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Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“.

  • #Diakovere - Zeit ist Geld? Gesundheit ist keine Ware
    Ist möglicherweise ein Bild von außen und Text „+ Zeit ist Geld? Gesundheit ist keine Ware! Solidarität mit allen Beschäftigten!“Keine Fotobeschreibung verfügbar.

    Diese Reportage machte ich 2018, also vor #Corona....2021: Das Transparent vor dem Friederikenstift ist neu... Welch eine Verzweiflung.ip

    freundlich und hilfsbereit bis zur totalen erschöpfung: 

    die #notaufnahme

     
    hochbetrieb in der notaufnahme des #friederikenstift #hannover. das personal kämpft sich tapfer durch die flut heranbrandender fälle, die die ambulanzen von frühmorgens bis in die tiefe nacht vom bahnhof antransportieren und sonstwoher, und hat keine zeit mehr, eine pause einzulegen. die #feuerwehrleute geben rapport: silikon in den finger geschnitten, 76jährige alleinlebende mit lungenembolie. da wird nach dem #handchirurg verlangt, eine #internistin hinzugezogen, zweimal katheter gelegt, EKG gemacht, blut abgenommen, einmal tropf vorbereitet, Blutdruck gemessen, werden sprachliche verständigungsschwierigkeiten überwunden.
    "Darf ich Ihnen ein paar Stück Kuchen aus der Cafeteria holen?", fragt eine Patientin. "Danke, das ist lieb. Aber wir hätten keine Zeit, den zu essen", antwortet die Schwester.
    auf die schreibtische geklebt sind durchwahlnummern der kostenträger für #asylsuchende. die #careindustrie boomt, auf kosten des bis zur erschöpfung freundlichen und hilfsbereiten personals.ip-text+foto
     
     
  • Als ausgewiesene #Influencerin werbe ich hiermit kostenlos wie immer für dieses Buch: Im Gedenken an alle Frauen, die Hass und Gewalt nicht überlebt haben

    Es #reichelt !!! 

    Danke Autorin  #ChristinaClemm,

    Danke Verlegerin #AntjeKunstmann

    schaue auch immer wieder gern in die von Kunstmann verlegten Metaphern der Bioligie im 20. Jahrhundert hinein, in denen Evelyn Fox Keller besonders den 2. Hauptsatz der Thermodynamik lächerlich machte: "Das Leben neu denken".

    Danke #BundeszentralefuerPolitischeBildung, die ihr Buch hat nachdrucken lassen. 

    Allerdings: Schwerer Tobak. Wer nicht anfängt zu heulen, ist hartgesotten.

    Margerete Stokowski: "Es sind kaum erträgliche Fälle, von denen hier erzählt wird, aber genau deswegen müssen wir hinsehen. Man kann das Elend nicht bekämpfen, wenn man es nicht kennt."

    Danke auch an die geniale australische Regisseurin #JaneCampion, die das Thema Gewalt an Frauen in Spielfilmen und Serien subtil verarbeitete. 


    Bild
    ISBN 978-3-95614-357-1     20€

     

     

  • Mal muss Schluss sein mit weiblichem Opfertum

    Diese #Frauenimitatoren aller #Kulte, die lange kostbare, farbenfrohe Gewänder tragen und sich herausputzen, vom #Papst in seinen roten Lederschühchen bis #DalaiLama mit Lippenstift usw..

    Der Weise #JidduKrishnamurti hatte 25 Jahre lang ein Verhältnis mit der Frau eines Unterstützers. Ihre Tochter behauptet, die Mutter hätte 3 Schwangerschaftsabbrüche deshalb gehabt. 

    Frauen von #Gurus brachten sich um, oder verweigerten sich wie #Gandhis Frau, während er sich in seiner Hungerphasevon Engländerinnen nachts "wärmen"ließ.

    Der berühmte Weise #Osho penetrierte regelmäßig Jüngerinnen, seine "#Pflegerin" beging #Suizid (auch die Ehefrau von #Sadhguru, angeblich wollte sie freiwillig "gehen"): Schluss auch mit #Reichelt & Co..
    Ich kenne Dutzende Storys von penetrierten #Sekretärinnen, manche wurden #geheiratet
    Geschweige denn der Fall meiner Nachbarin Karin Haas, von ihren 3 Töchtern und ihrem Virologie-Professor-Ehemann verlassen, deren Leichengeruch die #Nachbarn (deren Motto:Nichtshören,sehen,sagen) wochenlang nicht "bemerkten".
    Mal muss Schluss sein mit weiblichem #Opfertum.
     
    #Böll hat es in der "Verlorenen Ehre der Katharina Blum" deutlich gemacht (verfilmt mit der genialen #AngelaWinkler). Sie knallt den #Bildreporter ab - wie #ValerieSolanas AndyWarhol, nachdem ihr einziges schriftstellerisches Exemplar verschwand (damals schrieb man noch mit Durchschlag, sie hatte keinen vorrätig). Nicht nachmachen,Besser #Action! Now!
     
    Ingeburg Peters

  • Neurologische Früh-Rehabilitation ist einmalig in der Region Hannover

    Seit Oktober gibt es im DIAKOVERE Henriettenstift die Neurologische Frührehabilitation als Teil der Neurologischen Klinik – und damit das erste medizinische Angebot dieser Art in der Region Hannover. Im Bereich des profilierten Chefarztes Prof. Dr. Fedor Heidenreich hat der weit über die Grenzen Hannovers hinaus bekannte Experte Dr. Markus Ebke die fachliche Leitung dieses neuen Bereiches übernommen.Die Neurologische Frührehabilitation schließt sich direkt der Akutversorgung, etwa nach einem Schlaganfall mit Aufenthalt auf der Stroke Unit, an. Patienten, die unter schweren neurologischen Einschränkungen, z.B. einer Halbseitenlähmung, leiden, werden durch ein koordiniertes Behandlungsprogramm aus aktivierender Pflege mit spezifischen Reha-Maßnahmen aufgebaut und für den nächsten Schritt der Weiterbehandlung - der klassischen Rehabilitation – vorbereitet.

     

  • „STOLPERSCHEIBEN“

    Bei der Sichtung seiner Schallplattensammlung mit Schlagern, Salonmusik und Kleinkunst der 1920er Jahre machte Bernd Felbermair eine erstaunliche Entdeckung: Die meisten Sänger kommen auf den
    Schallplatten ab Mitte der 1930er Jahre nicht mehr vor, auch die Mehrzahl der Orchesterleitungen
    nicht.
    Man kann es auch so sehen: Viele dieser 90 bis 100 Jahre alten Schallplatten sind die „Stolperscheiben“
    für ihre jüdischen Künstlerinnen und Künstler. Wie die Stolpersteine vor den Wohnungen
    der Ausgewanderten und Deportierten erzählen sie uns die Geschichte der Künstlerinnen
    und Künstler, die nach 1933 fliehen mussten oder ermordet wurden. Sie wurden im NS-Staat durch
    uns heute noch geläufige Namen ersetzt.
    In zwei Veranstaltungen werden solche Stolperscheiben auf historischen Grammophonen abgespielt.
    Zu jeder dieser Schallplatten wird ein Aspekt zum Leben und Werk der dahinterstehenden Menschen und zu ihrem Verbleib nach 1933 (Deutschland) bzw. 1938 (Österreich) dargestellt.
    Stolperscheiben – Galante Zeiten
    Der erste Abend am 18.11.2021 in der Villa Seligmann öffnet ein akustisches Fenster in eine Zeit des
    Umbruchs: altertümliche Galanterie und tabulose Zeitkritik. Zu hören sein werden sog. Refrainsänger
    z. B. Leo Monosson und Paul O’Montis. Mit einer nach 1933 verhängnisvollen Satire kommt Max
    Hansen zu Gehör:
    Hitler und der Sigi Kohn Doch schon bei der fünften Maß
    kennen sich seit Jahren schon. werden Hitlers Augen nass.
    Eines Tages ging'n se aus Er umarmt den Sigi Kohn und stottert blass:
    miteinand’ ins Hofbräuhaus. Warst du schon mal in mich verliebt?
    Das ist das Schönste, was es gibt!
    (Auszug aus Liedtext von Paul Nikolaus)
    Im Rahmen dieser Veranstaltung werden nicht nur bereits veröffentlichte Lebensgeschichten zu den
    Künstlern auf den Schallplatten dargestellt. Es wird auch der Prozess der Recherchen zur Person des
    Refrainsängers Alfred Strauß und zu seinem Verbleib nach 1933 nachgezeichnet: Der Alfred-Strauß-
    Krimi! Die Recherchen fanden für die Veranstaltung „Stolperscheiben“ statt.
    Fotomontage: Bernd Felbermair (Label: OTFW)
    Stolperscheiben – Noble Zeiten
    Der zweite Abend am 25.11.2021 in der Villa Seligmann beschäftigt sich mit den „Klassik-affinen“
    jüdischen Unterhaltungskünstlerinnen und -künstlern wie Paul Godwin, Marek Weber vom Berliner
    Hotel Esplanade und Edith Lorand, die das Leitbild einer selbstbewussten Frau der 1920er Jahre
    verkörpert. Anhand von Schallplatten aus den frühen 1920er Jahren wird der Wechsel vom rein
    mechanischen Aufnahmeverfahren zur Aufnahme mit Mikrofon nachvollziehbar.
    An diesem Abend steht sowohl die Verzweiflung der ins Exil Getriebenen in dem jüdischen Tango „Ich
    hab kein Heimatland“ von Mitte 1933, …
    Ich darf nicht glücklich sein. Ich hab‘ kein Heimatland.
    Ich kenne keinen Sonnenschein. Ich hab‘ ja nichts auf dieser Welt.
    Warum bin ich so ganz allein Mein Ziel ist unbekannt.
    auf dieser Erde? Der blaue Himmel ist mein Zelt.
    (Auszug aus Liedtext von Friedrich Schwarz)
    … als auch eine Perspektive, die sich im jungen Staat Israel für die überlebenden deutschen Unterhaltungsmusiker
    bietet. Hierzu erklingt am Ende eine israelische Tangoplatte von 1948. Der Sänger
    ist Fredi Dura, ein deutscher Holocaust-Überlebender.
    Ein weiterer Schwerpunkt des zweiten Abends ist die Trennung der bis heute bekannten Gruppe
    Comedian Harmonists, die je zur Hälfte aus jüdischen und nichtjüdischen Künstlern bestand. Auch sie
    wird dokumentiert mit Originalschallplatten.
    Die Schallplatten werden auf vier Geräten abgespielt:
    1. einem Trichtergrammophon aus der Zeit der Ersteinrichtung der Villa Seligmann um 1911,
    2. einem Grammophonschrank, der bereits 1925 mit einem Elektromotor angetrieben wurde,
    3. einem Koffergrammophon aus der Zeit der Trennung der Comedian Harmonists und
    4. einem Koffergrammophon, das mit einer kriegsbedingten Unterbrechung von 1938 bis
    1954 gebaut wurde.
    Beide Veranstaltungen finden in der Villa Seligmann, dem Haus der jüdischen Musik, Hohenzollernstraße 39, 30161 Hannover, in Form eines musikalisch belegten
    Vortrags und eines anschließenden Salongesprächs statt.
    TERMINE
    Donnerstag, 18.11.2021, 19:00 Uhr Stolperscheiben – Galante Zeiten
    Donnerstag, 25.11.2021, 19:00 Uhr Stolperscheiben – Noble Zeiten

    karten@villa-seligmann.de
    Konzept und Vortrag
    Bernd Felbermair
    Bernd.Felbermair@outlook.de
    Foto: Bernd Felbermair