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Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab.
Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik „Handel und Wandel„.

  • Null Hoffnung Waldbrände entstehen aus Brandstiftung. Wenn die Großkopfeten einige Scheite im Kamin auflegen, und die Grünen mit Pallets heizen, hilft das einzig der Holzindustrie: https://youtu.be/ehniCUyqEXo?si=EftTc_eE1qhFJM6K
  • Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten.

    Tanz als Sprache des Unsagbaren: „Fassaden“ Film und Publikumsgespräch zu häuslicher Gewalt. Auf Einladung der Ballett Gesellschaft Hannover kommt die Regisseurin Alina Cyranek nach Hannover. 

    Nach einer Vorstellung ihres Spielfilms „Fassaden“ findet in Kooperation mit dem Kino am Raschplatz ein Publikumsgespräch am 13. September 2026 um 11.00 Uhr im Kino am Raschplatz, Raschplatz 5, 30161 Hannover statt. 

    Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten. 

    Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar. 

    In dem Film erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. 

    Dabei erschafft ein Tanzpaar Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung. 

    Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in der Region Hannover 6.631 Fälle Häuslicher Gewalt. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. 

    Betroffene brauchen nachhaltige Unterstützung vor, während und nach der Trennung. Oft hört die Gewalt nach der Trennung dennoch nicht auf; sie findet nur andere Formen. Die Täter kommen fast immer ungestraft davon.“ 

    Vorverkauf-Karten können an der Kasse und online im Kino am Raschplatz erworben werden. Link zum Trailer https://youtu.be/_0Br9nfDPX8?si=1MusgEeZtYCj3cij 

  • Mordmerkmale Heimtücke, Grausamkeit und gemeingefährliche Mittel gegen Ehefrau

    Goslar. Urteil der 9. Strafkammer vom 9. Januar 2026 wegen Mordes in Goslar rechtskräftig. Mit Beschluss vom Beschluss vom 4. August 2026 (6 StR 261/26) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Angeklagten gegen das Urteil der 9. Strafkammer vom 09.01.2026, Aktenzeichen 9 Ks 115 Js 27205/25 (7/25) als unbegründet verworfen. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, seine schlafende Ehefrau, die er zu Unrecht außerehelicher Beziehungen bezichtigte, mit Benzin übergossen und angezündet zu haben. 

    Die 9. Strafkammer hatte den Angeklagten nach 14 Verhandlungstagen wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Landgericht hat die Mordmerkmale Heimtücke, Grausamkeit und gemeingefährliche Mittel bejaht und festgestellt, dass die Schuld des Angeklagten besonders schwer wiegt. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen. Die vom Angeklagten erhobenen Rügen der Verletzung formellen und materiellen Rechts haben keine Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Damit ist das Urteil rechtskräftig. 

  • Schalte aus! Schalte ab!

    Internet ist wie ein Starkregen mit Hagelsturm.

    So wie die Blätter der Pflanzen durchlöchert

    und abgeschlagen werden, ruiniert es unser Nervensystem.

    Du liegst im Bett und siehst, statt schlafen zu können, 

    die Visagen der Politiker vorm geistigen Auge. 

    Schalte ab! 

    Es ist ein Nervengift, gefährlicher als alle anderen

    Aufputschmittel. 

    Schalte AUS! Alles was Strom zieht, gibt Hitze ab,

    heizt dein Gehirn und deine Wohnung auf. 

    ip-Prosa (Alle Rechte vorbehalten) 

  • Reduce, reuse, recycle, reorient

    Konkrete Türschwellen-Skulptur von ip (alle Rechte vorbehalten)

  • Nicht der ganze Schmalz von Liebe und Herz, der inzwischen auf jeder Verpackung steht: Echte Frauen an die Macht!

    Der männliche Wille beeinflusst die Natur in negativer Weise. Aber das Potential frei denkender Frauen ist eine Gefährdung für die Idee der patriarchalen Gesellschaft. Philosophin Mary Daly: Der Irrgarten patriarchaler Bilder beschreibt die Frauen als schwach, verachtenswert, verführerisch und schmutzig, und zersplittert ihre Seele, statt dass die Frauen ihren Mut nach außen richten.

    Weibliche Zu-Neigung ist nicht nur Herzchenmalen, sondern auch, Empörung in biophiler Weise gebündelt zielgerichtet zu halten, zum Beispiel auf Wetter-Manipulationen, Bohrungen in der Arktis, Entwicklung künstlicher Intelligenz zum Kriegseinsatz, und die eigenen Schöpfungskräfte zur Rettung der Welt zu verwenden, endlich, hier und jetzt, und für alle Zeiten!

    Quantenphysiker Heisenberg: Erst durch unsere Beobachtung treten Objekte aus dem Bereich der Möglichkeit in den Bereich der Wirklichkeit. IP: Deshalb muss dringend und sofort der weibliche Wille die Natur in positiver Weise retten.

    Barbara G. Walker beschrieb die endlose manipulative Männergeschichte der Frauenverachtung: Pandora war als Erdgöttin die "All-Geberin". Der griechische Schriftsteller Hesiod schrieb ihr und allen Frauen in einer Fabel Schuld an Krieg, Tod, Krankheit und allen anderen Übeln zu.

    Ihr Gefäß war aber keine Büchse (falsch übersetzt), sondern ein Honigkrug, aus dem sie ihre Segnungen ausgoss, ein Symbol für den weiblichen Schoß wie das Füllhorn.

    Das Grundthema des Anti-Feminismus ist auch im Mythos der Eva wiederzufinden. 

    Wie können unsere Regierenden den Himmel kaufen und verkaufen lassen, die alles erhaltende kostbare Luft für Rechenzentren, das Wasser. 

    Indianische Weisheit: Wenn wir die schimmernden Kiefernnadeln, jedes sandige Ufer, jeden Nebelschwaden im dunklen Wald, jede Wiese, jedes summende Insekt nicht besitzen, wie könnt ihr sie dann verkaufen? Der Saft, der durch die Bäume strömt ist wie das Blut, das durch unsere Adern strömt. Wir sind ein Teil der Erde und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, der Bär, der Hirsch, der große Adler, sie sind unsere Brüder. Die Felsgrate, die saftigen Wiesen, die Körperwärme der Ponys, der Mensch, alle gehören derselben Familie an. 

    Wenn echte Frauen Macht haben, was kann dann passieren? Zum Beispiel als Kanzlerin? Sie können die Teilnahme an Kriegen aller Art verhindern! Sie können die Wirtschaft zu realen Zyklen zurückbringen, weg von dieser krankhaft gewinnmaximierenden Akkumulation! 

    Damit korrigieren sie tödliche Entwicklungen, ohne andere Menschen zu versklaven, wie es die Tech-Brothers jetzt praktizieren, die mit ihrer enormen Macht eine beängstigende Verantwortung haben. 

    Ernsthaftigkeit statt "Unbeschwertheit" von Elon, dessen staatlich finanzierte Raketen zu Hunderten im Weltraum verglühen, das ist es, was wir brauchen. 

    Nikola Tesla sagte, die Frau sei die größte geistige Kraft. IP: Statt ausgenutzt zu werden, sollte ihr die Führung der Welt obliegen. 

    Verachtet, verleumdet, verletzt, getötet: Margaret Atwoods "the handmaid's tale" ist Realität. Damit muss endlich Schluss sein. Echte Frauen an die Macht! Erkennt ihre Güte und ihr Vertrauen gesellschaftlich an! ip (Grafik mit frdl. Genehmigung der Fa. Cellona)

  • "StarLink ist das Blut, das durch die Adern der Kriegsführung fließt und Trumps Launen entscheiden den Ausgang"?

     Interkontinentalraketen (ICBMs):

    🇷🇺 Russland: etwa 330 stationierte ICBMs.

    🇺🇸 USA: etwa 400 stationierte ICBMs.

    🇨🇳 China: schätzungsweise 400–600 ICBMs (einschließlich mobiler und silo-gestützter Systeme), mit weiterem Ausbau in die Tausende. 

    Es ist wichtig zu beachten, dass die Gesamtzahl der Atomsprengköpfe nicht dasselbe ist wie die Zahl der Raketen: Eine einzelne Rakete kann mehrere Sprengköpfe tragen, und nicht jede Rakete ist nuklear bewaffnet. Die genauen Bestände sind nicht öffentlich bekannt und werden daher nur geschätzt.

    Dazu kommen Starts in die Umlaufbahn (Orbit):

    Ein Orbit ist eine stabile Umlaufbahn, in der ein Objekt durch die richtige Kombination aus Geschwindigkeit und Schwerkraft die Erde (oder einen anderen Himmelskörper) ständig umkreist.

    🇺🇸 USA: über 2.000 Orbitalstarts

    🇷🇺 Sowjetunion/Russland: über 3.700 Orbitalstarts

    🇨🇳 China: etwa 659 Orbitalstarts 

    Ein Orbitalstart ist ein Raketenstart, bei dem die Rakete eine Nutzlast (z. B. einen Satelliten, ein Raumschiff oder eine Raumsonde) so schnell beschleunigt, dass sie die Erde umkreisen kann.

    Der Unterschied ist:

    🚀 Orbitalstart: Die Rakete erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 28.000 km/h (7,8 km/s). Damit bleibt die Nutzlast im Orbit und fällt nicht zur Erde zurück.

    ⬆️ Suborbitaler Start: Die Rakete fliegt zwar ins All (über etwa 100 km Höhe), erreicht aber nicht die nötige Geschwindigkeit für einen Orbit. Sie steigt auf und fällt anschließend wieder zur Erde zurück. So funktionieren zum Beispiel manche Weltraumtourismus-Flüge.

    Man kann sich das wie einen Ball vorstellen:

    Wirfst du ihn nach oben, fällt er wieder herunter (suborbital).

    Könntest du ihn mit etwa 28.000 km/h waagerecht werfen, würde er ständig um die Erde herumfallen, ohne den Boden zu treffen – das ist ein Orbit.

    Deshalb zählt man bei der Raumfahrt oft die Orbitalstarts, weil sie zeigen, wie oft ein Land erfolgreich Satelliten oder Raumfahrzeuge in eine Umlaufbahn gebracht hat.

    Auch in Deutschland gibt es lange Wartezeiten auf Raketenstartplätze. Investoren versprechen sich sensationelle Profite von neuartigen Satelliten-Anwendungen im All.

    Viele Raketenteile verglühen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre – aber nicht alle Raketen und nicht alle Teile. Der Rest ist Weltraumschrott, nur ein Minimum wird gezielt geborgen... (ermittelt von ip)

    "Starlink ist das Blut in den Adern der Kriegsführung": https://youtu.be/KABC9Ewfd90?si=WHUPuIZyN2Nt1s-x

  • US-Unternehmen in Deutschland - unser Gehirn ist nicht ausgestattet, um all die 'selbstständigen Rechtsformen' zu erfassen. Und dann nennen sie es auch noch verniedlichend Mutter- und Tochter-Gesellschaften statt Vater- und Sohn-...

    Wer die Liste des American Chamber of Commerce (Amcham), einer Institution ähnlich unserer Industrie-- und Handelskammern, aber privatwirtschaftlich organisiert, von USA-Firmen in Deutschland liest (ob ehemals WabcoWestinghouse* in Hannover-Linden, aktuell Honeywell Halbleitermaterialien* in Seelze oder Flaschenfabrik in Rinteln) sieht deutlich, wie schlecht es um die Unabhängigkeit der Bundesrepublik Deutschland steht: Amazon, Microsoft, Google, Apple, Ford, Tesla, Coca-Cola, McDonald's, Procter & Gamble Konsumgüter, 3M, IBM, Deloitte. 

    Dazwischen die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit starker USA-Bindung wie:

    PwC (PricewaterhouseCoopers) ist ein weltweit tätiges Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit starkem USA-Geschäft und gehört zu den Big Four zusammen mit Deloitte, EY und KPMG. 

    EY ist – ähnlich wie PwC – kein US-Unternehmen, auch wenn EY eine sehr große Präsenz in den USA hat. 

    KPMG ist ein globales Netzwerk rechtlich selbstständiger Mitgliedsfirmen. Die Geschichte der Marke ist international; der Name KPMG entstand aus den Anfangsbuchstaben der Gründer bzw. Fusionspartner Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler. 

    Laut einer aktuellen Übersicht von AmCham Germany gehören ExxonMobil, John Deere, GE Aerospace, UPS, FedEx Logistik, HP, Dow Chemie, Cargill Agrarrohstoffe, und Johnson & JohnsonPharma / Medizintechnik zu den größeren US-Unternehmen mit Aktivitäten in Deutschland...

    *Honeywell hat im Bereich Advanced Materials einen wichtigen Standort in Seelze bei Hannover. Dieser Geschäftsbereich wurde 2025 als Solstice Advanced Materials aus Honeywell ausgegliedert und agiert nun börsennotiert.

    *In Hannover gab es historisch die Westinghouse Bremsen-Gesellschaft, aus der später WABCO hervorging. Der Hannoveraner Standort gehört heute zum deutschen ZF-Konzern (Automobilzulieferer) bzw. zur ZF CV Systems Hannover GmbH.

    Westinghouse hat einen Standort in Mannheim. Das Unternehmen ist dort unter anderem in den Bereichen Engineering, Wartung, Reparatur und spezielle technische Ausrüstung für Kernkraftwerke tätig. Der deutsche Standort wird als W Electric Germany GmbH geführt.

    Weitere: ManpowerGroupPersonaldienstleistungen, TJX Companies Einzelhandel, Yum! Brands Gastronomie, TennecoAutomobilzulieferer, John DeereLandtechnik, AGCOLandtechnik, Subway Gastronomie, AramarkCatering / Dienstleistungen, Lear CorporationAutomobilzulieferer, Thermo Fisher ScientificMedizintechnik / Life Sciences, Goodyear Reifen, IT / Beratung, TE Connectivity Elektronik, BorgWarnerAutomobilzulieferer, EatonEnergie / Elektrotechnik, Alliance Healthcare Gesundheitswesen, 3M Industrie / Technologie, IntelHalbleiter, NVIDIAHalbleiter / KI, OracleSoftware / Cloud, Texas InstrumentsHalbleiter, Pfizer Pharma, AbbottMedizintechnik / Pharma, Eli Lilly Pharma, CaterpillarMaschinenbau, Parker HannifinIndustrie / Maschinenbau, BoeingLuft- und Raumfahrt, Nike Sportartikel, Mondelēz International Lebensmittel, MarsLebensmittel / Tiernahrung, LindeIndustriegase / Chemie, JPMorgan ChaseBanken / Finanz Dienstleistungen, CitigroupBanken / Finanz Dienstleistungen. 

    Corteva Agriscience ist für Deutschland wahrscheinlich der wichtigste US-Anbieter für Saatgut. Besonders bekannt ist die Pioneer-Saatgutmarke. 

    FMC Corporation hat in Deutschland einen Produktionsstandort in Stade/Niedersachsen und eine Vertriebspräsenz in Frankfurt. Das deutsche FMC-Geschäft nennt ausdrücklich Herbizide, Insektizide, Fungizide und Technologien für Saatgutbehandlung.

    Monsanto ist heute kein eigenständiges US-Unternehmen mehr. 2018 wurde Monsanto von Bayer übernommen. Seitdem ist das Monsanto-Geschäft in Bayer Crop Science integriert; der Name Monsanto wird als Unternehmensname nicht mehr verwendet. (iprecherche)

    Nachsatz: das ganze Unglück entstand durch die Anerkennung einer 'rechtlichen Person', der jede echte Person, die sich selbstständig macht, über kurz oder lang unterliegt, oder ausgeliefert ist - all diesen GmbHs/ Inc's, AGs usw., die eigentlich nur als Absicherung von Großprojekten dienen sollten, nun aber wie ein Hecht im Karpfenteich weltweit Tabula rasa machen.ip

    Merkel-Rede in Harvard: https://www.youtube.com/live/UOuFYsbBRqw?si=n-xhJeM2jZWICrge 

  • Mammas* an die Macht! (ipSlogan, alle Rechte vorbehalten) zum Beispiel Larissa Boch - zu viel Ernst verkürzt die Lebenszeit

    ipKonkreteProsa, alle Rechte vorbehalten) 
    Washington/Brüssel/Hannover. Zum Bußgeld-Verfahren gegen Google: Was nützen uns denn die Europa-Schwurbeleien von Jürgen Habermas selig und der gesamten hochintellektuellen Frankfurter Schule und ihrer Minima Moralia, bei der nach dem Lesen endloser Texte nichts als Ödnis im Gehirn auftritt. 

    Die USA stehen vor den Midterm-Wahlen. Rettet auch dort die Demokratie! Werft die PussyGrabbers hinaus! Lasst Frauen über ihren Körper selbst entscheiden, statt sie durch illegale Abtreibungen zu gefährden! Verbietet Leihmutterschaft und Prostitution. Zieht die Freier zur Rechenschaft. Stoppt Vermarktung toter Föten zur Stammzellengewinnung und Organhandel! 

    Das niedersächsische Hannover steht vor den Oberbürgermeisterin--und Regionspräsidentin-Wahlen. 

    Auch hier: Frauen an die Macht! Ich empfehle Larissa Boch, Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Landesverband Niedersachsen (Die PARTEI), weil zu viel Ernst das Leben verkürzt, und warne vor manchem potentiellen PussyGrabber-OBKandidaten. ip

    Legt den Finanzkraken das Handwerk: https://youtu.be/IszXpzIo_ZQ?si=iUXzR10QfxtoOtfE

    Sandra Navidi über Scheinheiligkeit der Politiker: https://youtube.com/shorts/5p9PF_Gf93o?si=BOvcyQJpMFKDrJ3e

    *Mamma = das Wort für weibliche Brust, hat weltweit die gleiche Bedeutung. Von mir für alle liebevollen, friedliebenden Menschen verwendet, mit oder ohne Kinder, mit und ohne Milchdrüsen. (all rights reserved)

    Klostergründerin Teresa von Avila: "Wenn du dich von den Brüsten der Mutter abwendest, erwartet dich der Tod." 

  • Keine Überflugrechte mehr für die USA! Ramstein und andere US--Basen auflösen!

    Diese Reise und das Gespräch hat es nie gegeben, und es gibt kein "Mamma Merkel macht das" (ipSlogan, all rights reserved) mehr, oder doch? : https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/unter-vier-augen/

  • Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür Brüssel. Bernd Lange, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel (INTA), Vorsitzender der Konferenz der Ausschussvorsitzenden (CCC):
    „Google-Strafe darf kein Vorwand für US-Zoll-Vergeltung sein“

    Die Europäische Kommission hat heute gegen Google zwei Geldbußen in Höhe von insgesamt 890 Millionen Euro verhängt. Grundlage sind Verstöße gegen den Digital Markets Act. Die Kommission beanstandet die Bevorzugung eigener Angebote in der Google-Suche sowie Einschränkungen für App-Anbieter, die ihre Kundinnen und Kunden auf alternative und häufig günstigere Kaufmöglichkeiten hinweisen wollen.
    Lange: „Die Entscheidungen der Europäischen Kommission sind richtig, konsequent und notwendig. Wer eine marktbeherrschende Torwächterposition besitzt, darf diese nicht nutzen, um eigene Angebote zu bevorzugen und Wettbewerber zu benachteiligen. Die Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro sind keine Willkür, sondern das Resultat von Verstößen gegen europäische Regeln und damit das Ergebnis eines rechtsstaatlichen Verfahrens.

    Es ist gut, dass die Europäische Kommission gerade heute Rückgrat gezeigt und diese Entscheidungen verkündet hat, obwohl noch nicht klar ist, wie die US-Zölle auf Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli konkret ausgestaltet werden. Damit unterstreicht sie, dass die Durchsetzung unserer Gesetze nicht von handelspolitischen Drohungen oder Zollankündigungen aus Washington abhängig gemacht werden darf. Zwischen unserer europäischen Gesetzgebung und der amerikanischen Zollpolitik darf kein Zusammenhang bestehen.

    Für mich bleibt der Grundsatz entscheidend: Was offline Recht ist, muss auch online Recht bleiben. Europäische Gesetze gelten für alle Unternehmen, die auf unserem Binnenmarkt tätig sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unternehmen aus Europa, den Vereinigten Staaten oder einem anderen Teil der Welt kommt. Diese Souveränität darf nicht zur Verhandlungsmasse werden.
    Wir wissen aber, dass die europäische Digitalgesetzgebung für die jetzige US-Administration ein rotes Tuch ist. Deshalb ist nicht auszuschließen, dass die berechtigten Entscheidungen gegen Google zu neuen Ankündigungen oder handelspolitischen Maßnahmen aus Washington führen. Eine solche Verknüpfung wäre unberechtigt und gefährlich. Die Durchsetzung europäischen Rechts ist keine handelspolitische Provokation und darf nicht mit Gegenmaßnahmen beantwortet werden.
    Trotz der unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Zollankündigungen des US-Präsidenten in den vergangenen Tagen gehe ich derzeit davon aus, dass für Waren aus der Europäischen Union nach dem 24. Juli Zollsätze gelten werden, die den Vereinbarungen von Schottland entsprechen. Entscheidend ist allerdings nicht die nächste Ankündigung, sondern die tatsächliche Umsetzung.
    Falls die Vereinigten Staaten Schritte unternehmen, die die Vereinbarungen von Schottland unterlaufen oder die europäische Gesetzgebung mit zusätzlichen Zöllen angreifen, muss die Europäische Union schnell und klar reagieren. Wir lassen uns weder erpressen noch unter Druck setzen. Gegen Willkür helfen nur ein klarer Kurs und ein funktionierendes und einsatzfähiges europäisches Sicherheitsnetz, das wir erst vor Kurzem auf Druck des Europäischen Parlaments eingeführt haben.
    Die Zollpräferenzen für die Vereinigten Staaten sind nicht in Stein gemeißelt. Sie können jederzeit ausgesetzt werden, wenn sich die Gegenseite nicht an die Vereinbarungen hält. Sollte Washington unberechtigte Maßnahmen ergreifen, müssen die vorhandenen europäischen Schutzinstrumente entschlossen geprüft und eingesetzt werden.“ Europäisches Parlament - Europabüro Hannover
  • ip-Comedy: Wetter heute...

    ... mittels Werkzeugverstand ausgedrückt: 

    Das Wetter hat ein kaputtes Kugellager! 
    Eine Unwucht liegt im Planeten vor!

    ???🌡️☀️☂️🌋🌁🌪️🌧️🌫️☁️🌦️⛈️🌬️🌩️❄️???

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Ich = Ich + Du

Ich = Ich + Du

Jedes private Besitztum ist mit einer sozialen Hypothek belegt…

 

Von Unica Peters

 

Die hispanische Befreiungstheologin und Feministin Ada María Isasi-Díaz über „Solidarity – The Social Contract of the 21st Century“.

Prof. Isasi-Díaz verdeutlicht anhand der Leitwerte der französischen Revolution –liberté, égalité, fraternité die Notwendigkeit von Solidarität.

Der auf das Prinzip der Solidarität verweisende Wert der Brüderlichkeit ist laut Isasi-Díaz als einziger der drei Begriffe in unserer westlichen Welt nicht als Gesetz kodifiziert worden. Dabei ist Solidarität in Zeiten der Globalisierung unabdingbar, um Gerechtigkeit zu erreichen. Verstanden ist Solidarität hier als gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Interessen. Bedürftige und Besitzende sind intrinsisch miteinander verbunden; Menschen sind soziale Wesen.

Wir gehen moralisch und auch wirtschaftlich zugrunde, wenn wir uns von den Menschen der „Dritten Welt“ nicht zum Nachdenken über unseren Lebensstandard herausfordern lassen. Zu ihnen stehen wir in einem beidseitigen Abhängigkeits-Verhältnis.

Wir tragen Verantwortung füreinander und haben Anspruch auf gegenseitige Unterstützung. Deswegen geht Solidarität ihrer Struktur nach deutlich über Wohltätigkeit hinaus, auch wenn Letztere nichts Schlechtes ist.

Solidarität bedeutet nicht, zu applaudieren, wenn Unterdrückte

für ihre Rechte kämpfen. Solidarität bedeutet, sich den kritischen

Anfragen und den Forderungen nach Unterstützung, mit denen

sie sich an uns Privilegierte wenden, zu stellen.

Dass die Armen und Schwachen dieser Welt solche Erwartungen

und Wünsche haben, beschrieb Ada María Isasi-Díaz am Beispiel

einiger katholischer Nonnen in einem ländlichen Teil Südamerikas,

die sie auf einer Reise besuchte.

Kurz vor der Abfahrt berichteten die Frauen, ihnen fehlten die Mittel,

um ihre jungen Schutzbefohlenen für die Schule auszurüsten.

Sie begnügten sich nicht damit, für ihr Engagement gelobt zu werden,

sondern sie baten Frau Isasi-Díaz, ihre persönlichen Möglichkeiten

der Unterstützung auszuschöpfen. Daraus wurde ein Spendenappell,

der einige Mittel einbrachte.

Das Entscheidende an der Situation war die gleichberechtigte Begegnung.

Spenden zu sammeln oder Protestbriefe zu schreiben ist kein Akt der

Güte und Muße, sondern das Eingeständnis, mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.

Unser Ich ist nicht vollständig ohne ein Du.

Ohne unser Gegenüber sind wir nicht wir selbst.

Arme und unterdrückte Menschen existieren nicht unabhängig

von unserer Situation. Weil wir wir sind, sind sie sie.

Dabei gilt zu bedenken, dass Armut ein politisches Problem ist.

Wir haben uns unsere Privilegien nicht mit eigener Hand genommen.

Aber um wir selbst zu sein und uns selbst zu erkennen, müssen wir

uns unserer privilegierten Lebensumstände bewusst werden und

die Konsequenz daraus ziehen:

Wir sind moralisch dazu verpflichtet, Verantwortung für unseren

Reichtum zu übernehmen und uns für die Anliegen der Armen zu öffnen.

Die „Occupy“-Bewegung in den USA etwa hat die Diskussion über

den Kapitalismus verändert, und Frau Isasi-Díaz sympathisiert

mit der Idee einer „Occupy Faith“-Bewegung, die eine ähnliche

Gesellschaftskritik zugunsten eines fairen Miteinanders ins

Zentrum des christlichen Glaubens stellt.

Dem neoliberalen Trend der Privatisierung stellt sich

zum Beispiel die US-Finanzexpertin Elizabeth Warren entgegen,

die auch eine 2010 von Präsident Barack Obama bewilligte

Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte durchsetzte.

Schließlich fahren auch Millionäre, die sich aufgrund ihrer

finanziellen Mittel als über staatliche Versorgungssysteme

erhaben fühlen, auf Straßen, die mit Steuergeldern finanziert wurden.

Frau Isasi-Díaz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die

Äußerung Johannes Paul des II., jedes private Besitztum sei mit einer sozialen Hypothek belegt.

Wie soll nun eine Befreiung aussehen?

Eine gesunde, solidarische (Welt-)gesellschaft zeichnet sich

für die Vortragende aus durch „fullness of life“.

Dies entspricht dem, was Indigene in Südamerika unter

el buen vivir verstehen: Gut (als Adverb verstanden!) zu leben

bedeutet demnach, dass Menschen, Gemeinschaften und

die Natur in Harmonie leben, einander respektieren und keine Gewinne

auf Kosten der anderen Mitglieder der Gemeinschaft anstreben.

Auch im Königreich Bhutan setzt man dem Gewinnstreben

andere Werte entgehen: statt dem Bruttosozialprodukt

ist hier das aus vier Säulen und acht Indexen basierende Prinzip des

„Bruttosozialglücks“ Maßstab für Glück und Zufriedenheit.

Das Beispiel des nach westlichen Maßstäben wirtschaftlich

unter­entwickelten Königreichs Bhutan wirft außerdem

die Frage nach Sinn und Ziel von Entwicklungspolitik,

und Entwicklungszusammenarbeit als Alternative, auf.

Martha Nussbaum, Philosophin und Professorin

für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago,

entwickelte in diesem Bereich in den 1980er Jahren gemeinsam

mit Amartya Sen den „Fähigkeiten-Ansatz“,

der Fähigkeiten (im Sinne von substantiellen Freiheiten wie einem

langen Leben, Beteiligung an wirtschaftlichen Transaktionen

und politischer Teilhabe) als konstitutive Bestandteile

von Entwicklung ansieht und Armut als Entzug von Fähigkeiten definiert.

Die von Isasi-Díaz aufgegriffenen Themen zeigen,

dass Solidarität auf der Ebene der Werte und Maßstäbe ansetzen muss.

Solidarität entsteht und wird notwendig, weil wir soziale Wesen sind.

Sie ist ein menschlicher, kein allein christlicher Wert.

Die anfangs erwähnte, beidseitige Beziehung zwischen

Angehörigen der Ersten und der Dritten Welt braucht

keine Intimität oder Vertrautheit, um funktionieren zu können.

Auch aus Gebieten, die weit von uns entfernt sind, erreichen

uns Botschaften, Ansprüche und Erwartungen.

Wir wissen um die Verknüpfungen unseres Wohlstandes

mit der Armut in der Welt. Wenn wir unserer Verantwortung

gerecht werden wollen, können wir

keinen „individuellen“ Weg gehen und uns

der beidseitigen Beziehung entziehen.

Aber auch in unterprivilegierten Gruppen entsteht

Solidarität nicht automatisch. Isasi-Díaz berichtete

hier von Latinas in den USA, die sich aufopfern,

um ihren Kindern den Besuch Oberschule oder

sogar der Universität zu ermöglichen.

Die nun gebildeteren Kinder schämen sich oft

für die Einfachheit ihrer Mütter, anstatt ihnen dankbar zu sein.

Als Einwanderer zweiter Generation meinen sie,

sich in die Erste Welt einkaufen und anpassen zu müssen.

Häufig entwickeln sie erst mit Heirat und Familiengründung

ein Bewusstsein dafür, dass ihre eigene Stellung

auf der Unterstützung der Müttergeneration beruht.

Im Sinne der Solidarität wäre es für diese jungen Amerikaner wichtig,

sich weiterhin in ihrer Herkunftsgemeinschaft verwurzelt zu sehen

und zu versuchen, dieses Prinzip der gegenseitigen Hilfe in ihrem

neuen gesellschaftlichen Umfeld zu etablieren.

 

Natürlich können wir nicht in allen Lebensbereichen gleichermaßen

Verantwortung für unsere Privilegien übernehmen und uns

solidarisch mit den sozial und wirtschaftlich Unterdrückten zeigen.

Aber wir können Schwerpunkte in einigen Bereichen setzen.

Auch unser Leben im materiellen Sinn zu vereinfachen kann helfen,

das „wir“ zu entdecken.

An dieser Stelle kommt eine wichtige Frage auf: Wie sollen

wir mit den Unterdrückern, den Reichen, umgehen?

Frau Isasi-Díaz stimmt zu, dass dies ein heikler Punkt sei.

Sie wies darauf hin, dass es auch unter den Superreichen Menschen gibt,

die sich in der Verantwortung sehen, etwa Warren Buffet und Bill und Melinda Gates,

die seit Jahren nicht nur die Zinsen, sondern auch die Substanz

ihres Vermögen in private Wohltätigkeitsstiftungen investieren.

Generell wird es aber wohl schwer sein, den Superreichen zu vermitteln,

dass sie den Rest der Gesellschaft (also sowohl uns als Mittelschicht,

als auch die Ärmsten) brauchen.

Ada María Isasi-Díaz bezeichnet sich denn auch ganz offen

als historische Utopistin, die fest an das „Wir“-Gefühl glaubt, weil sie es z.B. in indigenen Gemeinschaften erlebt hat.

Ada María Isasi-Díaz ist Prof. em. für Ethik und Theologie

an der Drew University, New Jersey.

Kontakt: aisasidi@drew.edu.

Homepage: http://users.drew.edu/aisasidi/.

Ihr neues Buch, das die im Vortrag vorgestellten Ideen entwickelt,

wird 2013 unter dem Titel Justicia:

A Reconciliatory Praxis of Care and Tenderness bei der Fortress Press erscheinen.


[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Conacami, Abschnitt „Mission and Vision“,

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bhutan,

Abschnitt „Wirtschaftliches Gefälle“, abgerufen ab 10.01.12.

Berichte über Bhutan gibt es laut Isasi-Díaz regelmäßig auf aljazeera.com.

[4] http://en.wikipedia.org/wiki/Martha_Nussbaum, Abschnitt „The Capability approach“,

Frau Isasi-Díaz empfiehlt hierzu auch Nussbaums 2000

bei der Cambridge University Press erschienenes Buch Women and Human Development.

Making Sex Revisted

Journalistisch hochinteressant fand ich vor einiger Zeit einen Artikel in der Hauszeitung der Medizinischen Hochschule Hannover, dass jährlich durchschnittlich 20 Geburten ohne genaue Geschlechtsbestimmung dort stattfinden (allein schon dort 20!). So habe zum Beispiel ein Mädchen eine zum Penis mit Hoden ausgebildete Klitoris. Die Haussoziologin bedauerte in einem ergänzenden Artikel, dass die gesellschaftlichen sexuellen Zuschreibungen den Eltern dieser Kinder das Leben schwer machen, weil das jeweilige Geschlecht gleich nach der Geburt mit einem Ballast von unterbewussten Zuordnungen bedacht wird.

Zu diesem Thema hat der hannoversche Diplom-Biologe Heinz-Jürgen Voß jetzt ein Buch im Rahmen seiner Promotion zum Dr.phil vorgelegt: Making Sex Revisted, Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive, erschienen bei transcript in Bielefeld. Voß lehrt zu Geschlecht und Biologie an verschiedenen Universitäten.

Voß beschreibt das „Ein-Geschlechter-Modell“ in der Antike, wonach der Mann die vollkommenere Version durch die nach außen gestülpten Geschlechtsteile ist. Aber auch die darauf folgende Einteilung in zwei Geschlechter sei gesellschaftlich bedingt.

Das Buch ist relativ mühsam zu lesen, ich habe es erst zur Hälfte durch, und in dieser wird vor allem der soziale Aspekt beleuchtet, den frau ja schon zur Genüge aus der feministischen Literatur (zum Beispiel von Judith Butler) kennt: Dass Aristoteles die Frau zum Mängelwesen erklärte und so weiter und so fort, nirgends ein toleranter Lichtblick in der Geschichte des weiblichen Geschlechts bis weit vor unsere Zeitrechnung zurück. Und wenn man das bei C.H. Beck erschienene Buch „Die Hälfte des Himmels“ kennt, weiß frau, dass das 21. Jahrhundert nicht besser ist. Auch die eigene Erlebenswelt lässt diesbezüglich keine Fragen offen.

Dabei soll es doch eigentlich in dem  Buch um den biologischen Aspekt von Menschen uneindeutigen Geschlechts gehen. Vielleicht wird das ja noch im zweiten Teil näher beschrieben.

Ich werde also zu gegebener Zeit diese Rezension ergänzen, dass das möglich ist,  ist ja das Schöne am Internet. ip

Zur Diskussion zur Verfügung steht auch das Blog
Das Ende des Sex: Biologisches Geschlecht ist gemacht

Interview mit Klaus Theweleit über Elternzeit

Die Quadratur des Kreises:
Wenn die Eltern
gemeinsam arbeiten und erziehen…

 

Es herrscht eine große Unlust unter den jungen Leuten, Kinder zu bekommen. Immer mehr potentielle Eltern trauen sich Kindererziehung überhaupt nicht mehr zu und haben Angst vor beruflichen und finanziellen Einschränkungen. Einen der Nestoren in Sachen Gleichberechtigung, Klaus Theweleit, Verfasser des  Buches „Männerphantasien“ über die männliche Eroberungskultur (Piper-Verlag), der kürzlich einen viel beachteten Vortrag mit anschließender Diskussion in Hannover dazu hielt, befragte ich dazu, wie Monika Theweleit und er ihr Familienleben gestaltet haben.
Als neueres Beispiel gleichberechtigter Kindererziehung dient ja auch Arbeitsministerin von der Leyen mit 7 Kindern und mithelfendem Mann. Zum Schluss Informationen ihres Ministeriums dazu.

Ingeburg Peters: Wie hat sich der Rollentausch über die Jahrzehnte hin auf Ihre Beziehung ausgewirkt?
Theweleit: „Rollentausch“ ist nicht ganz richtig. Es handelt(e) sich um Arbeitsteilung. Meine Frau hat halbtags in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet, vormittags. Ich bin mit Sohn zu Hause geblieben und habe, so weit immer möglich, an meiner Dissertation gearbeitet. Regel dabei: das Kind geht vor.

Einer war immer für die Kinder da

Mittags habe ich gekocht; und das auch so beibehalten, als die Kinder (ein weiteres war dazugekommen) im Kindergarten und in der Schule waren. Nachmittags, wenn meine Frau zu Hause war, konnte ich die nötigen Bibliotheks-Besuche machen, Kopieren etc. oder auch mit den Kindern ins Schwimmbad gehen oder ähnliches. So war (mindestens) einer von uns immer für die Kinder da, manchmal auch beide. Seit die Kinder in Kindergarten bzw. Schule waren, lag meine tägliche sichere Zeit fürs Arbeiten zwischen morgens 8 Uhr (wenn alle aus dem Haus waren) und ca. 12 Uhr 30, wenn es Zeit fürs Kochen wurde. – wenn nicht eins der Kinder krank war und Arztbesuche anstanden. An den Wochenenden hat meine Frau überwiegend gekocht. Ich konnte etwas länger am Stück arbeiten. Abends dann meistens Besuche, Freunde, Kino oder ähnliches. Keine für abends eingeplante Arbeitszeit.

Zeiträume

diszipliniert nutzen

Diese Aufteilung der Arbeit mit den Kindern, Bringen zum und Abholen vom Kindergarten, Elternabende in der Schule, Anschauen der Hausaufgaben, Lernen mit den Kindern, wenn nötig, Kontakte mit anderen Eltern und den Freunden der Kinder,  und was sonst alles noch dazu gehört, haben wir 25 Jahre lang so praktiziert, dass größere Konflikte nicht entstanden. Ende der 70er Jahre begann meine Frau eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin (DPV); das schloss eine mehrjährige Lehranalyse und abendliche Seminare ein; ich war dann zu Hause, was mir nicht sehr schwer fiel, da ich bis zu meinem 30. Lebensjahr so gut wie jeden Abend auswärts, in der Kneipe oder mit Freunden und Genossen verbracht habe; mein Bedarf in dieser Hinsicht also einigermaßen gedeckt war.
Weder hat die berufliche Weiterbildung meiner Frau, noch hat die Weiterentwicklung meines Schreibens unter den Arbeitsansprüchen des jeweils anderen gelitten.

Beide hatten ihre eigenen Bereiche

Eher im Gegenteil: zwar ist es unserer Meinung nach für eine solche funktionierende Arbeitsteilung unerlässlich, dass jede(r) seinen eigenen Bereich hat; die eigenen Kontakte und Freundschaften im eigenen Arbeitsbereich, wo der andere nichts hineinzureden hat.
Peters: Dennoch sind Sie der berühmtere Ehepartner geworden.
Theweleit: Im Lauf der 80er hat meine Frau neben der Kliniktätigkeit in eigener psychoanalytischer Praxis zu arbeiten begonnen; seit ca. 10 Jahren arbeitet sie nur noch selbstständig in ihrer Praxis. Umso schöner ist diese wechselseitige Selbstständigkeit, wenn beide Bereiche sich zusätzlich berühren bzw. überschneiden. So hat mein Schreiben, da zu großen Teilen psychoanalytisch ausgerichtet, immer von der Arbeit und den Kenntnissen meiner Frau profitiert. Konkret: sie ist die erste Leserin und Kritikerin der meisten meiner Texte (abgesehen von kleineren journalistischen Arbeiten, die manchmal auch so rausgehen). Während sie ebenso an den Weiterungen meiner Arbeit, besonders in den Kunstbereichen, partizipiert. Womit die Frage der „Berühmtheit“ angegangen wäre. Ich habe in meinen Büchern immer betont, dass meine spezifische Art zu Schreiben als ein Koprodukt aus unserer Art der Beziehung, nicht nur der intellektuellen, angesehen werden soll. Die Beziehung zu den Kindern eingeschlossen und die zu den Freunden auch (was manche Leser meiner Bücher „nervt“ – wozu immer die Erwähnung dieser Monika da; andere aber entsprechend anspricht). Denn: natürlich sind wir seit den frühen 70ern vorwiegend mit Leuten in Berührung (wenn auch seit Mitte der 80er nicht mehr in WG-artigen Wohnformen), die ein ähnliches Lebensmodell zu leben versuchen; also auf der Grundlage möglichster Gleichheit zwischen allen Beteiligten. Es gibt mehr solcher Menschen als man gemeinhin denkt (bzw. als das, was die Statistiken zu denken nahelegen). Diese Menschen leben allerdings in keiner Form irgendeiner öffentlichen Publicity.

Vergnügliches Lernen mit Kindern

Andererseits: mich hat es immer gewundert, dass nicht mehr Männer die Arbeit mit ihren Frauen entsprechend teilen. Es geht ja gar nicht darum, dass ein Teil für den anderen sein „öffentliches Leben“ total aufgibt; es geht durchaus für beide (auf den Pferdefuß komme ich gleich). Es sind auch nicht primär die beruflichen (angeblichen) Karrierehindernisse. Es sieht vielmehr so aus, dass ein Großteil der Männer seine etwas blöden Gratifikationen aus den jeweiligen Männerclubs, Sportclubs, Saufclubs, Raufclubs nicht aufgeben will – aus Angst, eine nähere Arbeits- und Lebensbeziehung zu ihren Frauen würde ihnen nichts Gleichwertiges bieten; so dass sie vor ihrer Männerhorde als irgendwie in ihrer Freiheit Beschnittene dastehen würden. Das hält Mann bei uns schlecht aus – und gibt sich mit den dürftigen (und oft auch konkurrenten und sehr neidischen) Pseudogratifikationen des allgemeinen Kerle-Vereins zufrieden. Tragisch (denn Männer sind in aller Regel nicht sehr freundlich untereinander)! Ihnen entgeht eine Menge, wovon sie nichts ahnen; besonders im engen Umgang mit Kindern, der für mich immer eine Quelle ständigen Lernens war; eines vergnüglichen Lernens.

Der Pferdefuß ist

die schlechte Rente

Der Pferdefuß? Nicht die Ungleichheit im »öffentlichen Bekanntsein«. Darauf war meine Frau nie scharf. Und ich reiße mich nicht um Talkshows. Der Nachteil liegt im Finanziellen. Halbtagsarbeit in der Klinik bedeutet: halbe Rente. Nicht bis 65 dort durchgearbeitet zu haben bedeutet: weitere Rentenminderung. Und Leben als Schriftsteller mit Künstlersozialkasse bedeutet: Rentenbeiträge auf unterster Stufe.
Von der Alterssicherung war bisher die Arbeitsteilung in der Kindererziehung in den meisten Fällen nachteilig, von der Arbeitsform her aber bestens.

 

Und hier der
neueste Stand der Rechtslage

Zur Berücksichtigung von

Kindererziehungszeiten

in der Rentenversicherung:

Zeiten der Kindererziehung nach § 56 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) führen für Mütter und Väter in der gesetzlichen Rentenversicherung zur Versicherungspflicht. Die Rentenbeiträge dafür werden nicht vom Versicherungspflichtigen, sondern vom Bund gezahlt.
Diese Zeiten wirken rentenbegründend und rentensteigernd wie Pflichtbeitragszeiten aufgrund einer Erwerbstätigkeit. Bei Geburten vor 1992 umfasst die Kindererziehungszeit ein Jahr, bei Geburten ab 1992 beträgt sie drei Jahre. Sie werden mit 100 Prozent des Durchschnittsentgeltes aller Versicherten im jeweiligen Erziehungsjahr bewertet.
Die Zeiten der Kindererziehung können selbst dann angerechnet werden, wenn die Eltern während dieser Zeit einem anderen Alterssicherungssystem angehört haben. Voraussetzung ist jedoch, dass sie in dem anderen Alterssicherungssystem nicht annähernd gleich berücksichtigt werden wie in der gesetzlichen Rentenversicherung. Von dieser neuen Regelung profitieren vor allem Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen.
Anmerkung der Redaktion: Berufsständische Versorgung im engeren Sinne ist die auf einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft beruhende Altersversorgung für kammerfähige freie Berufe (Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Zahnärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten  und Ingenieure).
Die Kindererziehungszeit wird nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat. Erziehen die Eltern ihr Kind gemeinsam, ohne dass der Erziehungsanteil eines Elternteils überwiegt, erhält grundsätzlich die Mutter die Kindererziehungszeit. Soll der Vater die Kindererziehungszeit erhalten, obwohl er das Kind nicht überwiegend erzieht, müssen sie für die Zukunft eine übereinstimmende gemeinsame Erklärung abgeben. Diese Erklärung kann auch rückwirkend, höchstens jedoch für zwei Kalendermonate, abgegeben werden.
Neben Beitragszeiten wegen Kindererziehung können Eltern auch sogenannte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung nach § 57 SGB VI erhalten. Diese erleichtern den Zugang zu einer Rente. Die Berücksichtigungszeit für Kindererziehung beginnt mit dem Tag der Geburt und endet mit dem Monat der Vollendung des zehnten Lebensjahres des Kindes.
Kinderberücksichtigungszeiten werden wie Kindererziehungszeiten nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat.