so bescheiden. 

    Das einzige, was in meinem Haus nun wirklich stört, bin offensichtlich ich... So kann ich doch nicht alt werden!

    Ingeburg Peters 

    HAZ-Bericht über die vielen Möglichkeiten hier

    https://photos.app.goo.gl/zMvT8RBgWc6j3tRE9

    Wollte nachhaltig leben in stadtmitte, jetzt bin ich durch mit unseren steuergeldern finanzierter #betreuerwillkuer von anwaelten eines groessenwahnsinnigen #Trittbrettfahrer vogelfrei, der schon mehrere Familien + #Unterkünfte ruinierte. 


     




  • Schluss mit dem Krieg im NAHEN OSTEN

     Neben der klassischen #Schuld des Fleischverzehrs gibt es noch die Konkurrenz der drei Religionen Judentum, Christen und Islam um den #Tempelberg in #Jerusalem. Verdammt und zugenaeht, gebt #Palästina endlich ein Gebiet und lasst Religion und Nation für immer+ewig dahinfahren. Ip


  • Portrait Teresa von Avila – eine von uns


    Unsere geistigen Mütter: „Die innere Burg“ gegen Ehrenmorde und Femizid

    Ein Beitrag von Ingeburg Peters

     

    Die Herzogin von Alba zeigte Teresa de Cepeda y Ahumada (eigentlicher Name) stolz ihre kostbare Gläsersammlung. Teresa ließ das unbeeindruckt.

    Vor 500 jahren wurde Teresa von Avila, Schutzpatronin der Spanier:innen, heilig gesprochen.

    Teresa war als #Jüdin (konvertiert wie Jesus) mit der #Inquisition in Konflikt geraten, weil sie die veräußerlichte und ritualisierte Frömmigkeit ablehnte und in gesellschaftskritischer Opposition zur Institution Kirche die Gleichheit aller Seelen (gegenüber dem altchristlichen Adel) sowie Kritik an der massiven Ehrauffassung ihrer Zeit übte.

     Sie siedelte ihre Reformklöster im bürgerlich-städtischen Bereich an, verpflichtete Analphabetinnen zur Bildung und wurde deshalb stark verfolgt. Ins Häretische der „Luteranos“ abgedrängt wurden 1559 ihre in der Volkssprache verfassten Schriften durch den Großinquisitor verboten.

    Aber die antifeministischen Theologen ordneten sie dennoch, und ihre anfänglich „Suggestionen des Teufels“ genannte, Mystik später überaus geschickt und propagandistisch schließlich in den gegenreformatorischen Katholizismus ein.

    Teresa von Avila war 1525 gegen den Willen ihres Vaters in ein Karmeliterkloster eingetreten. Strenge Askese und schwere Krankheiten bestimmten ihr Leben, bis sie 1560 die Reform ihres Ordens mit der Rückkehr zu Armut, Einsamkeit und Gebet durchsetzte.

    Bis zu ihrem Tod gründete sie trotz erheblicher Widerstände 32 Klöster, wobei sie auch größten Realitätssinn, besonders hinsichtlich finanzieller Fragen (ähnlich wie heute Amma in Indien) unter Beweis stellte.

    Mit ihren großen Schriften, unter anderen „Buch deines Lebens“, „Der Weg der Vollkommenheit“ und „Die innere Burg“ verdeutlichte sie ihr didaktisches Anliegen für ihre Ordensfrauen und wollte sie nicht zur Veröffentlichung bestimmt wissen, sondern zur psychologisch einleuchtetenden Rechtfertigung einer Zusammenfuehrung der drei Seelenvermögen Verstand, Vorstellungskraft und Wille.

    Von ihren zahlreichen Briefen (geschätzt zwischen 1200 und 1500) ist nur ein geringer Teil erhalten. Verloren ist auch die Korrespondenz mit Johannes v. Kreuz (erinnert mich an Kafkas Verlobte, deren Briefe an ihn komplett vernichtet sind).

    Teresa von Avilas Deutung und Gliederung des passiven Gebets war schon bald nach 1600 in der katholischen Neuerungsbewegung dominierend und löste die sogenannte nordische Mystik weitgehend ab. 

    Ihr Werk ist in über 500 Gesamtausgaben erschienen.

    (Nutzte für einige Daten Quellen des Kröner-Verlags.

    Das Datum 500 Jahre Heiligsprechung 2022 habe ich an den Haaren herbeigezogen, so wie hier in Hannover-Mitte meine Epigonen des #dichterdenkerprojekt ständig irgendwelche jubiläen von goethe,dante,leibniz herbeizerren, um sich auf keinen Fall auf mich beziehen zu müssen.

    Der ehemalige Börsenjournalist - er hielt Hofberichterstattung so wie ich nicht aus - Gert Schmidt, Upcyclingbörse Glocksee Hannover, war der einzige in meinem 50jährigen Schaffen, der öffentlich meine kulturellen Leistungen gegenüber den Plagiatoren der SPD und Grünen würdigte - wenn auch nur als „Redakteurin“, wo ich doch stets unbezahlte Inhaberin und Performancekünstlerin war… dafür hat er einen Platz in meinem Herzen, meiner inneren Burg. Inge-Burg). 



     


  • Musikalischer Thymian-Dunst
    youtu.be/dIKh_viOoag Thymian-Dunst. Moderne Kammermusik vom Feinsten gefällig? Unica Peters, Altfloete+Christoph Euler, Klavier, spielten das Stück mehrfach in #Hannover. Auch optisch ein Erlebnis: im Flügel herumkriechen und Saiten anreissen.
  • Hannoversches Konsortium darf mit 5G-Förderung rechnen

    Landeshauptstadt Hannover - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

    Digitalisierung

    Im 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sind Fördermittel von bis zu vier Millionen Euro für das Projekt 5GAPS („5G Access to Public Spaces“) in Hannover reserviert. Das teilte Bundesminister Andreas Scheuer mit. Die Landeshauptstadt Hannover hatte gemeinsam mit Partner*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Projektantrag ausgearbeitet und im August 2020 beim BMVI eingereicht.

    Das Projektziel von 5GAPS sieht vor, Teile des öffentlichen Raums in Hannover digital nachzubilden. Damit wird sozusagen ein dynamischer digitaler Zwilling des öffentlich zugänglichen Raumes im Außenbereich sowie innerhalb von Gebäuden geschaffen. Dieser Zwilling bildet Veränderungen in Echtzeit ab und sieht Zustandsveränderungen durch lernende Algorithmen vorher. Der neue Mobilfunkstandard 5G macht die Übertragung der dazu benötigten Datenmengen in Zukunft möglich.

    Für Oberbürgermeister Belit Onay ist die Förderung ein wichtiger Impuls für die hannoversche Smart City: „Der Auf- und Ausbau digitaler Infrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor. Als weltweiter Messestandort für Digitalisierung freue ich mich, mit unserem Projekt 5GAPS an der zweiten Runde des 5G-Innovationswettbewerbs teilzunehmen. Gemeinsam mit unserem starken Netzwerk wollen wir die Möglichkeiten der Schlüsseltechnologie 5G vor Ort erproben. Davon profitieren Wirtschaft, Wissenschaft und die Hannoveraner*innen.“ 

    Zentrale Treiber*innen des Vorhabens sind die hannoverschen Hochschulen. Die Leibniz Universität Hannover ist über diverse Forschungsinstitute, darunter das L3S, die Geodäsie und die Wirtschaftsinformatik vertreten. „Wir bringen unsere Forschung und Erfahrung in der dynamischen Abbildung der Umwelt in das Projekt ein und können somit ein Reallabor zur Flexibilisierung der Bewirtschaftung und Nutzung von Räumen zum Wohl aller Bürger erstellen“, sagt Prof. Monika Sester vom Institut für Kartographie und Geoinformatik. Hinzu kommen die Hochschule Hannover sowie das Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) aus Kaiserslautern.

    Zum Konsortium zählen unter anderem auch die Deutsche Messe AG, hannoverimpuls, Volkswagen Nutzfahrzeuge, eine Reihe kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Start-Ups aus der Region Hannover. „5G öffnet neue Perspektiven für Mobilfunkdienste und -anwendungen. hannoverimpuls plant hierzu, ein vitales Ökosystem für 5G-affine Unternehmen aufzubauen, um einen substanziellen Mehrwert für den gesamten Wirtschaftsstandort zu schaffen“, erläutert Doris Petersen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ihr Engagement.

    Der dynamische digitale Zwilling soll als Grundlage für eine Vielzahl von Anwendungen und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch 5G-Technologie dienen. Neben der intelligenten Verwaltung und Bewirtschaftung von Flächen und Räumen sind die Optimierung von Produktionsprozessen sowie der Einsatz von ortsgebundenen Augmented-Reality-Anwendungen geplant. Mit dem Ziel, weitere Innovationen zu schaffen und 5GAPS langfristig zu etablieren, wird der digitale Zwilling offen zugänglich sein und Schnittstellen für Entwicklern*innen aus der Start-Up-Szene, etablierten Unternehmen und Forschung erhalten.

    Das Messegelände mit seinem 5G-Campusnetz dient als Testfeld. „Als Partner der ersten Stunde freuen wir uns, mit der Infrastruktur des Messegeländes und unserem 5G-Campusnetz gewissermaßen das Reallabor für dieses ambitionierte Projekt zur Verfügung stellen zu können. Die Schaffung innovativer Anwendungen im Verbund von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung passt hervorragend auf das hannoversche Messegelände“, erklärt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG.

    Im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs haben 71 Städte und Regionen in ganz Deutschland die Chancen ergriffen, innovative und kreative Konzepte für 5G-Anwendungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln - abgestimmt auf die Bedarfe vor Ort und in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Verteilt über ganz Deutschland wurden zunächst zehn Projekte ausgewählt, die mit finanzieller Unterstützung vom Bund ihre Konzepte umsetzen werden. Nun kann dieser deutschlandweit erfolgreiche Wettbewerb mit Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes wesentlich ausgeweitet werden. Bis zu 50 weitere Kommunen können jetzt Förderanträge stellen, um die bereits heute schon für sie reservierten Fördermittel abzurufen.

    (Meine Frage dazu: Wie weit ist eine moegliche Gesundheitsgefaehrdung der Bevölkerung untersucht. Ip ) 


  • Baerbock-Branding

    Von Ingeburg Peters 


    Maenner ruehren die werbetrommel für annalena baerbock aus #Hannover, (die schon bei mir im backpackerhostel war), weil sie den frühling symbolisiert, Aufbruch, das Vorwärts. 

    #Habeck heuchelte sich ne Träne aus den Augen (Maennerweinen ist ganz modern in dieser Szene), #Stroebele preist die Gruenen als Erfolgsgeschichte, die doch (wie in jeder Oper) auf ner Menge Frauenleichen beruht.

    Baerbock, 40 jährig, relativ jung für die politische szene, gut aussehend, mit der Partei „Die Grünen“ das Gute an sich symbolisierend. Als Figur einer aufbruchsstimmung, vorbereitet von der Autistin Greta Thunberg, die noch zu jung, und wirklich unschuldig, für eine Leitungsfunktion ist und sie auch gar nicht will – sowie vorbereitet von Vor-Denkerinnen wie Olympe de Gouges, #rosaluxemburg (vergessen) , #JuttaDitfurth (verleugnet), #PetraKelly (ermordet), Luise Pusch, Angela Merkel. 

    Dieses Baerbock-#Branding für das #Deutschlandmarketing lassen sich die Chefs nicht nehmen. Es kommt wie gerufen in einer Zeit des bevorstehenden Weltuntergangs. Und ja, auch für uns Frauen hat es etwas, diese Anpassung ans herrschende System, weil zum Beispiel unsere Kinder in befristeten Jobs gefangen sind, um dem Gespenst der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Hauptsache Arbeit, Hauptsache Struktur. Gutausgebildete besetzen schnell die guten Stellen. Kinderhaben ist kaum noch drin. Die Pandemie macht uns turbo zu Sklavinnen des #homeoffice, wodurch die Wirtschaft ihre Kosten noch weiter senken kann, weil das Zuhause nun steuerlich absetzbar ist, und jegliche #Privatheit abhanden kommt, die uns eigentlich in Grundgesetz und Menschenrechten garantiert wurde. Weil der Finanzsektor sich so noch weiter aufblähen kann.

    Die meisten Hungernden arbeiten in der Landwirtschaft. Das erscheint paradox, aber die Monokulturisierung durch Konzerne hat sie ruiniert.

    Es gibt keine Hoffnung mehr, wobei ich dies Wort trotz Blochs Elaboraten noch nie leiden konnte, denn es verhindert das Tun. Nur noch Baerbock zum Sympathischmachen der Rüstung und Benutzung von Greta Thunbergs Tun gegen den Verbrecher-Berg.


  • Solidaritaetsaufruf für Schwester Kuh #SchwesterHuhn muss am laufenden #Fließband Eier legen... #SchwesterKuh liefert am laufenden HormonBand #Kalbsdöner,weil nur für ihr Kalb ihre #Milch läuft, maschinell abgezapft+daraus #Schafskaese-#Imitate (echter ist zu teuer) und andere fermentierte Produkte hergestellt werden.


  • Ihr bringt mir ständig das Leben um In diesem Text von Rainer Maria Rilke habe ich das Wort 'Menschen' gegen 'Männer' ausgetauscht, so wie im Englischen umgekehrt meist "Men" für "Mensch" verwendet wird, nur selten "Humans". 
    Rilke war eine von uns, schon im Requiem für Paula Modersohn-Becker sagt er deutlich: Und wer ist schuld? Der Mann. 
    Er würde meine Aenderungen gutheißen. Denn keine Bergkuppe ist den FrackingGangstern mehr heilig, kein Kohlebergbau zu zerstörend, kein Wald mehr schützenswert. Ip



    Ich fürchte mich so vor der Maenner Wort.
    Sie sprechen alles so anmaßend aus. 
    Und dieses heißt Hund, und jenes heißt Haus, 
    Und hier ist der Beginn und das Ende dort. 

    Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott, 
    Sie wissen alles, was wird und war;
    kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
    ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott. 

    Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern. 
    Das Leben singen hör ich so gern. 
    Ihr rührt es an: es wird starr und stumm. 
    Ihr bringt mir ständig das Leben um. 





  • Die Frau ist das Ebenbild Gottes konkrete Poesie von Ingeburg Peters. Urheberrechtlich geschützt

    Der Mutterleib ist das Grundprinzip der universalen Ordnung.
    Keimhandlung ist Gegenwärtigkeit der Zukunft. 
    Die Gesellschaft müsste Mutterschoß sein. (Hugo Kükelhaus) 
    Rein weibliche Vermehrung ohne Befruchtung ist in der Natur gang und gäbe. 



  • Motive

     #Leyen hat seinerzeit Wulff gefragt,sie wolle politisch tätig werden+er riet,in Ortsverein einzutreten.Aber sie war natürlich die Ministerpräsident AlbrechtTochter, während Merkel ddrmaedchen war, die in einem SPD-Ortsverein nie hochgekommen wäre .Leyens Motiv : das Leiden ihrer Mutter,ehem.Journalistin nun nur noch Gattin. Ip

Ich = Ich + Du

Ich = Ich + Du

Jedes private Besitztum ist mit einer sozialen Hypothek belegt…

 

Von Unica Peters

 

Die hispanische Befreiungstheologin und Feministin Ada María Isasi-Díaz über „Solidarity – The Social Contract of the 21st Century“.

Prof. Isasi-Díaz verdeutlicht anhand der Leitwerte der französischen Revolution –liberté, égalité, fraternité die Notwendigkeit von Solidarität.

Der auf das Prinzip der Solidarität verweisende Wert der Brüderlichkeit ist laut Isasi-Díaz als einziger der drei Begriffe in unserer westlichen Welt nicht als Gesetz kodifiziert worden. Dabei ist Solidarität in Zeiten der Globalisierung unabdingbar, um Gerechtigkeit zu erreichen. Verstanden ist Solidarität hier als gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Interessen. Bedürftige und Besitzende sind intrinsisch miteinander verbunden; Menschen sind soziale Wesen.

Wir gehen moralisch und auch wirtschaftlich zugrunde, wenn wir uns von den Menschen der „Dritten Welt“ nicht zum Nachdenken über unseren Lebensstandard herausfordern lassen. Zu ihnen stehen wir in einem beidseitigen Abhängigkeits-Verhältnis.

Wir tragen Verantwortung füreinander und haben Anspruch auf gegenseitige Unterstützung. Deswegen geht Solidarität ihrer Struktur nach deutlich über Wohltätigkeit hinaus, auch wenn Letztere nichts Schlechtes ist.

Solidarität bedeutet nicht, zu applaudieren, wenn Unterdrückte

für ihre Rechte kämpfen. Solidarität bedeutet, sich den kritischen

Anfragen und den Forderungen nach Unterstützung, mit denen

sie sich an uns Privilegierte wenden, zu stellen.

Dass die Armen und Schwachen dieser Welt solche Erwartungen

und Wünsche haben, beschrieb Ada María Isasi-Díaz am Beispiel

einiger katholischer Nonnen in einem ländlichen Teil Südamerikas,

die sie auf einer Reise besuchte.

Kurz vor der Abfahrt berichteten die Frauen, ihnen fehlten die Mittel,

um ihre jungen Schutzbefohlenen für die Schule auszurüsten.

Sie begnügten sich nicht damit, für ihr Engagement gelobt zu werden,

sondern sie baten Frau Isasi-Díaz, ihre persönlichen Möglichkeiten

der Unterstützung auszuschöpfen. Daraus wurde ein Spendenappell,

der einige Mittel einbrachte.

Das Entscheidende an der Situation war die gleichberechtigte Begegnung.

Spenden zu sammeln oder Protestbriefe zu schreiben ist kein Akt der

Güte und Muße, sondern das Eingeständnis, mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.

Unser Ich ist nicht vollständig ohne ein Du.

Ohne unser Gegenüber sind wir nicht wir selbst.

Arme und unterdrückte Menschen existieren nicht unabhängig

von unserer Situation. Weil wir wir sind, sind sie sie.

Dabei gilt zu bedenken, dass Armut ein politisches Problem ist.

Wir haben uns unsere Privilegien nicht mit eigener Hand genommen.

Aber um wir selbst zu sein und uns selbst zu erkennen, müssen wir

uns unserer privilegierten Lebensumstände bewusst werden und

die Konsequenz daraus ziehen:

Wir sind moralisch dazu verpflichtet, Verantwortung für unseren

Reichtum zu übernehmen und uns für die Anliegen der Armen zu öffnen.

Die „Occupy“-Bewegung in den USA etwa hat die Diskussion über

den Kapitalismus verändert, und Frau Isasi-Díaz sympathisiert

mit der Idee einer „Occupy Faith“-Bewegung, die eine ähnliche

Gesellschaftskritik zugunsten eines fairen Miteinanders ins

Zentrum des christlichen Glaubens stellt.

Dem neoliberalen Trend der Privatisierung stellt sich

zum Beispiel die US-Finanzexpertin Elizabeth Warren entgegen,

die auch eine 2010 von Präsident Barack Obama bewilligte

Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte durchsetzte.

Schließlich fahren auch Millionäre, die sich aufgrund ihrer

finanziellen Mittel als über staatliche Versorgungssysteme

erhaben fühlen, auf Straßen, die mit Steuergeldern finanziert wurden.

Frau Isasi-Díaz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die

Äußerung Johannes Paul des II., jedes private Besitztum sei mit einer sozialen Hypothek belegt.

Wie soll nun eine Befreiung aussehen?

Eine gesunde, solidarische (Welt-)gesellschaft zeichnet sich

für die Vortragende aus durch „fullness of life“.

Dies entspricht dem, was Indigene in Südamerika unter

el buen vivir verstehen: Gut (als Adverb verstanden!) zu leben

bedeutet demnach, dass Menschen, Gemeinschaften und

die Natur in Harmonie leben, einander respektieren und keine Gewinne

auf Kosten der anderen Mitglieder der Gemeinschaft anstreben.

Auch im Königreich Bhutan setzt man dem Gewinnstreben

andere Werte entgehen: statt dem Bruttosozialprodukt

ist hier das aus vier Säulen und acht Indexen basierende Prinzip des

„Bruttosozialglücks“ Maßstab für Glück und Zufriedenheit.

Das Beispiel des nach westlichen Maßstäben wirtschaftlich

unter­entwickelten Königreichs Bhutan wirft außerdem

die Frage nach Sinn und Ziel von Entwicklungspolitik,

und Entwicklungszusammenarbeit als Alternative, auf.

Martha Nussbaum, Philosophin und Professorin

für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago,

entwickelte in diesem Bereich in den 1980er Jahren gemeinsam

mit Amartya Sen den „Fähigkeiten-Ansatz“,

der Fähigkeiten (im Sinne von substantiellen Freiheiten wie einem

langen Leben, Beteiligung an wirtschaftlichen Transaktionen

und politischer Teilhabe) als konstitutive Bestandteile

von Entwicklung ansieht und Armut als Entzug von Fähigkeiten definiert.

Die von Isasi-Díaz aufgegriffenen Themen zeigen,

dass Solidarität auf der Ebene der Werte und Maßstäbe ansetzen muss.

Solidarität entsteht und wird notwendig, weil wir soziale Wesen sind.

Sie ist ein menschlicher, kein allein christlicher Wert.

Die anfangs erwähnte, beidseitige Beziehung zwischen

Angehörigen der Ersten und der Dritten Welt braucht

keine Intimität oder Vertrautheit, um funktionieren zu können.

Auch aus Gebieten, die weit von uns entfernt sind, erreichen

uns Botschaften, Ansprüche und Erwartungen.

Wir wissen um die Verknüpfungen unseres Wohlstandes

mit der Armut in der Welt. Wenn wir unserer Verantwortung

gerecht werden wollen, können wir

keinen „individuellen“ Weg gehen und uns

der beidseitigen Beziehung entziehen.

Aber auch in unterprivilegierten Gruppen entsteht

Solidarität nicht automatisch. Isasi-Díaz berichtete

hier von Latinas in den USA, die sich aufopfern,

um ihren Kindern den Besuch Oberschule oder

sogar der Universität zu ermöglichen.

Die nun gebildeteren Kinder schämen sich oft

für die Einfachheit ihrer Mütter, anstatt ihnen dankbar zu sein.

Als Einwanderer zweiter Generation meinen sie,

sich in die Erste Welt einkaufen und anpassen zu müssen.

Häufig entwickeln sie erst mit Heirat und Familiengründung

ein Bewusstsein dafür, dass ihre eigene Stellung

auf der Unterstützung der Müttergeneration beruht.

Im Sinne der Solidarität wäre es für diese jungen Amerikaner wichtig,

sich weiterhin in ihrer Herkunftsgemeinschaft verwurzelt zu sehen

und zu versuchen, dieses Prinzip der gegenseitigen Hilfe in ihrem

neuen gesellschaftlichen Umfeld zu etablieren.

 

Natürlich können wir nicht in allen Lebensbereichen gleichermaßen

Verantwortung für unsere Privilegien übernehmen und uns

solidarisch mit den sozial und wirtschaftlich Unterdrückten zeigen.

Aber wir können Schwerpunkte in einigen Bereichen setzen.

Auch unser Leben im materiellen Sinn zu vereinfachen kann helfen,

das „wir“ zu entdecken.

An dieser Stelle kommt eine wichtige Frage auf: Wie sollen

wir mit den Unterdrückern, den Reichen, umgehen?

Frau Isasi-Díaz stimmt zu, dass dies ein heikler Punkt sei.

Sie wies darauf hin, dass es auch unter den Superreichen Menschen gibt,

die sich in der Verantwortung sehen, etwa Warren Buffet und Bill und Melinda Gates,

die seit Jahren nicht nur die Zinsen, sondern auch die Substanz

ihres Vermögen in private Wohltätigkeitsstiftungen investieren.

Generell wird es aber wohl schwer sein, den Superreichen zu vermitteln,

dass sie den Rest der Gesellschaft (also sowohl uns als Mittelschicht,

als auch die Ärmsten) brauchen.

Ada María Isasi-Díaz bezeichnet sich denn auch ganz offen

als historische Utopistin, die fest an das „Wir“-Gefühl glaubt, weil sie es z.B. in indigenen Gemeinschaften erlebt hat.

Ada María Isasi-Díaz ist Prof. em. für Ethik und Theologie

an der Drew University, New Jersey.

Kontakt: aisasidi@drew.edu.

Homepage: http://users.drew.edu/aisasidi/.

Ihr neues Buch, das die im Vortrag vorgestellten Ideen entwickelt,

wird 2013 unter dem Titel Justicia:

A Reconciliatory Praxis of Care and Tenderness bei der Fortress Press erscheinen.


[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Conacami, Abschnitt „Mission and Vision“,

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bhutan,

Abschnitt „Wirtschaftliches Gefälle“, abgerufen ab 10.01.12.

Berichte über Bhutan gibt es laut Isasi-Díaz regelmäßig auf aljazeera.com.

[4] http://en.wikipedia.org/wiki/Martha_Nussbaum, Abschnitt „The Capability approach“,

Frau Isasi-Díaz empfiehlt hierzu auch Nussbaums 2000

bei der Cambridge University Press erschienenes Buch Women and Human Development.

Making Sex Revisted

Journalistisch hochinteressant fand ich vor einiger Zeit einen Artikel in der Hauszeitung der Medizinischen Hochschule Hannover, dass jährlich durchschnittlich 20 Geburten ohne genaue Geschlechtsbestimmung dort stattfinden (allein schon dort 20!). So habe zum Beispiel ein Mädchen eine zum Penis mit Hoden ausgebildete Klitoris. Die Haussoziologin bedauerte in einem ergänzenden Artikel, dass die gesellschaftlichen sexuellen Zuschreibungen den Eltern dieser Kinder das Leben schwer machen, weil das jeweilige Geschlecht gleich nach der Geburt mit einem Ballast von unterbewussten Zuordnungen bedacht wird.

Zu diesem Thema hat der hannoversche Diplom-Biologe Heinz-Jürgen Voß jetzt ein Buch im Rahmen seiner Promotion zum Dr.phil vorgelegt: Making Sex Revisted, Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive, erschienen bei transcript in Bielefeld. Voß lehrt zu Geschlecht und Biologie an verschiedenen Universitäten.

Voß beschreibt das “Ein-Geschlechter-Modell” in der Antike, wonach der Mann die vollkommenere Version durch die nach außen gestülpten Geschlechtsteile ist. Aber auch die darauf folgende Einteilung in zwei Geschlechter sei gesellschaftlich bedingt.

Das Buch ist relativ mühsam zu lesen, ich habe es erst zur Hälfte durch, und in dieser wird vor allem der soziale Aspekt beleuchtet, den frau ja schon zur Genüge aus der feministischen Literatur (zum Beispiel von Judith Butler) kennt: Dass Aristoteles die Frau zum Mängelwesen erklärte und so weiter und so fort, nirgends ein toleranter Lichtblick in der Geschichte des weiblichen Geschlechts bis weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Und wenn man das bei C.H. Beck erschienene Buch “Die Hälfte des Himmels” kennt, weiß frau, dass das 21. Jahrhundert nicht besser ist. Auch die eigene Erlebenswelt lässt diesbezüglich keine Fragen offen.

Dabei soll es doch eigentlich in dem  Buch um den biologischen Aspekt von Menschen uneindeutigen Geschlechts gehen. Vielleicht wird das ja noch im zweiten Teil näher beschrieben.

Ich werde also zu gegebener Zeit diese Rezension ergänzen, dass das möglich ist,  ist ja das Schöne am Internet. ip

Zur Diskussion zur Verfügung steht auch das Blog
Das Ende des Sex: Biologisches Geschlecht ist gemacht

Interview mit Klaus Theweleit über Elternzeit

Die Quadratur des Kreises:
Wenn die Eltern
gemeinsam arbeiten und erziehen…

 

Es herrscht eine große Unlust unter den jungen Leuten, Kinder zu bekommen. Immer mehr potentielle Eltern trauen sich Kindererziehung überhaupt nicht mehr zu und haben Angst vor beruflichen und finanziellen Einschränkungen. Einen der Nestoren in Sachen Gleichberechtigung, Klaus Theweleit, Verfasser des  Buches “Männerphantasien” über die männliche Eroberungskultur (Piper-Verlag), der kürzlich einen viel beachteten Vortrag mit anschließender Diskussion in Hannover dazu hielt, befragte ich dazu, wie Monika Theweleit und er ihr Familienleben gestaltet haben.
Als neueres Beispiel gleichberechtigter Kindererziehung dient ja auch Arbeitsministerin von der Leyen mit 7 Kindern und mithelfendem Mann. Zum Schluss Informationen ihres Ministeriums dazu.

Ingeburg Peters: Wie hat sich der Rollentausch über die Jahrzehnte hin auf Ihre Beziehung ausgewirkt?
Theweleit: „Rollentausch” ist nicht ganz richtig. Es handelt(e) sich um Arbeitsteilung. Meine Frau hat halbtags in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet, vormittags. Ich bin mit Sohn zu Hause geblieben und habe, so weit immer möglich, an meiner Dissertation gearbeitet. Regel dabei: das Kind geht vor.

Einer war immer für die Kinder da

Mittags habe ich gekocht; und das auch so beibehalten, als die Kinder (ein weiteres war dazugekommen) im Kindergarten und in der Schule waren. Nachmittags, wenn meine Frau zu Hause war, konnte ich die nötigen Bibliotheks-Besuche machen, Kopieren etc. oder auch mit den Kindern ins Schwimmbad gehen oder ähnliches. So war (mindestens) einer von uns immer für die Kinder da, manchmal auch beide. Seit die Kinder in Kindergarten bzw. Schule waren, lag meine tägliche sichere Zeit fürs Arbeiten zwischen morgens 8 Uhr (wenn alle aus dem Haus waren) und ca. 12 Uhr 30, wenn es Zeit fürs Kochen wurde. – wenn nicht eins der Kinder krank war und Arztbesuche anstanden. An den Wochenenden hat meine Frau überwiegend gekocht. Ich konnte etwas länger am Stück arbeiten. Abends dann meistens Besuche, Freunde, Kino oder ähnliches. Keine für abends eingeplante Arbeitszeit.

Zeiträume

diszipliniert nutzen

Diese Aufteilung der Arbeit mit den Kindern, Bringen zum und Abholen vom Kindergarten, Elternabende in der Schule, Anschauen der Hausaufgaben, Lernen mit den Kindern, wenn nötig, Kontakte mit anderen Eltern und den Freunden der Kinder,  und was sonst alles noch dazu gehört, haben wir 25 Jahre lang so praktiziert, dass größere Konflikte nicht entstanden. Ende der 70er Jahre begann meine Frau eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin (DPV); das schloss eine mehrjährige Lehranalyse und abendliche Seminare ein; ich war dann zu Hause, was mir nicht sehr schwer fiel, da ich bis zu meinem 30. Lebensjahr so gut wie jeden Abend auswärts, in der Kneipe oder mit Freunden und Genossen verbracht habe; mein Bedarf in dieser Hinsicht also einigermaßen gedeckt war.
Weder hat die berufliche Weiterbildung meiner Frau, noch hat die Weiterentwicklung meines Schreibens unter den Arbeitsansprüchen des jeweils anderen gelitten.

Beide hatten ihre eigenen Bereiche

Eher im Gegenteil: zwar ist es unserer Meinung nach für eine solche funktionierende Arbeitsteilung unerlässlich, dass jede(r) seinen eigenen Bereich hat; die eigenen Kontakte und Freundschaften im eigenen Arbeitsbereich, wo der andere nichts hineinzureden hat.
Peters: Dennoch sind Sie der berühmtere Ehepartner geworden.
Theweleit: Im Lauf der 80er hat meine Frau neben der Kliniktätigkeit in eigener psychoanalytischer Praxis zu arbeiten begonnen; seit ca. 10 Jahren arbeitet sie nur noch selbstständig in ihrer Praxis. Umso schöner ist diese wechselseitige Selbstständigkeit, wenn beide Bereiche sich zusätzlich berühren bzw. überschneiden. So hat mein Schreiben, da zu großen Teilen psychoanalytisch ausgerichtet, immer von der Arbeit und den Kenntnissen meiner Frau profitiert. Konkret: sie ist die erste Leserin und Kritikerin der meisten meiner Texte (abgesehen von kleineren journalistischen Arbeiten, die manchmal auch so rausgehen). Während sie ebenso an den Weiterungen meiner Arbeit, besonders in den Kunstbereichen, partizipiert. Womit die Frage der „Berühmtheit” angegangen wäre. Ich habe in meinen Büchern immer betont, dass meine spezifische Art zu Schreiben als ein Koprodukt aus unserer Art der Beziehung, nicht nur der intellektuellen, angesehen werden soll. Die Beziehung zu den Kindern eingeschlossen und die zu den Freunden auch (was manche Leser meiner Bücher „nervt” – wozu immer die Erwähnung dieser Monika da; andere aber entsprechend anspricht). Denn: natürlich sind wir seit den frühen 70ern vorwiegend mit Leuten in Berührung (wenn auch seit Mitte der 80er nicht mehr in WG-artigen Wohnformen), die ein ähnliches Lebensmodell zu leben versuchen; also auf der Grundlage möglichster Gleichheit zwischen allen Beteiligten. Es gibt mehr solcher Menschen als man gemeinhin denkt (bzw. als das, was die Statistiken zu denken nahelegen). Diese Menschen leben allerdings in keiner Form irgendeiner öffentlichen Publicity.

Vergnügliches Lernen mit Kindern

Andererseits: mich hat es immer gewundert, dass nicht mehr Männer die Arbeit mit ihren Frauen entsprechend teilen. Es geht ja gar nicht darum, dass ein Teil für den anderen sein „öffentliches Leben” total aufgibt; es geht durchaus für beide (auf den Pferdefuß komme ich gleich). Es sind auch nicht primär die beruflichen (angeblichen) Karrierehindernisse. Es sieht vielmehr so aus, dass ein Großteil der Männer seine etwas blöden Gratifikationen aus den jeweiligen Männerclubs, Sportclubs, Saufclubs, Raufclubs nicht aufgeben will – aus Angst, eine nähere Arbeits- und Lebensbeziehung zu ihren Frauen würde ihnen nichts Gleichwertiges bieten; so dass sie vor ihrer Männerhorde als irgendwie in ihrer Freiheit Beschnittene dastehen würden. Das hält Mann bei uns schlecht aus – und gibt sich mit den dürftigen (und oft auch konkurrenten und sehr neidischen) Pseudogratifikationen des allgemeinen Kerle-Vereins zufrieden. Tragisch (denn Männer sind in aller Regel nicht sehr freundlich untereinander)! Ihnen entgeht eine Menge, wovon sie nichts ahnen; besonders im engen Umgang mit Kindern, der für mich immer eine Quelle ständigen Lernens war; eines vergnüglichen Lernens.

Der Pferdefuß ist

die schlechte Rente

Der Pferdefuß? Nicht die Ungleichheit im »öffentlichen Bekanntsein«. Darauf war meine Frau nie scharf. Und ich reiße mich nicht um Talkshows. Der Nachteil liegt im Finanziellen. Halbtagsarbeit in der Klinik bedeutet: halbe Rente. Nicht bis 65 dort durchgearbeitet zu haben bedeutet: weitere Rentenminderung. Und Leben als Schriftsteller mit Künstlersozialkasse bedeutet: Rentenbeiträge auf unterster Stufe.
Von der Alterssicherung war bisher die Arbeitsteilung in der Kindererziehung in den meisten Fällen nachteilig, von der Arbeitsform her aber bestens.

 

Und hier der
neueste Stand der Rechtslage

Zur Berücksichtigung von

Kindererziehungszeiten

in der Rentenversicherung:

Zeiten der Kindererziehung nach § 56 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) führen für Mütter und Väter in der gesetzlichen Rentenversicherung zur Versicherungspflicht. Die Rentenbeiträge dafür werden nicht vom Versicherungspflichtigen, sondern vom Bund gezahlt.
Diese Zeiten wirken rentenbegründend und rentensteigernd wie Pflichtbeitragszeiten aufgrund einer Erwerbstätigkeit. Bei Geburten vor 1992 umfasst die Kindererziehungszeit ein Jahr, bei Geburten ab 1992 beträgt sie drei Jahre. Sie werden mit 100 Prozent des Durchschnittsentgeltes aller Versicherten im jeweiligen Erziehungsjahr bewertet.
Die Zeiten der Kindererziehung können selbst dann angerechnet werden, wenn die Eltern während dieser Zeit einem anderen Alterssicherungssystem angehört haben. Voraussetzung ist jedoch, dass sie in dem anderen Alterssicherungssystem nicht annähernd gleich berücksichtigt werden wie in der gesetzlichen Rentenversicherung. Von dieser neuen Regelung profitieren vor allem Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen.
Anmerkung der Redaktion: Berufsständische Versorgung im engeren Sinne ist die auf einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft beruhende Altersversorgung für kammerfähige freie Berufe (Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Zahnärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten  und Ingenieure).
Die Kindererziehungszeit wird nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat. Erziehen die Eltern ihr Kind gemeinsam, ohne dass der Erziehungsanteil eines Elternteils überwiegt, erhält grundsätzlich die Mutter die Kindererziehungszeit. Soll der Vater die Kindererziehungszeit erhalten, obwohl er das Kind nicht überwiegend erzieht, müssen sie für die Zukunft eine übereinstimmende gemeinsame Erklärung abgeben. Diese Erklärung kann auch rückwirkend, höchstens jedoch für zwei Kalendermonate, abgegeben werden.
Neben Beitragszeiten wegen Kindererziehung können Eltern auch sogenannte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung nach § 57 SGB VI erhalten. Diese erleichtern den Zugang zu einer Rente. Die Berücksichtigungszeit für Kindererziehung beginnt mit dem Tag der Geburt und endet mit dem Monat der Vollendung des zehnten Lebensjahres des Kindes.
Kinderberücksichtigungszeiten werden wie Kindererziehungszeiten nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat.