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- Frankfurter Plattform deutschlandweit erfolgreichstes Mitfahr-App-Projekt
Ergänzung zum ÖPNV vermittelt 54.000 Mitfahrten in zwei Jahren und wächst weiter
ffm. Insgesamt 54.000 Mitfahrten und mehr als 5000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer: Mit diesen Zahlen ist die arbeitgeberorientierte Mitfahr-App in Frankfurt die deutschlandweit erfolgreichste ihrer Art. Seit dem Start im Oktober 2024 wurden mehr als zwei Millionen Personenkilometer bei durch die Mitfahrplattform vermittelten Fahrten zurückgelegt. Das Pilotprojekt ist eine Kooperation der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ und des Französischen Unternehmen Karos Mobility, vormals goFLUX. Das Ziel: eine flexible Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr schaffen und den Autoverkehr in Frankfurt reduzieren.
„Wir freuen uns über den Erfolg der Mitfahrplattform, der uns darin bestätigt, dass es eine große Nachfrage nach innovativen Mobilitätsangeboten gibt“, sagt Prof. Tom Reinhold, Geschäftsführer von traffiQ. „In einer Pendlerstadt wie Frankfurt am Main brauchen wir solche flexiblen Ergänzungen zum öffentlichen Nahverkehr. Jedes Auto weniger auf der Straße bedeutet weniger Emissionen und entlastet den Verkehrsfluss für alle, die nicht ohne Weiteres auf Bahnen und Busse umsteigen können.“
Über die Mitfahr-App von Karos können Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Plattform zum Bilden von Fahrgemeinschaften zur Verfügung stellen. Als Projektpartner in Frankfurt nutzen gegenwärtig der Flughafenbetreiber Fraport und das Siemens-Schaltanlagenwerk in Fechenheim diese Möglichkeit. In den Belegschaften kommt das Angebot bestens an: „Die Nachfrage wächst kontinuierlich: Mit fast 4000 Mitfahrten war der September 2026 der erfolgreichste Monat seit Projektbeginn“, erklärt Reinhold. „Die Mitfahrtplattform hat einen sehr positiven Effekt für den Klimaschutz: Bei allen Fahrten zusammen wurden bisher bereits 250 Tonnen CO2 eingespart.“ Das ist so viel, wie rund 11.500 Bäume im Jahr absorbieren können.
Für die Unternehmen bieten sich durch die Mitfahr-App mehrere Vorteile: Sie können ihren Beschäftigten, die für ihren täglichen Arbeitsweg bisher alleine im Auto fahren, eine kostengünstige und nachhaltigere Alternative anbieten und zugleich ihren Bedarf an Unternehmensparkplätzen reduzieren.
In Zukunft soll das Projekt auf weitere Unternehmen in Frankfurt ausgeweitet werden – idealerweise solche, die sich in räumlicher Nähe zu den bestehenden Projektpartnern befinden. Ziel ist, die Anzahl an Mitfahr-Angeboten und -Anfragen weiter zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit passender Strecken zu optimieren.
Die Mitfahr-App ermöglicht es den Beschäftigten der Unternehmen, sich für gemeinsame Fahrten zu verabreden, Fahrgemeinschaften zu bilden und so einfach und umweltfreundlicher zur Arbeit zu gelangen. Wer Kolleginnen oder Kollegen in seinem Fahrzeug mitnimmt, erhält dafür drei Euro als Anreiz. Für Mitfahrerinnen und Mitfahrer, die ein Deutschland-Ticket oder ein anderes ÖPNV-Abo besitzen und dieses in der App hinterlegt haben, ist das Angebot kostenlos. Alle anderen zahlen 50 Cent pro Fahrt. Auch für den seltenen Fall einer kurzfristigen Absage einer Fahrt ist gesorgt: Dann übernimmt die Karos-App die Kosten für ein Taxi oder ÖPNV-Ticket, sodass das Ziel sicher erreicht wird.
Derzeit wird die Anreiz-Zahlung von bis zu drei Euro pro Fahrt von traffiQ übernommen. Zudem wird das Pilotprojekt über das Förderprojekt „SMILE“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert, an dem neben Fraport und Karos auch die Hochschulen Bielefeld und RheinMain beteiligt sind. Sowohl Pilot- als auch Förderprojekt laufen noch bis Mitte 2027. Von dann an soll sich die Mitfahrplattform selbst tragen. Ziel ist es, Frankfurt weit eine Ergänzung des Nahverkehrsangebots zu schaffen, die keine zusätzlichen Kosten verursacht. Damit dies gelingt, werden derzeit verschiedene Finanzierungsmodelle geprüft. Denkbar wäre beispielsweise, Einnahmen durch die Bewirtschaftung freiwerdender Parkflächen zu generieren. Auch eine teilweise Reinvestition des Geldes, das die beteiligten Unternehmen durch ihren geringeren Bedarf an Parkplätzen einsparen, wäre möglich.
Dazu meine Anmerkung: Als Schülerinnen des KaiserWilhelm-Ratsgymnasiums (KWR) Hannover in einem Wettbewerb der Boston Consulting Group eine Mittransport-App für Gegenstände vorschlugen, gewannen Designerinnen von Schultaschen. Die enttäuschten Mädchen wurden dann kliischeehaft als Trost zu einem Eis eingeladen...
- Online-Bewertungen eröffnen neue Perspektiven auf Pflegequalität
Hannover, 13. Oktober 2026. Was macht gute Pflege aus, und was davon wird im Internet sichtbar? Diesen Fragen ist das Forschungsprojekt ErPA – Erfahrungsberichte und Bewertungen von Pflegebedürftigen und Angehörigen in den sozialen Medien – drei Jahre lang an der Hochschule Hannover (HsH) und der Universität Bielefeld nachgegangen. Die Ergebnisse liegen nun vor: Online-Bewertungen bilden eine Perspektive auf Pflegequalität ab, die in den etablierten Qualitätssystemen bislang kaum berücksichtigt wird.
Für das Projekt wurden erstmals in Deutschland Online-Bewertungen stationärer Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich ausgewertet. Das Forschungsteam analysierte mehr als 114.000 Google-Bewertungen von nahezu 10.000 Einrichtungen. Ergänzend führte es qualitative Interviews und befragte An- und Zugehörige sowie Einrichtungsleitungen. Das Projekt wurde von September 2023 bis August 2026 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung gefördert.
„Online-Bewertungen sind weit mehr als Sterne im Internet. Sie machen sichtbar, was Menschen im Alltag als gute oder schlechte Pflege erleben – etwa Freundlichkeit, Kommunikation, Atmosphäre oder den Umgang mit Angehörigen. Genau diese Perspektive wird in klassischen Qualitätsberichten bislang nur begrenzt abgebildet“, sagt Prof. Dr. Nina Fleischmann von der Hochschule Hannover.
Zwischenmenschliches steht im Vordergrund
Die Analysen zeigen: In den Bewertungen spielen pflegefachliche Einzelaspekte meist eine untergeordnete Rolle. Die Verfasserinnen und Verfasser schildern vor allem zwischenmenschliche Erfahrungen und den Umgang im Alltag. Negative Bewertungen werden besonders häufig gelesen und kommentiert und können das öffentliche Bild einer Einrichtung nachhaltig prägen. Nur wenige Einrichtungen reagieren bislang aktiv auf Rückmeldungen im Netz. 87 Prozent der befragten Angehörigen hatten bereits Online-Bewertungen zu Pflegeeinrichtungen gelesen. Bei der Wahl einer Einrichtung wiegen persönliche Eindrücke, Empfehlungen und der Ruf des Hauses jedoch schwerer als die Sternebewertung. Viele Angehörige wünschen sich, dass Einrichtungen insbesondere auf kritische Bewertungen öffentlich reagieren.
Rund zwei Drittel der befragten Einrichtungsleitungen halten Online-Bewertungen für wichtig für die Außenwirkung ihrer Einrichtung. Gleichzeitig begegnen viele ihnen mit gemischten Gefühlen: Kritik greifen sie lieber im persönlichen Gespräch auf, der öffentliche Charakter digitaler Bewertungen wird teilweise als belastend empfunden. Etwa die Hälfte der befragten Einrichtungen beantwortet Online-Bewertungen aktiv.
Nach Einschätzung des Forschungsteams können digitale Erfahrungsberichte bestehende Verfahren der Qualitätsmessung zwar nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Sie zeigen, welche Erfahrungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angehörige mit Pflege verbinden und welche Erwartungen sie an eine gute Versorgung haben. ErPA liefert damit Impulse für die Qualitätsentwicklung, die Versorgungsforschung und die Diskussion über nutzerorientierte Qualitätsindikatoren in der Langzeitpflege.
Online-Abschlussveranstaltung am 25. November
Zum Abschluss des Projekts lädt das Forschungsteam am 25. November 2026 von 9 bis 12 Uhr zu einer Online-Veranstaltung ein. Nach einem Überblick über die zentralen Ergebnisse stehen die im Projekt entwickelten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Online-Bewertungen in der stationären Altenpflege im Mittelpunkt. Sie sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis diskutiert und weiterentwickelt werden. Anmeldungen sind bis zum 13. November 2026 per E-Mail an nina.fleischmann@hs-hannover.de möglich. Weitere Informationen unter https://hs-h.de/abschlussveranstaltung-erpa.
- Elif, ach Elif, ich liebe dich so...

Auch meine Großnichte heißt Elif (von Hoyningen-Huene). So kommt neuer Schwung in das baltische Rittergeschlecht, den Nachfahren von Katharina der Großen. iptextfoto
https://youtu.be/gJXD06Ei5FA?si=EBKVaLdSW2HEIrhQ
https://youtube.com/shorts/t56kWh_9Woc?si=0VPQvkEf5lvGl_Z2 - Halbmarathon und Hiphop
Hannover. Der Halbmarathon von EichelsEvent führte auch durch Lenau- und Braunstraße. Am Glockseeplatz 1 hatte enercity den Sonntag geopfert, um alles dazu Nötige zur Verfügung zu stellen. Trotz strömendem Regen fand die Premiere dieses neuen Laufformats entlang des Graffiti-Karrees statt. iptextfotos
Dixie-Klo-Epidemie? 
Goetheplatz: Die menschliche Urahnin kam aus Äthiopien. - Sofort Merz absetzen, Merkel einsetzen!
Deutschlands Bundeskanzlerin Merkel war die einzige, die mit Kompromissen, aber klarer Linie und viel Diplomatie, gen USA als auch China und Russland, das Staatsschiff lenkte. Mann hechelte über sie, sie ging mit blauen, grünen und gelben Flecken (wie Nina Hagen es im Abschiedslied formulierte) aus dem Amt, ballte die Lederhandschuhfäuste bei den Abschiedsfanfaren, während der Militärchef breitbeinig sein Gemächt betonte.
Inzwischen gibt es Satirikerinnen, die sie wieder als Kanzlerin wollen (und nur Satirikerinnen dürfen bei uns überhaupt noch etwas sagen, weil sie unausgesprochen den Paragraphen 20 haben (früher 51), also als unzurechnungsfähig gelten wie einst die Narren am Hofe).
Die Idee ist von mir, bin die ganze Zeit für Merkel eingetreten. Aber es ist wohl zu spät. Trump veranlasst Militärhinrichtungen, alle Seiten schulen ihre KI auf Untergang. Chemielabore arbeiten weltweit an tödlichen Viren, auch in Deutschland. Der Golfstrom stockt.
Und dennoch, es ist die einzig intelligente Leistung, die uns zur Verfügung steht: sofort Merz absetzen, Merkel einsetzen.ip
- Wer nennt die Mütter? Keine Zeit für Zärtlichkeit? Gebärneid?
Erich Fromm, meines Wissens der einzige Psychologe, der seiner Frau treu blieb, hat sich intensiv mit der naturalen Produktivität der Frau und dem Gebärneid des Mannes auseinandergesetzt. Man möchte meinen, das sich überlegen gerierende Patriarchat sei inzwischen bei jungen Leuten überwunden. Dies Verhalten der neuen Väter deutet nicht darauf hin: Sie berichten, was sie kochen und wie sie die Kinder von der Schule abholen, als hätten ihre Kinder keine Mutter und sie selbst keine Partnerin. Irgendetwas stimmt da nicht.
Die Rumpelstilzchen-Zeiten, als die Frau nichts als ein Gefäß war, Gebärkuh, als Gefangene ihrer Kinder beraubt, sollten doch eigentlich vorbei sein und sind wissenschaftlich aufgearbeitet. Wir wissen heute, dass Kinder die Immunzellen ihrer Mutter in sich tragen, dass mangelnde Zuwendung der Mutter eine lebenslange Katastrophe für sie ist, dass alleinerziehende Mütter durchaus erfolgreich Kinder groß ziehen, dass die Welt nicht durch ein Wort des Vaters im Himmel ("Es werde"...) entstanden ist.
Es kann doch nicht sein, dass diese 'neuen' Männer sich zieren, die Kindsmutter zu nennen, oder was liegt da vor, dass sie nur in seltenen Fällen von sehr emanzipierten Männern, wie zum Beispiel Sheldrake oder Theweleit, erwähnt werden?
In meiner Nachbarschaft spielen sich derzeit mehrere entsetzliche Dramen ab, wo psychisch schwer geschädigten Männern jedes Mittel recht ist, 'ihre' Kinder von der Mutter zu trennen und mit direkter oder subtiler Gewalt auf ihre Seite zu bringen.
Als hätte es Filme wie 'Grüne Tomaten', 'The War Zone – Im Namen der Familie', 'Der Report der Magd' oder 'Antonias Welt' nie gegeben. Als seien wir auf dem Rückweg ins Mittelalter. ip
- Das Grüne Band wächst zusammen
Der BUND hat zum Tag der Deutschen Einheit gleich mehrere tolle Neuigkeiten: Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben ihre Abschnitte des Grünen Bandes als Nationale Naturmonumente unter besonderen Schutz gestellt. Gleichzeitig zeigt die jüngste Erfassung: Mindestens 7.000 Insektenarten leben am Grünen Band.
- Altenpflege als wertschätzende Assistenz?
"Ich spreche nicht mit dir", sagt eine alte Dame zum Roboter. Schließlich möchte sie ein lebendiges Gespräch ohne Zeitbegrenzung führen.
ipfoto Nur noch KI-Roboter heißen jetzt „Schwester Gerda“, und „Super-Nurse“, während die Bezeichnung „Krankenschwester“ allgemein abgeschafft ist, zugunsten der in der Minderzahl pflegend tätigen Männer. Im wirklichen Leben heißen sie jetzt „Pflegekraft“, baden hier ein Baby, dessen Mutter nicht dazu in der Lage ist, versorgen dort eine Krebskranke, während sie munter Krankenhauskeime und andere Viren verstreuen könnten, die sich an ihnen wie an einem Taxi festhalten?
Pflegekräfte sind nicht selten selbst krank, suchtmittelaffin, psychisch angeschlagen, werden von der Arbeitsagentur in diesen Beruf gezwungen. Manche nutzen ihre Macht über die Alten aus, um sie zu gängeln, während eine digitale Nursing-App neutral ans tägliche Aufstehen und Gehen sowie die Tabletteneinnahme gemahnen würde, wenn sie denn installiert ist und funktioniert.
Es gibt Übergriffe durch zu pflegende Grapscher: Pflegerinnen an den Busen fassen beispielsweise.
Bettlägerigen Männern die Eichel säubern gehört zu den Pflichtaufgaben, und die eine oder andere lässt sich inzwischen zusätzlich zur Sexualbegleiterin ausbilden, begleitet den Kranken in den Urlaub. Führt 'ihre Männer' in die Therme aus.
Umgekehrt griff ein Fußpfleger in die Brüste seiner laut um Hilfe rufenden Kundin, wurden Frauen im Altenheim vergewaltigt, und BILD ekelte sich auflagensteigernd davor.
Während von alten Frauen die Unterdrückung ihrer Sexualität verlangt, oder sogar als nicht vorhanden geleugnet wird, gilt die von Männern als normal. (siehe Urteil Sozialgericht am Schluss).
Alte Frauen werden also weit weniger komfortabel betreut, es sei denn, sie haben genug Geld im Sparstrumpf gehortet. Für die putzen sie auch mal Fenster, klettern auf eine Leiter, heben Heruntergefallenes auf, und was sonst noch versicherungstechnisch verboten ist für Pflegekräfte. Einige nehmen gut 'Trinkgeld', um das Einkommen zu erhöhen und sich ein iPhone leisten zu können?
Differenzen zwischen Kindern und alten Eltern
Seit Familien zu existieren aufgehört haben, wo die alte Mutter sprachlos in der Zimmerecke dem Geschehen zusah, fördern einige Pflegekräfte auch die Differenzen zwischen erwachsenen Kindern und Eltern.
Denn mancher alte Mann hat entsetzliche Angst vor dem eigenen Sohn, oder eine alte Frau vor der Verwandten, die schnell mit der Einweisung ins Heim bei der Hand ist.
Wozu wurden die Kinder so gut ausgebildet? Um ihre Karriere den Eltern zu opfern?
Interimsmäßig verfrachten Angehörige ihre lädierten Opas auf Kreuzfahrtschiffe (auch dort ist Sexualbegleitung möglich) oder ins Flugzeug zum Langzeiturlaub, was zur erheblichen Belastung der Stewardessen führen kann, wenn zum Beispiel ein Malheur in die Hose gegangen ist.
So werden die Alten zum gesellschaftlichen Spielball, als lukratives Geschäft für die Medizinindustrie: Hier eine neue Hüfte, dort ein Nagel in den Oberarm, oder einen Sensor ins Kreuz, ausgewechselte Augenlinsen, Cochleaimplantate, Spondylodese mit Stangen und Schrauben zur Verstärkung der Wirbelsäule. Immer mehr Technik ist machbar. Die Langzeitfolgen und Nebenwirkungen trägt die Patientin aber allein.
Noch werden Assistenzhunde ausgebildet, auch zum streicheln, aber bald übernehmen das die Roboterhunde mit Fellbesatz?
Die steigenden medizinischen Möglichkeiten werden dabei gleichzeitig für die Verletzten genutzt, die in aller Welt am Kriegsfließband ihr schreckliches Schicksal erleiden. Die Prothesen-Branche boomt. Frischen Kriegstoten wurden schon die Organe entnommen und verkauft, heißt es im Untergrund. Der alte Rockefeller starb mit über 100 nach der siebten Herztransplantation. Die Frau wird zur Leihmutter zerlegt, zur Stammzellenspenderin mittels Nabelschnurblut.
Ehefrauen, die ihren dementen Ehemann pflegten, können manchmal nach seinem Tod monatelang nicht sprechen oder weinen. Sie sind 'fertig'-gemacht. Eine warf ihren riesigen Plastikkoffer voller verschiedener Medikamente aus Protest "versehentlich" in den Ausguss...
Der Notrufknopf um den Hals funktioniert begrenzt. Bei einer Patientin kamen die Sanitäter erst am nächsten Tag. Außerdem ist zu viel Technik ohnehin mehr Belastung als Entlastung.
Gequälte Tierheimhunde zu adoptieren ist bei den sogenannt 'Gesunden' hingegen große Mode. Oder 10 Prozent des Gehalts für die dritte Welt abgeben, auch Gewinne aus dem Handel mit Rüstungsaktien an einen Gnadenhof in Südafrika zu spenden, und abgelegte Kleidung zu Oxfam bringen. Tausende für Selbstoptimierung in Sachen Longevity auszugeben.
Saubermachen frisst das Zeit-Budget
Zum Abschluss möchte ich noch ein paar weitere Gedanken zur ambulanten Pflege äußern. Die Mitarbeiterinnen sind in einem Zeitfenster befangen. Je nach Fall 40 oder 60 Minuten, oder weniger. Und die gehen meist fürs Saubermachen drauf.
Gestorbene werden manchmal erst am Montag nach dem Wochenende gefunden, das macht das dicke Fell unserer versklavten "Alltags-"Heldinnen" durchlässig.
In dieser knappen Zeit wird also nur das Wichtigste erledigt. Was die Klienten der etwas niedrigeren Pflegestufen, eigentlich aber alle, wirklich brauchen, ist jedoch Anleitung zur Bewegung in jedweder Form, vom Einkaufen gehen mit Rollator bis Treppensteigen oder Tai Chi und Kraft- sowie Gleichgewichts-, Aufstehtraining nach dem Hinfallen. Dazu werden sie dann aber auf Ergotherapie/Fitnesscenter und andere externe Leistungen verwiesen, wo sie wegen der kräftezehrenden An- und Abfahrt doch nicht erscheinen oder bald wieder abbrechen.
Es wird ihnen geraten, sich eine kleine Wohnung mit Fahrstuhl zu besorgen, selbst wenn sie mühselig Stufen noch selbst schaffen, um etwas Flüssigkeit in ihre Gelenke zu bekommen. Manche Pflegekraft genießt ihre Macht, Ratschläge zu geben, als seien die Kundinnen unmündig geworden. Wer sich darauf einlässt, wird es tatsächlich.
Altenpflege sollte wertschätzende Assistenz zur Selbstständigkeit und Gesunderhaltung sein; und statt Kontrolle Hilfe dort geben, wo es nicht mehr allein geht. Wohngemeinschaften werden inzwischen verstärkt gefördert. ip
Sozialgericht Hannover zum Thema Sex (siehe oben), Urteil vom 11. Juli 2022, - S 58 U 134/18 - nicht rechtskräftig: 'Auf Antrag des Klägers schloss die BG mit dem Kläger einen entsprechenden Budgetvertrag und bewilligte ihm als Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ein persönliches Budget für Sexualbegleitung durch zertifizierte Dienstleisterinnen für den Zeitraum März 2016 bis insgesamt Februar 2018. Den Folgeantrag des Klägers auf Gewährung eines weiteren persönlichen Budgets ab März 2018 lehnte die BG ab. Leistungen zur Befriedigung des Sexualtriebs fielen nicht unter den Bereich der Heilbehandlung oder Pflege, weil es sich nicht um die Behandlung einer Krankheit bzw. nicht um Hilfe bei gewöhnlich regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens eines Menschen handele. Es handele sich auch nicht um Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, weil die Befriedigung sexueller Bedürfnisse durch den Einsatz Prostituierter nicht die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft ermögliche oder erleichterte. Das SG Hannover hat am 11. Juli 2022 der Klage stattgegeben. Die Leistungen zur sozialen Teilhabe nach § 39 SGB VII beschränkten sich nicht darauf, Kontakte zur Außenwelt zu knüpfen oder Hilfsmittel zur Bewältigung der Anforderungen des täglichen Lebens bereitzustellen, sondern sie sollten auch das gestörte seelische Befinden des Behinderten verbessern und sein Selbstbewusstsein stärken. Sexuelle Bedürfnisse zählten zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen und könnten daher im Rahmen von Teilhabeprozessen auch indirekt eine große Rolle spielen, nämlich für die persönliche Entwicklung und das seelische Befinden. Damit sei eine selbstbestimmte Sexualität Voraussetzung für eine wirksame und gleichberechtigte Teilhabe und soziale Eingliederung des Menschen mit Behinderung.'
- Total eclipse of my heart
- An alle, die noch des Lesens mächtig sind
Liebe Leserin, lieber Leser, wir freuen uns, die aktuellste Neuerscheinung des Verlages präsentieren zu können: "Globalisierung im Übergang". Darin beschäftigt sich die Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Andrea Komlosy mit den Zerfallsprozessen unseres kapitalistischen Weltsystems und fragt, ob und unter welchen Bedingungen und Folgen dies zu einer Teilung der Einflußsphären führt. Dem Abstieg des transatlantischen Blocks steht der Aufstieg eines pazifisch-eurasischen Raumes gegenüber.Wir hoffen auf entsprechendes Interesse und grüßen aus Wien Hannes Hofbauer & Stefan Kraft. P.S.: Das Buch ist über den Handel oder direkt beim Verlag zu beziehen. Die Versandkosten für Deutschland und Österreich trägt der Verlag. Das Buch:
Andrea Komlosy GLOBALISIERUNG IM Übergang Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems ISBN 978-3-85371-562-8, br., 288 Seiten, 27.- Euro, auch als E-Book erhältlich Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/
globalisierung-im-uebergang/ - Oh, Welch ein wunderschöner Morgen...
Hannover. War wiedermal in Linden, über das malerische Ihme-Zentrum nun zurück nachhause an der Glocksee. iptextfoto
- Das Mutterprinzip: Die Birnen sind reif in Kočevje/Koprivnik, deutsch Gottschee Dieser prächtige Birnbaum steht vorm Haus des Ehepaares Matko in Slowenien, wo einst die deutsche Sprachinsel der Gottscheer Waldbauern und Hausierer existierte. iptextfoto

https://de.wikipedia.org/wiki/Gottscheer .jpg)
Bärenkacke am Wegesrand. upfoto 
Buchenwälder mit Bärenfamilien, Füchsen, Wölfen, und nach den Rehen röhrenden Hirschen, umgeben Koprivnik. Upfoto










