Info

Info
Werbung behindert oft den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab.
Bitte besuchen Sie deshalb unsere Rubrik “Handel und Wandel“.

  • Der Mann ist ein potentiell gewalttätiges Wesen

    Hitler war der gefährlichste Feldherr,der die Zivilisation je bedrohte,weil er besessen war von Technik,der rassistischen Elite Deutschlands+dass Krieg dasselbe sei wie Politik.Nachdem Zerstörung Londons scheiterte, verlagerte er den TotalenSIEG auf die Ukraine als Rohstoffgebiet

    2.)Selbst Kriegsgefangene behandelte er barbarisch als "russische Untermenschen.", z. B.nach den Kesselschlachten von Minsk,Smolensk+Kiew.3 von 5 Mio. sowjet. Gefangenen starben durch schlechte Behandlung der Wehrmacht,bis es Ende 1942 in der Steppe zur Schlacht um Stalingrad kam

    3.)Der Mann ist ein potentiell gewalttätiges Wesen. Um uns von #Clausewitz-Lehren des Krieges als unbegrenzter Anwendung von Gewalt abzuwenden, müssen wir uns #MargretMead anschließen, er stelle eine "Erfindung" dar, sonst werden wir nicht überleben.(aus JohnKeegan,KriegsKultur).

    4.)Hitler führte die #Wehrpflicht wieder ein. Was aber wir 2023 wieder schnellstens erlernen müssen, sind die Gewohnheiten "primitiver" Völker, zu denen Selbstbeschränkung, Diplomatie und Verhandeln gehörten, und uns von falschen Gewohnheiten des Kadavergehorsams zu lösen. 

    Die Lösung zur sogen. Neuen #Weltordnung ist doch ganz einfach: #Abrüstung weltweit!!! Alle Rüstungsfirmen werden mit ihrem Knowhow auf Umweltschutz umgepolt, weder USA noch China müssen Krieg führen, sondern sie arbeiten zusammen+beteiligen die anderen Länder.Wo ist das Problem? Ingeburg Peters





  • Hellinger: "Stellt euch auf die Seite der Russen"

    Schau dir "Bert Hellinger über den Ukrainekonflikt (München 04.03.2014)" auf YouTube an youtu.be/hho9RYufitY "Auf die Russen zugehen, dem Volk mit der größten Liebe und der ausgestreckten Hand! Die #Ukraine stört den Frieden. Die Deutschen sind überheblich wie immer."


  • Ausgelöscht

    Der #Genozid vor rd.83J. in #Leningrad wird in westlichen Medien weitgehend unter den Tisch gekehrt.#Putin- Mutter,Bruder,die Hälfte seiner Verwandtschaft starben im Feuerhagel der Deutschen #Wehrmacht.

    Nun wird das alte Europa mitsamt seiner #Mütter des Grundgesetzes ausgelöscht?

    Ein unvorstellbarer Gräuel: 872 Tage lang dauerte die Blockade Leningrads (inzwischen St.#Petersburg) durch die #Deutsche #Wehrmacht.

    Mehr als eine Million Menschen verhungerten, ein #Genozid (Quelle:Bundeszentrale für Politische Bildung bpb). Die Nationalsozialisten wollten Stadt und Menschen vernichten..

    Die von Katharina der Großen gegründete #Eremitage ist eines der bedeutendsten Museen der Welt und Touristenmagnet Nr. 1.

    Sie war eines der stark beschossenen Ziele der Belagerung Leningrads durch die Deutschen.Heute unterstützt die #GuggenheimFoundation die Sammlungen: Zauberhafte Gemälde von Renoir bis Gauguin, Marienbildnisse ohne Zahl usw.

    Putin hat inzwischen einen Militär-Konvoi rings um die Eremitage aufstellen lassen, vermutlich nicht aus Angst vor der Bevölkerung... Ip

    Picasso, Blaue Periode, aus der Sammlung Schtschukin

    Van Gogh


  • Ergreifen Sie die Gelegenheit, Verteidigungsminister Pistorius

    "#Verteidigungsminister" #Pistorius (#SPD), schaffen Sie #Frieden!!! Alle Geschöpfe verlangen nach Glück ohne Leid! #FriedensverhandlungenJetzt Das ist die beste, effektivste, #gewinne-bringendste Notwendigkeit. IP-Gemälde zu "Sag mir, wo die Blumen sind, über Gräbern weht der Wind"

  • Einreichungen für S+T+ARTS Prize 2023 ab heute möglich

     

    40.000 Euro für interdisziplinäre Innovationsprojekte

    (Linz/Brüssel, 11.1.2023) Ab sofort können Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Technolog*innen, Institutionen, Labs und Unternehmen ihre besten Projekte für den renommierten S+T+ARTS Prize 2023 der Europäischen Kommission einreichen.
    Das Wichtigste im Überblick:

  • Wofür steht S+T+ARTS?
  • Der S+T+ARTS Prize 2023
  • Zwei Preise à 20.000 EURO
  • Einreichung bis 3. März 2023

  • S+T+ARTS steht für Science, Technology and Arts und ist eine Initiative der Europäischen Kommission. Sie soll Technologie und künstlerische Praxis bestmöglich verbinden. Als Teil dieser Initiative zeichnet der S+T+ARTS Prize die zukunftsträchtigsten Kooperationen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Technologie und Kunst aus. Der S+T+ARTS Prize der Europäischen Kommission wird von einem Konsortium ausgeschrieben und durchgeführt, darunter federführend die Linzer Ars Electronica. Seit 2016 wurden im Rahmen des renommierten Preises mehr als 200 Projekte aus 14.291 Einreichungen aus 96 Ländern ausgezeichnet und insgesamt 280.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet.

  • Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen wiesen Mängel auf

    Knapp ein Drittel der im Jahr 2021 geprüften Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen wiesen Mängel auf. 

    Knapp ein Zehntel aller geprüften Anlagen mit erheblichen Mängeln


    WIESBADEN – Im Jahr 2021 haben die Sachverständigen-Organisationen bei knapp einem Drittel (30,6 %) der deutschlandweit 232 437 geprüften Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen technische Mängel oder Ordnungsmängel
    festgestellt. 
    Dieser Anteil war gegenüber dem Vorjahr fast unverändert (2020: 30,9 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wiesen davon 49 980 Anlagen (21,5 %) geringfügige, 21 052 Anlagen (9,1 %) erhebliche und 70 Anlagen (0,03 %) gefährliche Mängel auf.


  • Mother of Creation - Mein Jahrzehnte-Rückblick zum Jahresanfang #Hannover. JahrzehnteRückblick:
    Beleuchtung des Heizkraftwerks dem Vorstandsvorsitzenden enercity vorgeschlagen (Mein Aquarell) (GELUNGEN) sowie die Umbenennung in "WarmeSchwestern" (MISSLUNGEN) 

    Impuls zur Gründung des Fördervereins Engesohder Friedhof gegeben ((GELUNGEN) 

    RosaLuxemburg-Skulptur am Maschsee gegenüber dem "Menschenpaar" gefordert. (MISSLUNGEN) Sie hat den katastrophalen Neoliberalismus vorausgesehen. Immerhin wurde jetzt eine Straße nach ihr benannt. (GELUNGEN) 

    Der kleinen Insel Lanzarote einen Riesenwirtschaftsschub ermöglicht, indem ich dort die deutsche Inselzeitung gründete (Rettung der Salinen von Janubio, Bio-Landwirtschaft etc) , aus der dann ein MedienKonzern wurde. (GELUNGEN) 

    Highlights waren mein Aufdecken des vandalisierten Mädchenhauses der ehem.Israelitischen Gartenbauschule, aus dem die heutige Gedenkstätte Ahlem mit enormen Geldmitteln erwuchs (GELUNGEN) 
    sowie die zentrale publizistische Aktivität zur Nichtteilnahme Deutschlands am Irakkrieg (GELUNGEN)

    Den Kinderladen Glocksee aus der Schmuddelecke geholt.  (GELUNGEN)
    Alternative Pädagogen (Familie Wild aus Equador) nach Hannover eingeladen. Zweite Glockseeschule in den Rat gebracht. (MISSLUNGEN) 
    #Reformschule Grundschule Goetheplatz angeschoben, indem ich ein altes Sofa in den Klassenraum transportierte, was die mit Waldorfqualität agierende Lehrerin Karin Heckler, die glücklicherweise heute noch dort tätig ist, genehmigte. Danach waren Sofas in mehreren Klassenzimmern zu finden! (GELUNGEN)

    Gründete das erste #Hostel Hannovers. Nachahmer brachten der Stadt Millionenumsätze. (GELUNGEN) Baerbock und Grünengruppe logierten hier, auch die Greenpeace-Frauen. Meine Passport-Kunstperformance wurde schamlos vom Kulturbüro geklaut und für 15000 € an einen anderen Künstler vergeben (traurig) 

    Gründete eine der ersten #PRAgenturen, die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit, um Ordnung in die 
    Bestechungskultur zu bringen. (MISSLUNGEN!) Jede Menge gute Slogans entwickelt: z. B. "in TUI tiv" bezüglich TUI. 

    Setzte mich an der Uni usw. für Bewertung und Schutz Frauen- und #Mütterarbeit ein. (MISSLUNGEN!) 

    Brachte lange vor dem Fernsehen (PeterLustig), Greta und anderen. das Umweltmagazin mittendrin raus. (#MISSLUNGEN!) 

    Dichter-Denker-Projekt Hannover-Mitte: Leibniz, Rückert, Wieland, Lenau mit Vorträgen von Prof. Antes, Reemtsma usw. (GELUNGEN) Humboldt, Goethe, Eckermann stehen noch aus... 

    Frauen und Männer erfolgreich auf den schreibenden Weg gebracht. Heidemarie Bock und Monika Fischer "entdeckt", Elisabeth C. Gründler beispielsweise gab danach AmtsDeutsch-Eliminierungs-Kurse für Verwaltungsangestellte (GELUNGEN) 

    Veranstaltete den ersten Kunstmarkt Deutschlands im Ihmezentrum. Dort fand sich auch zum 1.Mal die Fotogruppe spectrum (Giesel, rogge,blüher, riebesehl) zusammen. (GELUNGEN)

    Aber die Stadt achtet Kreative Frauen nicht wirklich, ruft stattdessen Arbeitsgruppen zusammen und verpasste so den Titel #Kulturhauptstadt. Ingeburg Peters

  • Wolken im Museum Sinclair Bad Homburg
    Ausblick: 19. März – 13. August 2023
     
    Wolken. Von Gerhard Richter bis zur Cloud
     
     
    Der Blick zum Himmel steht im Mittelpunkt der interdisziplinären Ausstellung „Wolken. Von Gerhard Richter bis zur Cloud“ im Frühjahr/Sommer 2023. Vierzehn Künstler:innen geben verschiedene Sichtweisen auf den Himmel frei: Wolken als Sinnbild für Bewegung, Weite, Freiheit, Leichtigkeit, Energie aber auch als Indikator für Wetter, Klima und Kosmos. So hatte der Blick des Menschen in den Himmel schon immer viele Gründe. Wie vielfältig und neugierig Künstler seit Ende der 1960er Jahre diesen Blick in den Himmel von unten nach oben, aus der Luft und aus dem All künstlerisch abbilden, zeigt die Ausstellung mit Werken unterschiedlichster Techniken und Genres.
    Die „Wolkenreise“ im Museum Sinclair-Haus der Stiftung Kunst und Natur beginnt mit ausgewählten Wolkenbildern (1968 bis 1979) des weltweit renommierten Künstlers Gerhard Richter, die in einen Dialog mit jüngeren Werken von international ausstellenden Künstler:innen treten. „Wolken“ in ihren vielgestaltigen Formen und Schattierungen laden ein zum Träumen, Verweilen, Erkunden und Nachdenken. Die Ausstellung zeigt dabei auch, wie Künstler:innen die flüchtigen Momentaufnahmen von Wolken mit verschiedensten gestalterischen Mitteln festhalten. Beim Rundgang durch das Museum erleben die Besucher:innen den Entwicklungsbogen von Malerei und Zeichnung zu Skulptur, Fotografie, Videokunst und aktueller, internetbasierter Cloud Art, anhand beispielhafter Arbeiten und Installationen.
    Mit Werken von:
    Gerhard Richter und Isabelle Arthuis, Julius Bockelt, Jonas Fischer, Ian Fisher, Noa Jansma, Barbara Klemm, Gerhard Lang, Marie-Jo Lafontaine, Lyoudmila Milanova, Arnulf Rainer, Adrian Sauer, Angela Schwank und Berndnaut Smilde.

  • Unser Friedensnobelpreis 2012 ist 10 Jahre her - was nun, im UkraineKrieg will es nicht gelingen

    IP: "#Habermas sah Ansätze europäischer Identität in der angeblichen Protestbewegung Irakkrieg.Das waren aber Prof.HH.Nolte,Galtung,ich+Schröder-Köpf,in genau dieser Reihenfolge. Die Arroganz des USA-Weltmacht-Status vernichtet sie nun. Eine #Volldemokratie hat nur die Schweiz - noch?"
    Geliked von:
    Conflicts≠Violence
    @JohanGaltung
    Folgt Dir
    •Mathematics(how to think)•Sociology(what to think abt)•Founder of applied #PeaceResearch •For a quick tour d'horizon, see #QAjg
    IP:
    Was wir brauchen,ist jemand,der zumindest partiell am Schalthebel der Macht sitzt+dem/der eine Beendigung des #UkraineKrieg aus welchen Gründen auch immer in den politischen oder finanziellen Kram passt.Stattdessen verballern die Rüstungsauftraggeber ihre alten Waffen bei uns.

  • Baumwolle #Hannover. Wie zart und kuschelig diese Baumwolle am Zweig (bei Rewe 3,33) aussieht, geradeso wie die Textilien es sind, die aus ihr hergestellt werden. Welch ein Kontrast zu den Ölraffinerien, in denen der Rohstoff für unsere Synthetikkleidung hergestellt wird... Ipideenfoto 



  • Einzigartig
    Eva Engelken hat ein Buch geschrieben, das auf jedem Wohnzimmertisch liegen sollte. ISBN: 9783986180288, 19,90 €. Schnell bestellen! 
    Engelken: "Die Technokratie schlägt zurück. Unter dem Mäntelchen der Freiheit des Einzelnen treiben neue Protagonisten eine Entwicklung voran, wie sie frauen- und menschenfeindlicher nicht sein könnte."
    Ihr Buch (die dreifache Mutter erwachsener Kinder hat es ihrer Mutter gewidmet) ist ein fundierter und emotionaler Appell, Ja zu Frauen, Müttern und Mädchen zu sagen, sie zu schützen und ihre Rechte zu verteidigen. Ein Buch für alle, die den Wert des Frauseins bewahren und ihre Einzigartigkeit feiern wollen. 
    Das Titelblatt des Buches suggeriert allerdings irgendwas zwischen germanysnextmodel+PräsidentengattinimSexclub. Dabei ist der Inhalt sooo wichtig, weil Volljuristin #Engelken unter anderem zeigt,wie durch das #Selbstbestimmungsgesetz Tür+Tor für Missbrauch, z. B. für #PÄDOKRIMINELLE, oder auch den medizinisch-industriellen Komplex geöffnet wird.





  • Planeten und Satelliten Als #derKleinePrinz (er kam vom Asteroiden 358?) auf den Planeten des Geschäftsmannes kam, zählte der 500 Millionen Sterne, ließ sie patentieren und auf Papier schreiben, um sie zu besitzen.
    Du bist für die Sterne nicht nützlich, sagte der KleinePrinz. 
    Ich ergänze: Satelliten sind es auch nicht.
    Zuvor war unser Kleiner Prinz auf dem Planeten eines Geographen. Er weiß, wo sich die Meere befinden, braucht dazu aber Forschungsberichte, weil er seinen Schreibtisch nicht verlässt. 
    Es gebe zu wenig Forscher, die ihm Nützliches berichten können. 

    Ob er die Blumen auch aufschreibe, fragte der Kleine Prinz. 
    "Wir schreiben Blumen nicht auf, sie sind zu vergänglich", antwortete der Geograph... 





Ich = Ich + Du

Ich = Ich + Du

Jedes private Besitztum ist mit einer sozialen Hypothek belegt…

 

Von Unica Peters

 

Die hispanische Befreiungstheologin und Feministin Ada María Isasi-Díaz über „Solidarity – The Social Contract of the 21st Century“.

Prof. Isasi-Díaz verdeutlicht anhand der Leitwerte der französischen Revolution –liberté, égalité, fraternité die Notwendigkeit von Solidarität.

Der auf das Prinzip der Solidarität verweisende Wert der Brüderlichkeit ist laut Isasi-Díaz als einziger der drei Begriffe in unserer westlichen Welt nicht als Gesetz kodifiziert worden. Dabei ist Solidarität in Zeiten der Globalisierung unabdingbar, um Gerechtigkeit zu erreichen. Verstanden ist Solidarität hier als gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Interessen. Bedürftige und Besitzende sind intrinsisch miteinander verbunden; Menschen sind soziale Wesen.

Wir gehen moralisch und auch wirtschaftlich zugrunde, wenn wir uns von den Menschen der „Dritten Welt“ nicht zum Nachdenken über unseren Lebensstandard herausfordern lassen. Zu ihnen stehen wir in einem beidseitigen Abhängigkeits-Verhältnis.

Wir tragen Verantwortung füreinander und haben Anspruch auf gegenseitige Unterstützung. Deswegen geht Solidarität ihrer Struktur nach deutlich über Wohltätigkeit hinaus, auch wenn Letztere nichts Schlechtes ist.

Solidarität bedeutet nicht, zu applaudieren, wenn Unterdrückte

für ihre Rechte kämpfen. Solidarität bedeutet, sich den kritischen

Anfragen und den Forderungen nach Unterstützung, mit denen

sie sich an uns Privilegierte wenden, zu stellen.

Dass die Armen und Schwachen dieser Welt solche Erwartungen

und Wünsche haben, beschrieb Ada María Isasi-Díaz am Beispiel

einiger katholischer Nonnen in einem ländlichen Teil Südamerikas,

die sie auf einer Reise besuchte.

Kurz vor der Abfahrt berichteten die Frauen, ihnen fehlten die Mittel,

um ihre jungen Schutzbefohlenen für die Schule auszurüsten.

Sie begnügten sich nicht damit, für ihr Engagement gelobt zu werden,

sondern sie baten Frau Isasi-Díaz, ihre persönlichen Möglichkeiten

der Unterstützung auszuschöpfen. Daraus wurde ein Spendenappell,

der einige Mittel einbrachte.

Das Entscheidende an der Situation war die gleichberechtigte Begegnung.

Spenden zu sammeln oder Protestbriefe zu schreiben ist kein Akt der

Güte und Muße, sondern das Eingeständnis, mit dem Rest der Welt verbunden zu sein.

Unser Ich ist nicht vollständig ohne ein Du.

Ohne unser Gegenüber sind wir nicht wir selbst.

Arme und unterdrückte Menschen existieren nicht unabhängig

von unserer Situation. Weil wir wir sind, sind sie sie.

Dabei gilt zu bedenken, dass Armut ein politisches Problem ist.

Wir haben uns unsere Privilegien nicht mit eigener Hand genommen.

Aber um wir selbst zu sein und uns selbst zu erkennen, müssen wir

uns unserer privilegierten Lebensumstände bewusst werden und

die Konsequenz daraus ziehen:

Wir sind moralisch dazu verpflichtet, Verantwortung für unseren

Reichtum zu übernehmen und uns für die Anliegen der Armen zu öffnen.

Die „Occupy“-Bewegung in den USA etwa hat die Diskussion über

den Kapitalismus verändert, und Frau Isasi-Díaz sympathisiert

mit der Idee einer „Occupy Faith“-Bewegung, die eine ähnliche

Gesellschaftskritik zugunsten eines fairen Miteinanders ins

Zentrum des christlichen Glaubens stellt.

Dem neoliberalen Trend der Privatisierung stellt sich

zum Beispiel die US-Finanzexpertin Elizabeth Warren entgegen,

die auch eine 2010 von Präsident Barack Obama bewilligte

Verbraucherschutzbehörde für Finanzprodukte durchsetzte.

Schließlich fahren auch Millionäre, die sich aufgrund ihrer

finanziellen Mittel als über staatliche Versorgungssysteme

erhaben fühlen, auf Straßen, die mit Steuergeldern finanziert wurden.

Frau Isasi-Díaz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die

Äußerung Johannes Paul des II., jedes private Besitztum sei mit einer sozialen Hypothek belegt.

Wie soll nun eine Befreiung aussehen?

Eine gesunde, solidarische (Welt-)gesellschaft zeichnet sich

für die Vortragende aus durch „fullness of life“.

Dies entspricht dem, was Indigene in Südamerika unter

el buen vivir verstehen: Gut (als Adverb verstanden!) zu leben

bedeutet demnach, dass Menschen, Gemeinschaften und

die Natur in Harmonie leben, einander respektieren und keine Gewinne

auf Kosten der anderen Mitglieder der Gemeinschaft anstreben.

Auch im Königreich Bhutan setzt man dem Gewinnstreben

andere Werte entgehen: statt dem Bruttosozialprodukt

ist hier das aus vier Säulen und acht Indexen basierende Prinzip des

„Bruttosozialglücks“ Maßstab für Glück und Zufriedenheit.

Das Beispiel des nach westlichen Maßstäben wirtschaftlich

unter­entwickelten Königreichs Bhutan wirft außerdem

die Frage nach Sinn und Ziel von Entwicklungspolitik,

und Entwicklungszusammenarbeit als Alternative, auf.

Martha Nussbaum, Philosophin und Professorin

für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago,

entwickelte in diesem Bereich in den 1980er Jahren gemeinsam

mit Amartya Sen den „Fähigkeiten-Ansatz“,

der Fähigkeiten (im Sinne von substantiellen Freiheiten wie einem

langen Leben, Beteiligung an wirtschaftlichen Transaktionen

und politischer Teilhabe) als konstitutive Bestandteile

von Entwicklung ansieht und Armut als Entzug von Fähigkeiten definiert.

Die von Isasi-Díaz aufgegriffenen Themen zeigen,

dass Solidarität auf der Ebene der Werte und Maßstäbe ansetzen muss.

Solidarität entsteht und wird notwendig, weil wir soziale Wesen sind.

Sie ist ein menschlicher, kein allein christlicher Wert.

Die anfangs erwähnte, beidseitige Beziehung zwischen

Angehörigen der Ersten und der Dritten Welt braucht

keine Intimität oder Vertrautheit, um funktionieren zu können.

Auch aus Gebieten, die weit von uns entfernt sind, erreichen

uns Botschaften, Ansprüche und Erwartungen.

Wir wissen um die Verknüpfungen unseres Wohlstandes

mit der Armut in der Welt. Wenn wir unserer Verantwortung

gerecht werden wollen, können wir

keinen „individuellen“ Weg gehen und uns

der beidseitigen Beziehung entziehen.

Aber auch in unterprivilegierten Gruppen entsteht

Solidarität nicht automatisch. Isasi-Díaz berichtete

hier von Latinas in den USA, die sich aufopfern,

um ihren Kindern den Besuch Oberschule oder

sogar der Universität zu ermöglichen.

Die nun gebildeteren Kinder schämen sich oft

für die Einfachheit ihrer Mütter, anstatt ihnen dankbar zu sein.

Als Einwanderer zweiter Generation meinen sie,

sich in die Erste Welt einkaufen und anpassen zu müssen.

Häufig entwickeln sie erst mit Heirat und Familiengründung

ein Bewusstsein dafür, dass ihre eigene Stellung

auf der Unterstützung der Müttergeneration beruht.

Im Sinne der Solidarität wäre es für diese jungen Amerikaner wichtig,

sich weiterhin in ihrer Herkunftsgemeinschaft verwurzelt zu sehen

und zu versuchen, dieses Prinzip der gegenseitigen Hilfe in ihrem

neuen gesellschaftlichen Umfeld zu etablieren.

 

Natürlich können wir nicht in allen Lebensbereichen gleichermaßen

Verantwortung für unsere Privilegien übernehmen und uns

solidarisch mit den sozial und wirtschaftlich Unterdrückten zeigen.

Aber wir können Schwerpunkte in einigen Bereichen setzen.

Auch unser Leben im materiellen Sinn zu vereinfachen kann helfen,

das „wir“ zu entdecken.

An dieser Stelle kommt eine wichtige Frage auf: Wie sollen

wir mit den Unterdrückern, den Reichen, umgehen?

Frau Isasi-Díaz stimmt zu, dass dies ein heikler Punkt sei.

Sie wies darauf hin, dass es auch unter den Superreichen Menschen gibt,

die sich in der Verantwortung sehen, etwa Warren Buffet und Bill und Melinda Gates,

die seit Jahren nicht nur die Zinsen, sondern auch die Substanz

ihres Vermögen in private Wohltätigkeitsstiftungen investieren.

Generell wird es aber wohl schwer sein, den Superreichen zu vermitteln,

dass sie den Rest der Gesellschaft (also sowohl uns als Mittelschicht,

als auch die Ärmsten) brauchen.

Ada María Isasi-Díaz bezeichnet sich denn auch ganz offen

als historische Utopistin, die fest an das „Wir“-Gefühl glaubt, weil sie es z.B. in indigenen Gemeinschaften erlebt hat.

Ada María Isasi-Díaz ist Prof. em. für Ethik und Theologie

an der Drew University, New Jersey.

Kontakt: aisasidi@drew.edu.

Homepage: http://users.drew.edu/aisasidi/.

Ihr neues Buch, das die im Vortrag vorgestellten Ideen entwickelt,

wird 2013 unter dem Titel Justicia:

A Reconciliatory Praxis of Care and Tenderness bei der Fortress Press erscheinen.


[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Conacami, Abschnitt „Mission and Vision“,

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bhutan,

Abschnitt „Wirtschaftliches Gefälle“, abgerufen ab 10.01.12.

Berichte über Bhutan gibt es laut Isasi-Díaz regelmäßig auf aljazeera.com.

[4] http://en.wikipedia.org/wiki/Martha_Nussbaum, Abschnitt „The Capability approach“,

Frau Isasi-Díaz empfiehlt hierzu auch Nussbaums 2000

bei der Cambridge University Press erschienenes Buch Women and Human Development.

Interview mit Klaus Theweleit über Elternzeit

Die Quadratur des Kreises:
Wenn die Eltern
gemeinsam arbeiten und erziehen…

 

Es herrscht eine große Unlust unter den jungen Leuten, Kinder zu bekommen. Immer mehr potentielle Eltern trauen sich Kindererziehung überhaupt nicht mehr zu und haben Angst vor beruflichen und finanziellen Einschränkungen. Einen der Nestoren in Sachen Gleichberechtigung, Klaus Theweleit, Verfasser des  Buches “Männerphantasien” über die männliche Eroberungskultur (Piper-Verlag), der kürzlich einen viel beachteten Vortrag mit anschließender Diskussion in Hannover dazu hielt, befragte ich dazu, wie Monika Theweleit und er ihr Familienleben gestaltet haben.
Als neueres Beispiel gleichberechtigter Kindererziehung dient ja auch Arbeitsministerin von der Leyen mit 7 Kindern und mithelfendem Mann. Zum Schluss Informationen ihres Ministeriums dazu.

Ingeburg Peters: Wie hat sich der Rollentausch über die Jahrzehnte hin auf Ihre Beziehung ausgewirkt?
Theweleit: „Rollentausch” ist nicht ganz richtig. Es handelt(e) sich um Arbeitsteilung. Meine Frau hat halbtags in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet, vormittags. Ich bin mit Sohn zu Hause geblieben und habe, so weit immer möglich, an meiner Dissertation gearbeitet. Regel dabei: das Kind geht vor.

Einer war immer für die Kinder da

Mittags habe ich gekocht; und das auch so beibehalten, als die Kinder (ein weiteres war dazugekommen) im Kindergarten und in der Schule waren. Nachmittags, wenn meine Frau zu Hause war, konnte ich die nötigen Bibliotheks-Besuche machen, Kopieren etc. oder auch mit den Kindern ins Schwimmbad gehen oder ähnliches. So war (mindestens) einer von uns immer für die Kinder da, manchmal auch beide. Seit die Kinder in Kindergarten bzw. Schule waren, lag meine tägliche sichere Zeit fürs Arbeiten zwischen morgens 8 Uhr (wenn alle aus dem Haus waren) und ca. 12 Uhr 30, wenn es Zeit fürs Kochen wurde. – wenn nicht eins der Kinder krank war und Arztbesuche anstanden. An den Wochenenden hat meine Frau überwiegend gekocht. Ich konnte etwas länger am Stück arbeiten. Abends dann meistens Besuche, Freunde, Kino oder ähnliches. Keine für abends eingeplante Arbeitszeit.

Zeiträume

diszipliniert nutzen

Diese Aufteilung der Arbeit mit den Kindern, Bringen zum und Abholen vom Kindergarten, Elternabende in der Schule, Anschauen der Hausaufgaben, Lernen mit den Kindern, wenn nötig, Kontakte mit anderen Eltern und den Freunden der Kinder,  und was sonst alles noch dazu gehört, haben wir 25 Jahre lang so praktiziert, dass größere Konflikte nicht entstanden. Ende der 70er Jahre begann meine Frau eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin (DPV); das schloss eine mehrjährige Lehranalyse und abendliche Seminare ein; ich war dann zu Hause, was mir nicht sehr schwer fiel, da ich bis zu meinem 30. Lebensjahr so gut wie jeden Abend auswärts, in der Kneipe oder mit Freunden und Genossen verbracht habe; mein Bedarf in dieser Hinsicht also einigermaßen gedeckt war.
Weder hat die berufliche Weiterbildung meiner Frau, noch hat die Weiterentwicklung meines Schreibens unter den Arbeitsansprüchen des jeweils anderen gelitten.

Beide hatten ihre eigenen Bereiche

Eher im Gegenteil: zwar ist es unserer Meinung nach für eine solche funktionierende Arbeitsteilung unerlässlich, dass jede(r) seinen eigenen Bereich hat; die eigenen Kontakte und Freundschaften im eigenen Arbeitsbereich, wo der andere nichts hineinzureden hat.
Peters: Dennoch sind Sie der berühmtere Ehepartner geworden.
Theweleit: Im Lauf der 80er hat meine Frau neben der Kliniktätigkeit in eigener psychoanalytischer Praxis zu arbeiten begonnen; seit ca. 10 Jahren arbeitet sie nur noch selbstständig in ihrer Praxis. Umso schöner ist diese wechselseitige Selbstständigkeit, wenn beide Bereiche sich zusätzlich berühren bzw. überschneiden. So hat mein Schreiben, da zu großen Teilen psychoanalytisch ausgerichtet, immer von der Arbeit und den Kenntnissen meiner Frau profitiert. Konkret: sie ist die erste Leserin und Kritikerin der meisten meiner Texte (abgesehen von kleineren journalistischen Arbeiten, die manchmal auch so rausgehen). Während sie ebenso an den Weiterungen meiner Arbeit, besonders in den Kunstbereichen, partizipiert. Womit die Frage der „Berühmtheit” angegangen wäre. Ich habe in meinen Büchern immer betont, dass meine spezifische Art zu Schreiben als ein Koprodukt aus unserer Art der Beziehung, nicht nur der intellektuellen, angesehen werden soll. Die Beziehung zu den Kindern eingeschlossen und die zu den Freunden auch (was manche Leser meiner Bücher „nervt” – wozu immer die Erwähnung dieser Monika da; andere aber entsprechend anspricht). Denn: natürlich sind wir seit den frühen 70ern vorwiegend mit Leuten in Berührung (wenn auch seit Mitte der 80er nicht mehr in WG-artigen Wohnformen), die ein ähnliches Lebensmodell zu leben versuchen; also auf der Grundlage möglichster Gleichheit zwischen allen Beteiligten. Es gibt mehr solcher Menschen als man gemeinhin denkt (bzw. als das, was die Statistiken zu denken nahelegen). Diese Menschen leben allerdings in keiner Form irgendeiner öffentlichen Publicity.

Vergnügliches Lernen mit Kindern

Andererseits: mich hat es immer gewundert, dass nicht mehr Männer die Arbeit mit ihren Frauen entsprechend teilen. Es geht ja gar nicht darum, dass ein Teil für den anderen sein „öffentliches Leben” total aufgibt; es geht durchaus für beide (auf den Pferdefuß komme ich gleich). Es sind auch nicht primär die beruflichen (angeblichen) Karrierehindernisse. Es sieht vielmehr so aus, dass ein Großteil der Männer seine etwas blöden Gratifikationen aus den jeweiligen Männerclubs, Sportclubs, Saufclubs, Raufclubs nicht aufgeben will – aus Angst, eine nähere Arbeits- und Lebensbeziehung zu ihren Frauen würde ihnen nichts Gleichwertiges bieten; so dass sie vor ihrer Männerhorde als irgendwie in ihrer Freiheit Beschnittene dastehen würden. Das hält Mann bei uns schlecht aus – und gibt sich mit den dürftigen (und oft auch konkurrenten und sehr neidischen) Pseudogratifikationen des allgemeinen Kerle-Vereins zufrieden. Tragisch (denn Männer sind in aller Regel nicht sehr freundlich untereinander)! Ihnen entgeht eine Menge, wovon sie nichts ahnen; besonders im engen Umgang mit Kindern, der für mich immer eine Quelle ständigen Lernens war; eines vergnüglichen Lernens.

Der Pferdefuß ist

die schlechte Rente

Der Pferdefuß? Nicht die Ungleichheit im »öffentlichen Bekanntsein«. Darauf war meine Frau nie scharf. Und ich reiße mich nicht um Talkshows. Der Nachteil liegt im Finanziellen. Halbtagsarbeit in der Klinik bedeutet: halbe Rente. Nicht bis 65 dort durchgearbeitet zu haben bedeutet: weitere Rentenminderung. Und Leben als Schriftsteller mit Künstlersozialkasse bedeutet: Rentenbeiträge auf unterster Stufe.
Von der Alterssicherung war bisher die Arbeitsteilung in der Kindererziehung in den meisten Fällen nachteilig, von der Arbeitsform her aber bestens.

 

Und hier der
neueste Stand der Rechtslage

Zur Berücksichtigung von

Kindererziehungszeiten

in der Rentenversicherung:

Zeiten der Kindererziehung nach § 56 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) führen für Mütter und Väter in der gesetzlichen Rentenversicherung zur Versicherungspflicht. Die Rentenbeiträge dafür werden nicht vom Versicherungspflichtigen, sondern vom Bund gezahlt.
Diese Zeiten wirken rentenbegründend und rentensteigernd wie Pflichtbeitragszeiten aufgrund einer Erwerbstätigkeit. Bei Geburten vor 1992 umfasst die Kindererziehungszeit ein Jahr, bei Geburten ab 1992 beträgt sie drei Jahre. Sie werden mit 100 Prozent des Durchschnittsentgeltes aller Versicherten im jeweiligen Erziehungsjahr bewertet.
Die Zeiten der Kindererziehung können selbst dann angerechnet werden, wenn die Eltern während dieser Zeit einem anderen Alterssicherungssystem angehört haben. Voraussetzung ist jedoch, dass sie in dem anderen Alterssicherungssystem nicht annähernd gleich berücksichtigt werden wie in der gesetzlichen Rentenversicherung. Von dieser neuen Regelung profitieren vor allem Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen.
Anmerkung der Redaktion: Berufsständische Versorgung im engeren Sinne ist die auf einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft beruhende Altersversorgung für kammerfähige freie Berufe (Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater beziehungsweise Steuerbevollmächtigte, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer, Zahnärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten  und Ingenieure).
Die Kindererziehungszeit wird nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat. Erziehen die Eltern ihr Kind gemeinsam, ohne dass der Erziehungsanteil eines Elternteils überwiegt, erhält grundsätzlich die Mutter die Kindererziehungszeit. Soll der Vater die Kindererziehungszeit erhalten, obwohl er das Kind nicht überwiegend erzieht, müssen sie für die Zukunft eine übereinstimmende gemeinsame Erklärung abgeben. Diese Erklärung kann auch rückwirkend, höchstens jedoch für zwei Kalendermonate, abgegeben werden.
Neben Beitragszeiten wegen Kindererziehung können Eltern auch sogenannte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung nach § 57 SGB VI erhalten. Diese erleichtern den Zugang zu einer Rente. Die Berücksichtigungszeit für Kindererziehung beginnt mit dem Tag der Geburt und endet mit dem Monat der Vollendung des zehnten Lebensjahres des Kindes.
Kinderberücksichtigungszeiten werden wie Kindererziehungszeiten nur einem Elternteil zugeordnet – demjenigen, der das Kind überwiegend erzogen hat.

QR Code Business Card